Der Weißenburger Bildhauer Karl Hemmeter (1904-1986) arbeitete vorzugsweise in Bronze und Holz. Viele seiner Kunstwerke sind bei einem Spaziergang in Weißenburg an verschiedenen Orten zu bewundern. Im Moment gibt es in der Kunstschranne in Weißenburg eine Werkschau des bemerkenswerten Künstlers.

1927 entstand das „Kuzifixus“ für die Andreaskirche in Weißenburg und viele weitere folgen, wie z.B. der Großauftrag der Familie Schickedanz (Versandhaus Quelle) das Familiengrab zu gestalten.Höhepunkt ist die schwebende Christus-Figur in der Berliner Gedächtniskirche (siehe Hauptbild).


Der Werkstoff Holz begleitete Hemmeter bereits von Geburt an. Sein Vater war Drechsler und die Mutter Tochter eines Schreiners. Bereits als Kind fertigt er „Kasperlsköpfe im Profil“ auf der Drehbank seines Vaters. Obwohl er Künstler werden wollte, kämpfte sich Karl Hemmeter durch die Lehre zum Drechsler und die Gesellenprüfung. 1926 wurden seine Pläne, nach Amerika auszuwandern, wegen seiner eingeschränkten Gesundheit zunichte gemacht. Dann jedoch wandte er sich dem Studium an der Müncher Kunst-Akademie bei Prof. Wackerle zu.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
11.07. – 10.08.25
Uhrzeit: Di bis Sa: 12:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, feiertags: 13:00 bis 18:00 Uhr
Vernissage: 11. Juli um 19 Uhr, Finissage: 10. August um 11 Uhr
Infotelefon: 09141 907-326
https://www.weissenburg.de/veranstaltungen/karl_hemmeter-567501-12522325/









