Entdecken lohnt sich. Immer.
KunstMuseum Donau-Ries Wemding

KunstMuseum Donau-Ries Wemding

Das KunstMuseum Donau-Ries ist ein ganz besonderer Ort. Nicht nur wegen der interessanten Kunstwerke, die man hier bestaunen kann, sondern auch, weil es ein Ort für Begegnungen mit Kunst, Literatur und Musik ist.

Das KunstMuseum wurde im Jahr 2002 durch Annette Steinacker-Holst gegründet. Auf 4000 Quadratmetern werden Kunstwerke von der Gründerin, Ernst Steinacker sowie der Künstlergruppe KuMoDoRi gezeigt. Doch  Wechselausstellungen bieten auch neuen und jungen Künstlern die Gelegenheit zur Ausstellung.

Der Verein „Freunde des KunstMuseums e.V.“ bietet jedes Jahr ein vielfältiges Programm an. So werden die Rieser Kulturtage mitgestaltet, es gibt Führungen und Workshop mit Schulklassen, Kinderkulturcamps oder Kulturfahrten.

Programm Highlights 2025 I

5. Januar 2025 3-Klang Ensemble in Bad Endorf „Wann ist die Stunde der Engel“

16. Mai 2025 Offenes Atelier Klang Workshop

18. Mai Internationaler Museumstag Führung mit Klangreise mit der Gruppe „CaterEcho“ und Vorstellung der neuen Werke in der „Seele-Ausstellung“

29. Mai Kulturfahrt

1. Juni Regionale Autoren und Autorinnen erleben zum Thema „Vielfalt des Lebens“

20. und 22. Juni Klang Konzert mit Yvonne und Frits aus Holland

6. Juni Offenes Atelier Tuschemalerei mit a. Wolkersdorfer und s/W Labor mit Dorothee von Mirbach-Kirchhoff

 

Die Künstlergruppe KuMuDoRi stellte 2002 in der Schranne in Weißenburg aus (Siehe Video oben).

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skulptur saehmaschine

Das KunstMuseum gibt sich jedes Jahr ein Thema vor. 24/25 war das Thema „Seele“. Im nächsten Zyklus wird das Thema „Metamorphosen“ sein.

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Im Museum gibt es auch Musikfestivals, die Inklusion  und Migration mit einbeziehen.

Das Museum beherbergt eine Vielzahl von Musikinstrumenten, die neue Klangerlebnisse versprechen. Auch die Führungen durch das Museum werden durch Klänge begleitet.

Das KunstMuseums-Ensemble 3-Klang Musik/Lyrik/Licht bringt Kunst, Musik und Lyrik an besondere Orte. Mit Kunst / Lichtinstallationen werden z.B. Kirchenchöre ausgeleuchtet und es ist ein besonderer Genuss, dieses mit Musik und Lyrik zu untermalen.

Programm Highlights 2025 II

26.-28. Juni Künstlersymposium KuMuDoRi zum Thema „Metamorphosen“ mit Vortrag am Freitag Abend von Christian Schloyer

5. Juli Heidenheimner Lichternacht

18. Juli Offenes Atelier

4.-6. August Kinderkulturcamp zum Thema „Geheimnisse“

22.-25. August Sommerakademie in Zusammenarbeit mit der Akademie für west-östlichen Dialog e.V. zum Thema „Leben:Tod-Transformation“

11. Oktober Finissage Seele-Ausstellung mit CraterEcho, Haikus und Gesang

26. Oktober Kunsthistorischer Vortrag „Künstlergärten-Gartenkunst“ von Barbara Wolf

 

Kontakt:

KunstMuseum Donau-Ries
Ernst-Steinacker-Straße 1 (neben Druckerei Appl)
86650 Wemding


Verein der Freunde des KunstMuseums Donau-Ries in Wemding e.V.

1. Vorsitzende: Annette Steinacker-Holst
2. Vorsitzende: Gisela Pösges
Schriftführung: Barbara Wolf
Kassier: Franz Miller
Beisitzer: Conny Pfau
Beirat für Kunst, Pädagogik, Inklusion, Migration, Jugendarbeit und Restauration

Bei Interesse zur Vorbesichtigung und Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an:

 

Annette Steinacker-Holst
Tel.: 0 90 92 – 9 10 04 84
Handy: 0160 – 46 86 434

Öffnungszeiten:
Sonntag 14:30 – 16:30 Uhr
Eintritt: € 4,-  Führung: € 4,-

Dinopark Altmühltal in Denkendorf  – Ein Muss für jeden Dinofan!

