Entdecken lohnt sich. Immer.
Dollnsteiner Sagen im Altmühlzentrum

Dollnsteiner Sagen im Altmühlzentrum

Das Altmühlzentrum Burg Dollnstein ist ein besonderes Highlight auf dem Radweg entlang der Altmühl. Hier, wo sich das Tal der Altmühl plötzlich zu einem weiten Talkessel öffnet, befand sich der Flussübergang der einstigen Römerstrasse. Am Nordufer der Altmühl  befand sich die Burg Dollnstein.

Die Burganlage ist auch heute noch zu sehen. Hier ist das Almühlzentrum Burg Dollstein untergebracht, das im seinem Museum nicht nur u.a. den berühmten Münzschatz beherbergt, sondern auch Sonderausstellungen zeigt.

Die derzeitige Sonderausstellung befasst sich mit Sagen von und um Dollstein.

Auf 55 Bildern und den dazu gehörigen Texten werden die 14 Kapitel der Sagen ausgestellt. Somit können die Besucher in die Sagenwelt von Dollnstein eintauchen.

Es ist übrigens auch möglich, im Altmühlzentrum Kindergeburtstage zu feiern. Hier gibt es ein besonders spannendes Angebot!

Weitere Informationen finden sich hier: 

Datum:21.06.23 – 01.11.23
Uhrzeit:09:30 bis 17:30 Uhr
TreffpunktAltmühlzentrum Burg Dollnstein
Infotelefon:08422 9879810
HinweisAuch für Kinder bis 12 Jahre geeignet
Auf der Webseite gibt es die Sagen auch im Film:
Autor der Texte auf den Bilder und auch Rechteinhaber der Bilder: Mafred Völkl
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Die Ruinenkirche zur Lieben Frau im Spindeltal bei Wellheim

Die Ruinenkirche zur Lieben Frau im Spindeltal bei Wellheim

Die Ruinenkirche Spindeltal ist eine mittelalterliche Marienwallfahrtsstätte, die in den 90er Jahren von einem Verein wiederbelebt wurde. Die Wallfahrtskirche mit wechselvoller Geschichte ist heute wieder eine vielbesuchte Gebetsstätte, in der sogar Trauungen stattfinden. Außerdem findet hier das alljährliche Motorradtreffen der Katholischen Landjugendbewegung statt.

Die Baugeschichte reicht in die Jahre 1477 und 1478 zurück, als Graf Georg von Helfenstein, Inhaber der markgräflich-ansbachischen Herrschaft Wellheim (Bistum Augsburg), über einem Vorgängerbau eine Kirche im Spindeltal bauen ließ.

Bald jedoch wurde diese zum Zankapfel, da die viel besuchte Wallfahrtsstätte auf dem Grund stand, der bayerischer bzw. seit 1505 pfalz-neuburgischer Hoheit unterstand. Seit 1536 flossen damit die Einnahmen gegen den Protest des Grafen von Helfenstein an die Pfarrei Rögling (Bistum Eichstätt).

1542 ließ der zum Protestantismus übergetretene Herzog Ottheinrich von Pfalz-Neuburg die Spindeltalkirche schließen und teilweise zerstören. Eine Erneuerung erfolgte 1728, doch blieb die Kirche Thema von Streitigkeiten der Landbeanspruchung.

Dies führte 1782/1783 zur Schließung und Zerstörung der Kirche, um den Streit allemal zu beenden. Erst in den 1990er Jahren wurde die Kirche wiederbelebt.

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Zurück in die Kindheit – ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen

Zurück in die Kindheit – ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen

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Kontakt & Öffnungszeiten

Geöffnet am Ellinger Altstadtfest bis 23.00 Uhr.
Ansonsten Terminvereinbarung jederzeit unter der Telefonnummer 09141-70545.

Altmühlfranken entdecken: Die Idee kann man ja haben. Aber wie geht man dann vor? Wen fragt man?

HW: Ich habe lange überlegt und mir dann einen Termin bei Bürgermeister Hasl geben lassen. Dem habe ich erzählt, was ich gerne machen möchte, und dass ich dazu seine Hilfe brauche. Er hat mir dann ganz pragmatisch und ohne zu zögern den Schlüssel des Torturms in die Hand gedrückt und gesagt: „Madla, mach!“ – und ich habe gemacht (lacht). Damals war im Turm noch das Heimatmuseum untergebracht, aber dreiviertel des Turms stand leer. Und da konnte ich erstmal anfangen. Inzwischen ist das Heimatmuseum ausgelagert, nur ein paar Reste sind noch im Turm. Aber die sollen auch bleiben. Ich kann schöne alte Sachen einfach nicht wegwerfen oder aufgeben.
Schwierig ist nur manchmal, dass man alles anpassen muss, weil ein runder Turm nun mal keine rechten Winkel hat. Und Mauern, die so alt sind, sind nun mal nicht wirklich gerade. Darum muss man alle Regale und Schränke extra anfertigen. Aber da hilft mir mein Mann. Und Vitrinen habe ich auch schon geschenkt bekommen. So findet alles seinen Platz.

