Entdecken lohnt sich. Immer.

Die Wemdinger Zeitpyramide befindet sich auf der Weminger Platte, unweit der Innenstadt von Wemding. Ein schöner Fussmarsch von ca 25 Minuten verbindet den Aussichtspunkt mit der Innenstadt.

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den Rieskrater, wo vor ca. 14,5 Millionen Jahren ein Asteroid auf die Erde traf. Ein wohl ausgewählter Platz für ein Kunstwerk.

Hier sieht man nicht nur ein Feldkreuz des Künstlers Ernst Steinacker (1956), sondern eben auch besagte Zeitpyramide.

 

Manfred Laber Rand scaled

Bild: Annette Steinacker-Holst

 

Ein Modell der Zeitpyramide kann u.a. im KunstMuseum Donau-Ries besichtigt werden.

 

Prozesskunst – Kunst, die sich entwickelt

Die Wemdinger Zeitpyramide wurde anlässlich der 1.200 Jahrfeier von Wemding vom Künstler Manfred Laber erschaffen und begonnen. Sie soll den Zeitraum des Entstehens der Stadt von 1.200 Jahren in 120 Steinquadern wiederspiegeln. Alle 10 Jahre wird ein  neuer Steinquader hinzugefügt. So entsteht das Gesamtkunstwerk der Zeitpyramide, das nach 1.200 Jahren im Jahr 3183 vollendet sein wird.

 

Der Künstler Manfred Laber

Der in Wemding geborene Künstler Manfred Laber (1932-2018)absolvierte in Berlin bei Prof. Ernst Schumacher an der Hochschule für Bildende Künste  sein Studium für Malerei. Auf Auslandsaufenthalten in Rom, Neapel und Ischia lernte er Gilles, Bargheer, Purrmann und Auden kennen. Er gewnn zahlreiche Wettbewerbe und errang mit staatlichen Aufträgen einen großen Bekanntheitsgrad.

Die Auseinandersetzung mit der Zeit und die Prozesshaftigkeit seiner Kunstwerke zeigt sich in Farbwitterungsexperimenten und der „Gestaltung“ der Kunstwerke durch die Einflüsse der Natur.

Ab 1993 begann Manfred Laber mit dem Konzept der Zeitpyramide.