Herbert Brumm konzentriert sich in seiner Kunst auf das Wesentliche. Er lässt Raum für eigene Betrachtungen und Intepretationen.
Tiere und Meschen der Bilder sehen dem Betrachter direkt in die Augen und nehmen so eine ganz eigene Kommunikation auf.

Kunst (Herbert Brumm)
Neues Sehen im bildnerischen Gestalten beginnt dort, wo das bloße Festhalten von Erscheinungen enden könnte und wo der Künstler die Gewohnheit verlässt, Dinge nur zu spiegeln, wie sie sind. Es geht darum, die Sichtweise zu wechseln, den Blick zu schulen, die Sprache des Bildes neu zu entdecken und dem Gezeichneten, Geformten oder Gedruckten eine zusätzliche Bedeutungsebene zu geben.
Ein praktischer Ansatz ist das Arbeiten mit reduzierten Merkmalen, die das Wesentliche freilegen. Wenn ich zum Beispiel ein Porträt zeichne, kann ich oft auf den begleitenden detaillierten Raum verzichten, gesichtsspezifische Merkmale detailreich auszumalen. Nicht das Abbild einer Person ist wichtig, sondern eine neue Struktur ihrer Präsenz. Der oft leere Raum gibt dem Fragmentarischen die Möglichkeit, dass wir eine Beziehung in uns aufbauen, eine Geschichte entstehen lassen. In uns den Raum geben auch Erinnerungen an Erlebtes einfließen zu lassen und dass wir dem Bild begegnen.
Denn: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung „ (Martin Buber)

Kontakt:
Herbert Brumm
0170 5326726
Instagramm: herbert_j_brumm21
Nächste Ausstellung „Begegnungen“
Städtische Galerie Pappenheim
An der Stadtmühle1
91788 Pappenheim
22. März 2026-10. Mai 2026,
Sonn- und Feiertags 14-17 Uhr
Vernissage 22. März 2026 11.15 Uhr

Dabei geht es dem Künstler nicht unbedingt darum, das „Schöne“ zu zeigen, sondern die Realität abzubilden. Seine Menschen erzählen ihre Geschichte. Es gibt immer eine Spannung im Bild, damit es nicht zu gefällig wird. Das Auge des Betrachters bleibt zum Beispiel am ausgesparten Weiß der Zeichnung im Bild hängen. Christiane Brenner, die Kuratorin der Ausstellung im Rathsbergstift in Erlangen, sieht dies als markantes Alleinstellungsmerkmal des Künstlers.

Herbert J. Brumm – Vita
Geboren 1957 in Treuchtlingen
1978 Abitur in Weißenburg
1979-1983 Studium Grundschuldidaktik und Lehramt Kunsterziehung an der KU Eichstätt
1983 Ausstellung „Haus des Gastes“ Eichstätt
1983-1986 Studium Kunstgeschichte bei Prof. Knopp
1986 Ausstellung BFZ Weißenburg
1999 Leiter des AK Kunst im Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen
Ab 2003 Fortbildungstätigkeit im Bereich Kunst im Regierungsbezirk Mittelfranken
2003 Fortbildungsreferent für LandArt -Kunst mit und in der Natur in Bayern
2007-2011 Schulleiter der GS Pappenheim
2011-2022 Schulleiter der GS Treuchtlingen
Seit 2021 Kunstkurse bei Edita Tarantino (München), Nicol Lunardi, Christian Eckler (München), Lucia Ricelli (Wien)