Dinopark Altmühltal in Denkendorf – Ein Muss für jeden Dinofan!

Der Dinopark Altmühltal in Denkendorf

– ein Muss für jeden Dinosaurier-Fan

dinosauriermuseum altmuehltal

Zu Beginn beeindruckt ein Museum mit dem Skelett eines „Teenie-T-Rex“. Viele ausgestellte Versteinerungen zeigen die Artenvielfalt des Jurameers.

Von den Stationen Erdaltertum bis zur Erdneuzeit führt ein geschlängelter, barrierefreier Weg durch den Wald.  Am Wegesrand sind dem Erdalter entsprechend Dinosauriermodelle in Lebensgröße nachgebildet.
Viele dieser Tiere haben sich vor Jahrmillionen eventuell da getummelt, wo man gerade läuft, nämlich im Jurameer.

Für Kinder ein Highlight

Kinder sind von dem Park und den lebensechten Dinosuriermodellen absolut begeistert, das ist regelmäßig zu hören. Sie kennen auch viele der ausgestorbenen Riesen bei ihrem Namen und klettern schon auch mal auf einen Dino.  Für ältere Kinder und auch Erwachsene sind die Infotafeln mit kurzen Texten und Schaubildern interessant und wissenswert.

Für Erholung im Dinopark ist gesorgt

Am Weg gibt es zahlreiche Bänke und in der Mitte des Parks ist ein großer, schattiger Waldbiergarten mit Spielplatz.

Zahlreiche Mitmachstationen wie die Fossiliensuche in großen Sandkästen oder der Test, ob man vor einem Dinosaurier davonlaufen könnte.

Das Restaurant im Eingangsbereich, in dem sich auch  Kindergeburtstage feiern lassen, bietet viele Sitzplätze mit Blick auf den Spielplatz und einen kleinen See.

Naturpark Altmühltal und Nördlinger Ries

Im Park und auch im Museum wird auf die zahlreichen anderen Ausflugsmöglichkeiten im Naturpark Altmühltal verwiesen, ebenso wie auch das ca. 50 km entfernte Nördlinger Ries, das vor 14,6 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstand.

 

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Skelett eines jugendlichen Tyrannosaurus Rex

mitmachstation fossilien suchen

Mitmachstation Fossiliensuche

Infos

Täglich von 9-18 Uhr geöffnet
Das Dinosaurier Museum Altmühltal ist nur 2 Kilometer von der Autobahn entfernt.
Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Von Kinding und Ingolstadt gibt es Busse des ÖPNV, Haltestelle Dinopark.

Autorin:
Urpferdchen trifft Urvogel Archaeopteryx

Urpferdchen trifft Urvogel Archaeopteryx

Vor wenigen Wochen ist es bekannt geworden: mit dem holozänen Ulmener Maar in der Vulkaneifel, dem 48 Millionen Jahre alten Messeler Maarsee mit seinen berühmten Urpferdchen, und mit dem Solnhofener Plattenkalk als Fundstätte des berühmten Archaeopteryx sind drei deutsche Lokalitäten der Erdgeschichte zu den bedeutendsten einhundert Geo-Welterbestätten der Erde ernannt worden. Für den kleinen Ort Solnhofen, seinen Stein und die Fossilien ist es eine ganz besondere Ehre im geologischen Olymp angekommen zu sein.

 

Museumsleitung und der Beirat des Museums sind nunmehr auch stolz darauf, zwei der drei deutschen Geo-Welterbestätten in einer Ausstellung zusammenzuführen: Die Archaeopteryx-Region der Solnhofener Plattenkalke Solnhofen-Eichstätt und die UNSECO-Welterbestätte Grube Messel bei Darmstadt in Hessen. Ermöglicht hat diese Ausstellung der Darmstädter Messelsammler Dr. Burkhard Pohl in Zusammenarbeit mit dem Direktor des Geo-Zentrums Solnhofen Dr. Martin Röper. Zu sehen sind 49 kostbare Originale der Sammlung Dr. Pohl / Interprospekt AG aus dem 48 Millionen Jahre alten Messeler „Ölschiefer“. Das sind Ablagerungen, die sich in einem Maarsee bildeten, der sich nach der Vulkanexplosion vor 48,2 Millionen Jahren in einer subtropischen Waldlandschaft bildete. Messel ist durch seine fossilen Urpferdchen, die ähnlich wie Archaeopteryx auf Briefmarken der Bundesrepublik Deutschland verewigt sind, zu einer der weltweit bedeutendsten Fossillagerstätte aufgestiegen.

