Die Künstlerin Renate Bärnthol aus Weißenburg

Die Weißenburger Künstlerin Renate Bärnthol hat schon als Kind gerne gezeichnet. Während sie in Schulzeit und Studium noch VHS-Kurse belegte, ging sie später bei Eduard Raab, Rudolf Schleußinger und Prof. Sonnewend in die „Schule“.

Die studierte Gartenbauingenieurin und Ökologin arbeitet hauptberuflich im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim. Die Zeit für ihre Kunst muss sie sich abends oder am Wochenende nehmen.

Schon früh bekam sie durch einen Freund Zugang zu Nicht-Gegenständlichem und dadurch Einblick in diese Art der Darstellung. Das ist auch ihrer Malerei, die vornehmlich abstrakter Natur ist, anzusehen.

Die aufwändige Technik der Radierung lernte sie unter anderem bei Rudolf Schleußinger, auch durch gemeinsame Projekte. Mittlerweile erhält sie immer mehr Auftragsarbeiten in diesem Bereich.

Diese mehr haptische Tätigkeit scheint ihr fast mehr Vergnügen zu machen, als die pure Malerei. „Malerei war mir auf Dauer nicht genug“ sagt sie so auch im Interview. Sie mag den Umgang mit Metall, Säuren und Hitze. Sogar einen Staubkasten für die Radierungen hat sich Renate Bärnthol selbst gebaut. Als weiteres Material hat sie Pappmaché für sich entdeckt. (s. Bild unten rechts). 

Beruf und Hobby lassen sich für sie ohne Widersprüche vereinbaren. Sie möchte beides nicht missen, aus dem Interesse an beiden Fachgebieten und auch weil das eine jeweils einen klaren Kopf macht für das andere.

Kontakt:

Renate Bärnthol
Telefon: 09141  9744061
E-Mail: info@renate-baernthol.de
Website:
renate-baernthol.de