Die Stadt Ansbach wurde am 22. Januar 1221 erstmals urkundlich erwähnt und feiert 2021 mit vielen Veranstaltungen ihr 800 jähriges Bestehen.

Der damalige Würzburger Bischof Otto nannte den Ort als Stadtherr 1221 erstmal in einer Urkunde „civitas Onoldsbach“.

Die Stadt war jedoch bereits vorher mit Mauern und einem Wall befestigt. An dieser Stelle hatte der Heilige Gumbertus ein Kloster errichtet, um das eine Siedlung entstanden war. Hier entstand auch die von Geistlichen und Bürgern in Auftrag gegebene Gumbertusbibel, die reich bebildert auch noch heute zu sehen ist.

1331 kam Ansbach mit der Burg Dornberg zum Burggraf Friedrich von Nürnberg. 1415 wurden die Burggrafen auch Markgrafen von Brandenburg und so entwickelte sich das Geschlecht der fränkischen Zollern Markgrafen von Brandenburg-Ansbach.

Nachdem das protestantische Ansbach die Glaubenskriege im 16. Jahrhundert hinter sich lassen konnte, erlebte es im 18. Jahrhundert eine regelrechte Blütezeit und zählte bis zu 8000 Bewohner. In dieser Zeit entstanden die wesentlichen historischen Bauten der Markgrafen, die Residenz, die Orangerie, das Gymnasium, die Synagoge und das Retty-Palais.

Das Fürstentum fiel um 1791 an Preußen und um 1830 an Bayern. In dieser Zeit lebte auch das Findelkind Kaspar Hauser in Ansbach bis er Opfer eines Mordanschlags wurde. Ein Gedenkstein für Kaspar Hauser ist in der Orangerie zu finden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Residenz, die Orangerie, die Kirche St. Gumbertus oder das Herrieder Tor mit dem Glockenspiel.

Heute ist Ansbach Sitz der Regierung von Mittelfranken. Im Jahr 2021 feiert Ansbach mit vielen Veranstaltungen das Jubiläum.

Kulinarischer Kulturfrühling vom 23. bis 30. April 2021

Rokoko-Festspiele vom 2. bis zum 6. Juli 2021

Bachwoche vom 30. Juli bis zum 8. August 2021

Außerdem gibt es eine Jubiläumsführung „Ansbach zum Kennenlernen: 800 Jahre – 800 Schritte“ entlang zahlreicher historischer Sehenswürdigkeiten wie die Markgräfliche Residenz mit ihren 27 Prunkräumen und der prächtigen Orangerie im Hofgarten, die Kirche St. Gumbertus oder die Hofkanzlei.

Weitere Informationen:

Internet: http://www.ansbach.de