 

Für sieben Monate begegnen sich im PaläoZoo des Museums drei Original-Urpferdchen und drei Originale des Urvogels Archaeopteryx. Hinzu gesellen sich Europas einzigartiger Raubdinosaurier Sciurumimus albersdoerferi aus dem östlichen Solnhofen-Archipel, und die Dino-Knochen von Europasaurus aus den Juragesteinen am Harznordrand in Niedersachsen. Neue Exponate von Flugsauriern, darunter eine Stiftung der Solnhofener Heiner und Silvia Friedel, ergänzen ein Fossilienensemble der besonderen Art. Die Ausstellung der Messelausstellung glänzt bei den Urpferdchen mit einem ausgewachsenen Exemplar, einer trächtigen Stute und einem kleinen Fohlen. Bei der trächtigen Stute ist sogar die Placenta fossil überliefert. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung eine bemerkenswerte Übersicht zur Flora und Fauna der Lagerstätte. Dazu gehören Fische, Frösche, Schildkröten, Schlangen, Echsen, Krokodile, Vögel mit komplettem Federkleid, Fledermäuse und verschiedenste Säugetiere, angefangen von den Urpaarhufern über Insektenfresser bis hin zu den Nagetieren.

 

Passend zur Eröffnung übergeben die beiden Erlanger Fossiliensammler Manfred und Gusti Zapp von den Siemens-Fossilienfreunden dem Museum eine Schenkung mit Original-Fossilien aus der Grube Messel, die sie im Rahmen ihrer Mitarbeit bei den Senckenberg-Forschungsgrabungen fanden und behalten durften. So hat das Museum auch langfristig eine Kollektion fossiler Fische von Messel. Fossiliensammler des Jahres 2023 ist der erst 13-Jährige Paul Jakob aus der Oberpfalz, der jüngste Fossiliensammler bei den Freunden und Förderern des Bürgermeister-Müller-Museums Solnhofen.

 

Dr. Martin Röper

24.3.2023

 

Museumsöffnungszeiten, ab 01.04. täglich von 9 – 17 Uhr, die Öffnungszeiten des Hobbysteinbruchs, ab 01.04. täglich von 10 – 17 Uhr und

die Führungen jeden Mittwoch , 10 Uhr Museumsführung und 14 Uhr Steinbruchführung mit Betriebsbesichtigung

Zurück in die Kindheit – ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen

Zurück in die Kindheit – ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen

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Kontakt & Öffnungszeiten

Geöffnet am Ellinger Altstadtfest bis 23.00 Uhr.
Ansonsten Terminvereinbarung jederzeit unter der Telefonnummer 09141-70545.

Altmühlfranken entdecken: Die Idee kann man ja haben. Aber wie geht man dann vor? Wen fragt man?

HW: Ich habe lange überlegt und mir dann einen Termin bei Bürgermeister Hasl geben lassen. Dem habe ich erzählt, was ich gerne machen möchte, und dass ich dazu seine Hilfe brauche. Er hat mir dann ganz pragmatisch und ohne zu zögern den Schlüssel des Torturms in die Hand gedrückt und gesagt: „Madla, mach!“ – und ich habe gemacht (lacht). Damals war im Turm noch das Heimatmuseum untergebracht, aber dreiviertel des Turms stand leer. Und da konnte ich erstmal anfangen. Inzwischen ist das Heimatmuseum ausgelagert, nur ein paar Reste sind noch im Turm. Aber die sollen auch bleiben. Ich kann schöne alte Sachen einfach nicht wegwerfen oder aufgeben.
Schwierig ist nur manchmal, dass man alles anpassen muss, weil ein runder Turm nun mal keine rechten Winkel hat. Und Mauern, die so alt sind, sind nun mal nicht wirklich gerade. Darum muss man alle Regale und Schränke extra anfertigen. Aber da hilft mir mein Mann. Und Vitrinen habe ich auch schon geschenkt bekommen. So findet alles seinen Platz.

Altmühlfranken entdecken: Sie haben also „gemacht“. Was heißt das genau?