Altmühlfranken entdecken: Sie haben also „gemacht“. Was heißt das genau?

HW: Zum einen hatte ich schon viel gesammelt, das ich jetzt endlich so ausstellen konnte, dass die Sachen gut zur Geltung kamen. Ich konnte arrangieren und dekorieren, wie ich wollte. Da ich schon immer sehr auf Details geachtet habe, hat mir das sehr viel Spaß gemacht – und macht es immer noch.
Außerdem habe ich damals noch im Schwabacher Krankenhaus im Nachtdienst gearbeitet. Wenn nicht viel los war, hatte ich Zeit zu basteln und meine Sammlung um die Dinge zu ergänzen, die ich mir gut vorstellen konnte, um das Gesamtbild abzurunden.
Inzwischen bekomme ich immer wieder mal etwas Neues von Menschen, die das Museum besucht haben und begeistert vom Konzept sind. Außerdem wissen die Mitarbeiter beim Recyclinghof schon, dass ich regelmäßig vorbeikomme. Die Sammlung wächst also stetig weiter.

Altmühlfranken entdecken: Dann bleibt ja nur noch, dem Museum viele interessierte und begeisterte Besucher zu wünschen! Allein die Atmosphäre versetzt in alte Zeiten und lässt so manche Jugenderinnerungen wach werden.
Wann haben Sie denn geöffnet?

HW: In nächster Zeit ist am ersten Julisonntag zum Braureifest von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Danach zum Altstadtfest. Da habe ich sogar bis 23 Uhr auf. Ansonsten kann man mich jederzeit anrufen, und einen Termin vereinbaren. Das geht auch ganz kurzfristig unter der Telefonnummer 09141-70545.

Altmühlfranken entdecken: Frau Westinger, vielen Dank für das Gespräch.

 

Text und Fotos: Anette Lederhos-Fay (mit freundlicher Genehmigung)

Zwischen Schäferstündchen und Stelzen-Zelt

Zwischen Schäferstündchen und Stelzen-Zelt

Zwischen Schäferstündchen und Stelzen-Zelt

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Naturnah übernachten im Naturpark Altmühltal

Hoch über dem Boden wie in einem Zelt auf Stelzen in der Bike Lodge, umgeben von duftendem Holz im gemütlichen Schäferwagen oder eingekuschelt im Schlaffass: Wer naturnah übernachten möchte, hat im Naturpark Altmühltal jede Menge Möglichkeiten. Natürlich gehört auch das eigene Zelt oder Wohnmobil dazu. Direkt am Flussufer oder am ruhigen Waldrand, mit Blick auf die Wacholderheiden und die zerklüfteten Felstürme an den Talhängen fühlen die Camper sich dann im Urlaub wie zu Hause.

Auf den idyllisch gelegenen Campingplätzen der Region gibt die Natur den Takt für den Tagesablauf vor: Morgens werden Gäste vom Konzert der Vögel geweckt, abends klingt der Tag begleitet vom Zirpen der Grillen am Lagerfeuer aus. Moderne Sanitäranlagen, Kiosk und Brötchenservice sorgen dafür, dass auch der Komfort nicht zu kurz kommt. Wer davon gern etwas mehr hätte, mietet zum Beispiel ein Schlaffass, ein Pod oder ein voll ausgestattetes Tiny House. Oder wie wäre es, sich einmal ein bisschen wie einer der Hüteschäfer zu fühlen, die mit den Herden über die Wacholderheiden ziehen? Von dieser tief in der Region verwurzelten Tradition sind die Schäferwagen inspiriert, die man im Schäferwagendorf Hammermühle bei Mörnsheim mieten kann. Sie sind aus heimischem Holz gefertigt und bieten Platz für zwei Erwachsene und bis zu zwei Kinder.

Ob zu zweit, mit der Familie oder mit einer größeren Gruppe – die naturnahen Plätze und ihre moderne Ausstattung machen Camping im Naturpark Altmühltal zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Eine Übersicht der Zelt-, Camping- und Wohnmobilstellplätze und „Glamping“-Angebote findet man in der Broschüre „Camping, Wohnmobil & Co.“. Sie ist im Infozentrum Naturpark Altmühltal erhältlich und steht online auf der Naturpark-Website zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Mehr Informationen: Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt, Telefon 08421/9876-0, info@naturpark-altmuehltal.de,

www.naturpark-altmuehltal.de/glamping

www.naturpark-altmuehltal.de/camping-wohnmobil

 

BIld und Text: Informationszentrum NATURPARK ALTMÜHLTAL

Grusel und Horror in der Uhlberg-Kapelle?!

Grusel und Horror in der Uhlberg-Kapelle?!

Grusel und Horror in der Uhlberg-Kapelle?!

Einer der gruseligsten Orte im Altmühltal ist sicherlich die St.-Ulrichs-Kapelle bei Treuchtlingen. Mitten im Wald versteckt, ranken sich zahlreiche Mythen um die Ruine: Geisterjäger und Hobby-Satanisten seinen hier zu dunkler Stunde zu finden.

Genährt werden die Mythen sicherlich durch Funklöcher und schlecht ausgezeichnete Wanderwege. Die Polizei musste wohl schon mehrfach ausrücken, um verirrte Wanderer wieder auf den rechten Weg zu führen…

Die weiße Frau

Doch es hält sich auch hartnäckig die Sage einer weißen Frau. Diese weiße Frau geht auf die Ursprünge des ehemaligen Klosters zurück, das an dieser Stelle stand.

Der Sage nach stand auf dem Uhlberg früher ein Kloster, das Ulrich von Rechenberg im Jahr 1165 gestiftet haben soll. Das Hauptkloster wurde später nach Zimmern verlegt und auf dem Uhlberg blieb nur ein Nebenkloster erhalten. Von dem Hauptkloster sollen die Nonnen auf dem Uhlberg das Sturmläuten gehört haben, das anzeigte, dass aufrührerische Bauern heranzogen. Sie versenkten die Glocke im Brunnen und verbargen alle Klosterschätze angeblich in einem unterirdischen Gewölbe.  Die Bauern brannten alles nieder, die Nonnen flohen nach Heidenheim. Wenig später etablierte sich die Sage, dass einem Mädchen zwei Nonnen begegnet sind, die erzählten, dass die verborgenen Schätze nur von einem unschuldigen Sonntagskind geborgen werden könnten, dass in einer Wiege aus dem Holz einer Fichte liegen würde, die dort wuchs, wo einst der Altar stand.  In hellen Sommernächten soll die Äbtissin hin und wieder gesichtet worden sein. Sie kontrollierte, ob nicht ein Frevler den Schatz gestohlen hatte.

Buch: Geheimnis Uhlberg

In seinem Buch „Geheimnis Uhlberg“ geht Arthur Rosenbauer, von dem die obige Sage auch übernommen ist, auf allerlei Sagen und Mythen rund um den Uhlberg ein. Er arbeitet jedoch auch frühere Besiedlungsspuren ab der Alt- und Mittelsteinzeit rund 8.000 v Chr. auf und beschreibt Flora und Fauna bis hin zum Wassersystem im Karst und Wanderwegen. Ein wirklich lohnenswertes Buch für jeden, der daran interessiert ist, was an dem sagenumwobenen „Lost Place“ wirklich dran ist.

 

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Buchtipp

Arthur Rosenbauer; „Geheimnis Uhlberg“, 2021,

ISBN: 978-3-00-059570-7

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Bild: Karin Mackiol

Into Africa – Skulpturengalerie und Workshops in Wernsbach

Into Africa – Skulpturengalerie und Workshops in Wernsbach

Into Africa – Skulpturengalerie und Workshops in Wernsbach

Afrika ist nicht weit weg…Zumindest für Fritz Meyer und seine Gäste. Der studierte Sozialpädagoge hat seine Passion für Zimbabwe zum Beruf gemacht. Seit 1998 – zuerst nebenberuflich – und seit 2005 hauptberuflich vermittelt er als Galerist Kunst aus Zimbabwe bzw. Shona-Kunst.

Doch nicht nur das! Künstler aus dem afrikanischen Land sind in den Sommermonaten zu Gast in Wernsbach und bieten Bildhauerkurse an, an denen Kunstinteressierte teilnehmen können. Bei schönem Wetter finden die Kurse überwiegend außen auf dem großzügigen Anwesen statt. Als Material dient Serpentenit, Springstone oder Opal-Stein. Daraus entstehen und entstanden faszinierende Figuren oder abstrakte Skulpturen, die im Skulpturengarten in Wernsbach zum Teil ausgestellt sind.

Begonnen hat alles auf dem Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne in Nürnberg, wo der erste Workshop mit dem Künstler Bernard Matemera stattfand. Diese Workshops gibt es nach wie vor mit wechselnden Künstlern in Nürnberg zu erleben.

Höhepunkt der Aktivitäten in Wernsbach ist die jährlich stattfindende „Traditionelle Afrikanische Kirchweih“ – ein Fest mit afrikanischen Kultureinflüssen, neuen Kunstwerken, Live-Konzerten und einer Workshop-Reihe.

Ein Abstecher auf die alte B2 ist auf alle Fälle lohnenswert!

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