HW: Zum einen hatte ich schon viel gesammelt, das ich jetzt endlich so ausstellen konnte, dass die Sachen gut zur Geltung kamen. Ich konnte arrangieren und dekorieren, wie ich wollte. Da ich schon immer sehr auf Details geachtet habe, hat mir das sehr viel Spaß gemacht – und macht es immer noch.
Außerdem habe ich damals noch im Schwabacher Krankenhaus im Nachtdienst gearbeitet. Wenn nicht viel los war, hatte ich Zeit zu basteln und meine Sammlung um die Dinge zu ergänzen, die ich mir gut vorstellen konnte, um das Gesamtbild abzurunden.
Inzwischen bekomme ich immer wieder mal etwas Neues von Menschen, die das Museum besucht haben und begeistert vom Konzept sind. Außerdem wissen die Mitarbeiter beim Recyclinghof schon, dass ich regelmäßig vorbeikomme. Die Sammlung wächst also stetig weiter.

Altmühlfranken entdecken: Dann bleibt ja nur noch, dem Museum viele interessierte und begeisterte Besucher zu wünschen! Allein die Atmosphäre versetzt in alte Zeiten und lässt so manche Jugenderinnerungen wach werden.
Wann haben Sie denn geöffnet?

HW: In nächster Zeit ist am ersten Julisonntag zum Braureifest von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Danach zum Altstadtfest. Da habe ich sogar bis 23 Uhr auf. Ansonsten kann man mich jederzeit anrufen, und einen Termin vereinbaren. Das geht auch ganz kurzfristig unter der Telefonnummer 09141-70545.

Altmühlfranken entdecken: Frau Westinger, vielen Dank für das Gespräch.

 

Text und Fotos: Anette Lederhos-Fay (mit freundlicher Genehmigung)

Neues Aquarium im Jura-Museum für bunte Unterwasserwelt

Neues Aquarium im Jura-Museum für bunte Unterwasserwelt

Neues Aquarium im Jura-Museum für bunte Unterwasserwelt

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Fast wie bei „Findet Nemo“: Das neue Becken im Juramuseum lädt nun wieder ein, über 60 verschiedene und oft bunte Arten wie sie im Pixar-Zeichentrickerfolgsfilm vorkommen, zu beobachten und sich auf Zeitreise in die tropische Rifflandschaft zu begeben, die vor 150 Millionen Jahren Süddeutschland prägte. (Fotos: Schulte Strathaus/upd)

Da würden sich wohl auch Nemo und Dori wohlfühlen: Immerhin ist es „Bayerns größtes Korallenriff“, um das sich die teils knallbunten Meeresbewohner tummeln, die doch schwer an Zeichentrickstars aus Pixars Erfolgs-Animationsfilm „Findet Nemo“ erinnern. Jetzt haben sie noch mehr Platz in einem neuen Aquarium, das die Gäste des Jura-Museums auf der Eichstätter Willibaldsburg ab dem 8. Februar wieder bestaunen können.

Zeitreise zurück in die Welt vor 150 Millionen Jahren

Das ursprüngliche Aquarium war seit der Eröffnung des Museums im Jahr 1976 in Betrieb gewesen und musste nun dringend ersetzt werden. Das neue Becken hat zudem ein noch größeres Fassungsvermögen von fast 7000 Litern. Es bietet den Besuchern zudem durch größere Glasflächen bessere Einblicke in eine tropische Korallenlandschaft. Auch die jüngeren Museumsgäste können nun so die mehr als 60 Arten an Korallen, Salzwasserfischen, Seeigeln und weiteren Riffbewohnern besser bewundern. Der Blick in das Aquarium ist zugleich eine Zeitreise zurück in die Welt vor 150 Millionen Jahren, aus der die im Museum ausgestellten Fossilien stammen. Denn in diesem Erdzeitalter erstreckte sich über Süddeutschland mit dem Jurameer eine Landschaft aus Inseln, Riffen und Lagunen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt nach eineinhalb Jahren nun zu einem guten Ende führen konnten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein wirklich tolles Aquarium“, verspricht die wissenschaftliche Leiterin des Museums, Christina Ifrim. Man könne nun nicht nur wieder Biodiversität unmittelbar erleben, sondern zum Beispiel auch besser beobachten, wie sich feinkörnige Kalke zwischen den Korallen ablagern, ähnlich wie die, in denen sich einst die einzigartigen Versteinerungen bildeten. Ifrim ist daher froh und dankbar, dass die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen (SNSB) einen hohen fünfstelligen Betrag investiert haben, um das Riff wieder für die Museumsgäste sichtbar zu machen.

Umzug für Traumkaiserfische, Riffbarsche, Lippfische und mehr

Die Sanierung des alten Aquariums war unumgänglich: Im Betonsockel, der permanent mit Salzwasser in Kontakt war, hatten sich große Risse gebildet, und das Material bröckelte. Da es außerdem durch die aktuellen Sanierungsarbeiten auf der Willibaldsburg zu Erschütterungen im Boden kommt, war zu befürchten, dass sich die Risse vergrößern. Im Juni 2020 erfolgte somit der Umzug der Korallenstöcke und der farbenprächtigen Riffbewohner, zu denen unter anderem Traumkaiserfische, Riffbarsche und Lippfische gehören. Das Evakuierungsbecken im Vorraum des Museums bot ihnen zwar eine Bleibe für die Zeit der Sanierung, jedoch war es aus Gründen der Betriebssicherheit nicht zugänglich für die Museumsgäste.

Für die Erstellung des neuen Aquariums hat sich Museumsleiterin Christina Ifrim mit Lars Hopf einen Fachmann aus Oettingen geholt. Das Projekt war auch für einen professionellen Aquarienbauer ein ganz besonderer Auftrag: „Ein großes Meerwasseraquarium in einer altehrwürdigen Burg baut man schließlich nicht alle Tage. Noch dazu ist das Museum ein öffentlicher Ort mit vielen Besucherinnen und Besuchern, die später unsere Arbeit sehen. Da steigt die Anspannung schon ein wenig.“

Aquarium eine Woche behutsam befüllt – als Provisorium

Bevor für die Riffbewohner überhaupt der Umzug aus dem Evakuierungsbecken in das neue Domizil vonstattengehen konnte, galt es vor allem, die Wasserqualität genau im Auge zu behalten, denn gerade Korallen sind sehr anspruchsvoll. Deshalb flossen eine Woche lang pro Minute eineinhalb Liter aufbereitetes Wasser allerbester Qualität in das neue Becken. Für geeignete Beleuchtung, Strömungsverhältnisse und gleichbleibende Wasserqualität sorgen nun LED-Beleuchtung und neueste Aquarientechnik. Der eigentliche Umzug in das 24 Grad Celsius warme Wasser erfolgte – wie 2020 auch die Umsiedlung ins Evakuierungsbecken – binnen eines Tages in vorsichtiger Hand- und Teamarbeit. Gerade bei einigen Korallen ist große Vorsicht geboten, da viele sehr scharfkantig sind und stark nesseln.

 

Das Jura Museum

Im Jura-Museum in Eichstätt sind insbesondere Fossilien der Solnhofener Plattenkalke zu sehen, die in den Steinbrüchen der Region zutage gefördert worden sind. Zu den eindrucksvollen Versteinerungen aus der Jura-Zeit vor 150 Millionen Jahren gehören das Eichstätter Exemplar des berühmten Urvogels Archaeopteryx, das Fossil des Jahres 2020, und das weltweit einzige Exemplar des Raubdinosauriers Juravenator. Trägerin des Museums ist die Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt. Der größte Teil der Sammlung befindet sich im Besitz des Bischöflichen Seminars St. Willibald in Eichstätt. Wissenschaftlich betreut werden die Sammlung und das Museum von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.

Das Jura-Museum auf der Willibaldsburg, Burgstraße 19 in Eichstätt, hat täglich außer montags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Im Museum gilt aktuell die 2G plus-Regel. Wer bereits eine Auffrischimpfung erhalten hat, hat 14 Tagen danach auch ohne Testnachweis Zugang zum Museum.

Weitere Informationen unter www.jura-museum.de.

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„Bayerns größtes Korallenriff“: Museumsleiterin Christina Ifrim und Aquarienbauer Lars Hopf beim Umzug von einem Teil der Korallen in das neue Aquarium. Eine Woche dauerte das Befüllen mit Wasser, das für die sensiblen Bewohner in allerbester Qualität aufbereitet werden muss. Bei der Handarbeit galt es, behutsam und vorsichtig vorzugehen, da viele Korallen zum Teil scharfkantig sind und stark nesseln. Fotos: Klenk/upd

Quelle: Kooperationspartner https://www.ei-live.de/
Das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim

Das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim

Das Fränkische Freilandmuseum – eine Zeitreise

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Wer wie ich das Fränkische Freilandmuseum schon über Jahre zu allen Jahreszeiten besucht hat, ist immer wieder überrascht und entzückt, was es an Neuem zu sehen gibt. Das Museum wächst und verändert sich beständig.

Allein der Rundgang wirkt wie eine Zeitreise durch den fränkischen Alltag über die Jahrhunderte hinweg. So gibt es eine Häusergruppe, die das Leben im Mittelalter zeigt. Strohgedeckte, einfache Häuser mit Lehmboden und winzigen mit Tierhaut verkleideten Fenster, ein mit rauen Staketen umzäunter Garten, natürlich mit den Pflanzen, die damals auch angepflanzt wurden, vermitteln das Gefühl des Lebens damals. Da war die gute alte Zeit gewiss nicht immer gut.

120 Gebäude spannen einen Bogen nicht nur über Regionen, Baustile und das Handwerk. Was es nicht alles gibt: Natürlich Bauernhöfe, kleine, große, Handwerkerhäuser, eine Ziegelei, Mühlen, Schäfereien, Brauereien, Scheunen, Ställe, Back- und Dörrhäuschen, ein Amtshaus, ein Schulhaus, eine Kirche und sogar ein Sommerschlösschen.

Eine der neueren Attraktionen ist ein Stahlhaus, das in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts als Prototyp gebaut wurde. Die Einrichtung ist original 60er Jahre und viele werden sich an die Wohnungen der Großeltern erinnert fühlen.

Dörflicher Charakter

Die Gebäude stehen in sechs Baugruppen, die nach Regionen und Themen angeordnet sind. Ganz selbstverständlich sind zwischen den “Dörfern” Äcker, Wiesen und Teiche, die auch noch bewirtschaftet werden. Die Wege sind zum Teil von Obstbäumen mit alten Obstsorten gesäumt. Alte Haustierrassen finden sich in den Bauernhöfen, so z.B. Schwäbisch-Hällische Landschweine, die ein glückliches Schweineleben führen und sich nach Herzenslust suhlen können (meist liegen sie aber eher entspannt herum.)

Baugruppe Altmühlfranken
Die Baugruppe Altmühlfranken ist in der Form eines Straßendorfes gestaltet, zu seinem Einzugsgebiet gehören hier das  südlichste Mittelfranken und der jetzt oberbayerische Eichstätter Raum (bis 1972 gehörte Eichstätt zu Mittelfranken). Es gibt hier Häuser mit den typischen Dächern aus Jurakalkplatten wie ein Bauernhaus aus Gungolding, den alten Weinbergshof bei Treuchtlingen, einen Stadel aus Enkering, eine alte Kegelbahn aus Eichstätt und mehr. Liebhaber des Jurahauses kommen hier auf ihre Kosten.

Wechselausstellungen und Handwerksvorführungen

Wechselnde Sonderausstellungen in der Museumsscheune oder im alten Bauhof, Handwerkervorführungen, Themenwochen und sonstige Veranstaltungen runden das Programm ab.

Sehenswert – die Baugruppe Stadt

In Bad Windsheim findet sich der alte Bauhof. In dem Gebäude mit seiner imposanten Balkenkonstruktion (jedem Zimmerer müsste hier das Herz aufgehen) finden auch immer wieder Sonderausstellungen statt. Daneben ist eine alte Apotheke mit den typischen Apothekerschränken mit unzähligen Schubladen, alten Gefäßen, Mörsern und Bechern zur Herstellung von Arzneien untergebracht.

Bad Windsheim selbst ist natürlich auch einen Besuch wert. Auf dem Rathausplatz lässt es sich gut entspannen, Kaffee trinken oder Eis essen. Nicht zu vergessen, gibt es eine Therme mit einem Salzsee in Bad Windsheim. Falls die Füße nach dem Besuch des Museums schmerzen sollten, kann man sich dort bestens erholen.

 

Essen & Trinken

Auf dem weitläufigen Gelände gibt es
das Wirtshaus am Freilandmuseum,
die Wirtschaft am Kommunbrauhaus,
den Sommerkeller Weinbergshof (das ist der ehemalige Weinbergshof bei Treuchtlingen)

Autorin: