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Letzte Chance am Wochenende! „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“

Letzte Chance am Wochenende! „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“

Das Stück

Was haben ein Mord, König Ludwig II und der Archaeopteryx gemeinsam?

Der diesjährige Stadtschreiber Roland Spranger bringt sie in seinem Stück „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“ zusammen. Er zeichnet vor der Bühne Weißenburgs Szenen über das harte Leben im Steinbruch im 19. Jahrhundert und die dortigen unterschiedlichen Lebensverhältnisse zwischen Steinbruchbesitzern und -Arbeitern. Aber genau diese gesellschaftliche Veränderungen und Zusammenhänge machen das Stück auch aktuell.

Unter der Regie von Georg Schmiedleitner fällt in dem Stück eine Geologin in einem alten Steinbruch in eine Zeitzentrifuge und kommt im 19. Jahrhundert an. Dies ist die Zeit des Solnhofener Plattenkalks und des Fundes des Archaeopteryx. Nicht nur Ludwig II will sich mit Federn des Urvogels schmücken und das Unheil nimmt seinen Lauf…

„Inmitten dieser Welt der Brüche, der Platten, der Steinbruch-Dynastien und Arbeiter entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, jedoch kommt es auch zu einem brutalen Mord…

Das Leben in und um den Steinbruch wird in diesem neuen Theaterstück der Theaterbürger zum Sinnbild unserer heutigen Gesellschaft und zeigt, wie sehr die Vergangenheit zum aktuellen Spiegel unserer heutigen Zeit werden kann.“ (www.dersteinvergisstnicht.de)

Regie: Georg Schmiedleitner

Das Ensemble

Über 60 begeisterte Theaterschauspieler*innen aus Weißenburg und der Region

ARCHAEOPTERYX, Urvogel    –  Ralph Morgenstern
CASSANDRA, Geologin – Brigitte Brunner

HELENE MANGOLD, Steinbruchbesitzertochter – Konstanze Fischer
EDUARD MANGOLD, Steinbruchbesitzer – André Seewald
HENRIETTE MANGOLD, Steinbruchbesitzergattin – Anja Kaul

EMIL, junger Steinhauer – David Lindemeier
KARL, alter Steinhauer – Rainer Lentz
IDA, Steinhauerfrau – Claudia Malm
FERDL, Steinhauer – Arjen de Witt
ANTON, Steinhauer – Lukas Hunecker

BALDUR SCHOTT VON SCHOTTENSTEIN, Verehrer – Johannes Gottwald
LUDWIG II., König von Bayern – René Rüprich
THERESE VON BAYERN, Prinzessin – Susanne Ludwig
ALFRED RUSSEL WALLACE, engl. Wissenschaftler – Thomas Hausner
GEORG JENNERWEIN, Wildschütz – Klaus Winkler

FOTOGRAF, Dokumentarist – Max Hetzner
BÜRGERMEISTER – Johannes Rank
DIENSTMÄDCHEN – Judith Ritter

Club der Ausgestorbenen Vögel

STEPHENSCHLÜPFER – Kim Santoro
ELFENBEINSPECHT – Nina Silbereisen
TERRORVOGEL – Manuel Adacker
DODO- Jaqueline Dahlenkamp
WANDERTAUBE – Ina Brechenmacher
ELEFANTENVOGEL – Celine Reuter
STIMME DES PELAGORNIS – Alexander Gun

Die verfluchten SCHWESTERN

ERSTE SCHWESTER – Edith Heckel
ZWEITE SCHWESTER – Miriam Ritter
DRITTE SCHWESTER – Jessica Klein flankierende SCHWESTERN – Laura Meyer, Johanna Urban
tanzende SCHWESTERN – Julia Templer, Milena Merling, Tina Trapp, Anna-Sophia Lehner, Eugenie John

SPRECHCHOR

Moni Beringer, Yuliia Bobkova, Karl-Heinz Stöhr, Magnus Reuter, Johanna Draser, Vira Kozlynsko, Doris Morenz, Erwin Knoll, Michaela Biet, Norbert Wieler, Emma Wachter, Edelgard Schmidt, Veronika Rychkov, Birgit van der Gang, Anja von Wülfingen, Angela Laumer, Julia Templer, Milena Merling, Tina Trapp, Anna-Sophia Lehner, Eugenie John, Anna Lena Otte, Irina Thierbach

STATISTERIE

Elmar Seeberger, Hannah Egen, Cornelia Röhl, Hartmut Röhl, Julia Pabst, Marita Lehner, Tanja Bilek

Hauptdarsteller
V.l.n.r.: Konstanze Fischer (Helene), Brigitte Brunner (Cassandra), Ralph Morgenstern (Archaeopteryx) und David Lindermeier (Emil)
©Doree Richtown
Info3

Die Theaterbürger

Bayerns erste Theatergenossenschaft steht für die Stadtschreiberstücke im Bergwaldtheater. Während die ersten beiden Stücke noch unter den Fittichen der Stadt Weißenburg entstanden und durchgeführt wurden, steht das dritte Stadtschreiberstück ganz im Zeichen der Theatergenossenschaft.
Die Theatergenossenschaft hat sich „Bürgertheater ohne Barrieren“ auf die Fahnen geschrieben.

Jeder Theaterinteressierte hat die Möglichkeit mitzuwirken. Ob vor oder hinter der Bühne. Circa 100 Mitwirkende garantieren besonderen Theatergenuss. Denn Bürgertheater ist ganz und gar nicht laienhaft! Mit Theaterprofis werden Stücke mit lokalem Bezug entwickelt und in einer Mischung von Schauspielern und Laien aufgeführt.

Der Soundtrack – Sutcliffe

Die Band Sutcliffe ist nicht nur in Franken ein Begriff. Sie steht für feinste Klangwelten, mit denen Stimmungen untermalt und Bilder in den Köpfen der Zuhörer erzeugt werden. Klangwelten wechseln sich mit „souligen Bässen und rhythmischen Sequenzen“ so die Band über sich.

Die Band steht nicht nur für gute Unterhaltung, sondern auch für besondere Projekte. Im Jahr 2023 untermalte sie den Stummfilm „Das Cabinet des Dr. Caligari“ mit einer Live Vertonung.

Es bleibt spannend, wie die Vertonung des Theaterstücks „Archaeopteryx – Der Stein vergisst nicht“ wird.

Aktuelle Besetzung:
Mel Albrecht: Akkordeon, Keyboard
Michael Albrecht: Drums
Joe Brugger: Bass, Kontrabass, Keys, Programming
Markus Hofer: Gitarren, Pedal-Steel-Gitarre
Andreas Schock: Gitarre, Posaune

 

https://sutcliffe.de/

Hinter den Kulissen

Stellvertretend für die vielen helfenden Hände hinter den Kulissen wird hier Eva Schatz vorgestellt, die die künstlerische Produktionsleitung inne hat.

eva stein 1

Bereits 2022 arbeitete sie als Regieassistentin bei dem Stadtschreiber Stück „Der größte Glückskeks“ mit. IN diesem Jahr hält sie nun die Fäden aller Gewerke bei dem neuen Stadtschreiberstück in der Hand und fungiert als Bindeglied zur Regie. Das ist der gebürtigen Schwäbin bei Weitem nicht fremd. Sie arbeitet seit mehr als 15 Jahren als freie Aufnahme- und Produktionsleitung für Shows wie „Die Helene Fischer-Show“ (ZDF), „Verstehen Sie Spaß?!“ (SWR), „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ (SWR), „Babbel net“ (SWR) mit Bülent Ceylan oder „Das Musikantentreffen“ (BR). Und das ist nur eine Auswahl der bekanntesten Formate. Eva Schatz wohnt seit 2021 in Weißenburg. Als Kind hatte sie bereits mehrere Jahre mit ihren Eltern in Frickenfelden bei Gunzenhausen verbracht.

 

 

Bilder: www.dersteinvergisstnicht.de

Hauptbild: Uli Wagner

 

Radtour um den Weißenburger Wald

Radtour um den Weißenburger Wald

Radtour um den Weißenburger Wald

Die Tour startet am Seeweiher in Weißenburg. Man fährt zunächst auf Teer durch die Außenbezirke, vorbei am Aumühlweiher und weiter bis zu den Sommerkellern. An den Sommerkellern biegt man rechts ab, rollt aus Schotter vorbei an den Forellenweihern und am Wassertretplatz und steuert den Waldrand an. Ab dem Waldrand fährt man über schöne, schattige Wald-Trails hoch bis zum Römerbrunnen, passiert diesen und biegt kurz danach nach rechts Richtung Bergwaldtheater ab. Am Bergwaldtheater sollte man unbedingt die Aussichtspunkte mit der schönen Aussicht auf Weißenburg ansteuern.

Ab dem Bergwaldtheater kurbelt man weiter durch den Wald bis zum höchsten Punkt oberhalb der Stadelhofs. Dort verlässt man kurzzeitig den Wald, um auf Trockenrasen weiterzurollen. Mit einigem Auf und Ab und etwas schwieriger Wegsuche erreicht man schließlich das ruhige Schambachtal. Der Weg führt nun stets auf der sonnigen Nordseite des Schambachtals Richtung Osten. Vorbei an der Flemmühle und der Gunthildiskapelle. Man erreicht Suffersheim in dem es sehr schwerfällt die Gaststätte Adler links liegenzulassen. Frisch gestärkt geht es nun auf etwas anspruchsvolleren Trails weiter Richtung Laubenthal (gut, vielleicht lag es auch am Bier). Zum Ende des Schambachtals überquert man die Bundesstraße (alternativer Startpunkt) und fährt ins Laubenthal ein.

Im Laubenthal führt die Schotterstraße stets einfach am Talgrund entlang. Zum Ende verlässt man das Tal und fährt durch Fichtenwald zu einem Waldparkplatz. Von hier kann man den kleinen Umweg zur Wülzburg fahren und diese besichtigen. Nach dem Waldparkplatz folgt die geniale Abfahrt hinunter zur Bundesstraße, diese überquert man vorsichtig und taucht sofort wieder in den Wald ein. Ganz in der Nähe kann man am Araunerskeller einkehren, oder direkt nach Weißenburg abfahren, oder nochmals am Kriegerdenkmal vorbei die schönen Wald-Trails auch abfahren. Wie auch immer, erreicht man am Ende Weißenburg, wo man abschließend nochmals wertvolle Kalorien auffüllen kann.

Text und Fotos:
Dr. Martin von Berg
(https://www.berg-reise-foto.de/)

 

Clemens Berger und „Der größte Glückskeks“

Clemens Berger und „Der größte Glückskeks“

Clemens Berger und „Der größte Glückskeks“

Fährt man heute durch Weißenburg, fallen sie einem überall ins Auge, Plakate und Banner mit der Aufschrift „Der größte Glückskeks“. Wir sprachen mit dem Autor, Clemens Berger, einem der wichtigsten Autoren der österreichischen Gegenwartsliteratur.

Doch von Anfang an:

Im Januar 2020 erreichte den Autor das Angebot, für drei Monate als Stadtschreiber in Weißenburg tätig zu sein. Dort sollte ein Stück für das Bergwaldtheater mit Bezug zu Weißenburg entstehen. Nachdem  Franzobel mit dem „Lebkuchenmann“ das Thema Weißenburg schon historisch aufgearbeitet hatte, wollte Clemens Berger eher in die Zukunft schauen.

Frage an Clemens Berger: Was gefällt Ihnen an Weißenburg am besten?
(lacht) Diese Frage wurde mir am häufigsten gestellt. Oftmals mit dem Zusatz, was gefällt Ihnen denn an unserer schönen Stadt am besten.

Die Zahl der Eisdielen in Weißenburg fand er im Übrigen sehr beeindruckend. (Die Anzahl hat sich mittlerweile halbiert.) Bemerkenswert fand er auch die Ruhe in der Umgebung. Für ihn war der Schreibauftrag in Weißenburg ein bisschen wie Urlaub, seine kleine Tochter war gerade fünf Monate alt und so fand er auch Zeit, mit seiner kleinen Familie viel zu unternehmen, wenn ihn auch natürlich die Corona-Beschränkungen  während seines zweiten Aufenthalts im November 2020 auch einschränkten.

Was ist das zentrale Thema seines Stücks?
Clemens Berger  sieht unter anderem die Klimakrise als zentrales Thema, wobei für ihn eine tragisch-komische Darstellung des Themas wichtig ist, da man dadurch auch die Menschen besser erreichen würde. Weiter geht es um die deutsche Gründlichkeit, Greenwashing,  denn die Klimakatastrophe findet eher woanders statt. Zudem ist ein Thema die Angst vor der Wirtschaftsmacht China, die auch sehr viel Widersprüchliches enthält.

Abschließend haben wir ihn noch gefragt, woran er denn gerade arbeitet. Als Nächstes plant er einen Roman, wobei für ihn aber erst einmal ein Umzug ansteht. Aber das kann ja auch ein wunderbarer Romanstoff werden….

Aufführungstage "Der größte Glückskeks"

Premiere: 23.07.22
2. Aufführung: 24.07.22

3. Aufführung: 28.07.22

4. Aufführung: 29.07.22

5. Aufführung: 30.07.22

6. Aufführung: 31.07.22

7. Aufführung: 04.08.22

8. Aufführung: 05.08.22

9. Aufführung: 06.08.22

Derniere: 07.08.22

clemens berger
Das Foto ist (c) Katharina Susewind.

Clemens Berger, Jahrgang 1979, wurde im Burgenland geboren, studierte Philosophie in Wien, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. 
Werke:
Der Präsident (2020)
Im Jahr des Panda (2016)
Ein Versprechen von Gegenwart (2013)
Das Streichelinstitut (2010)
Und hieb ihm das rechte Ohr ab (2009)
Gatsch/Und jetzt (2009)
Die Wettesser (2007)
Paul Beers Beweis (2005)
Der gehängte Mönch (2003)

Sigrun von Berg
Karin Auernhammer

Der größte Glückskeks

Der größte Glückskeks

Der größte Glückskeks – eine satirische Komödie

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Regie: Georg Schmiedleitner und Rebekka Gruber

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Bergwaldtheater

Schon wieder: Weißenburg führt sich auf!

Nach dem Publikumserfolg „Der Lebkuchenmann“ des früheren Weißenburger Stadtschreibers Franzobel im Jahr 2019 wird es im Sommer 2022 wieder eine Aufführung eines Theaterstücks unter der Regie von Georg Schmiedleitner sowie erstmals seiner Co-Regisseurin Rebekka Gruber geben. Im Oktober 2021 fand im Weißenburger Kino die erste Leseinszenierung der satirischen Komödie statt. Wie schon beim Lebkuchenmann sind zahlreiche theateraffine Weißenburger an der Aufführung beteiligt. Sie führen sich halt gern auf, die Weißenburger 😉

Das Stück – ein Schock: Weißenburg als Kopie in China

In China gibt es Weißenburg nochmal, allerdings in einer klimaneutralen Version. Das kratzt natürlich am Selbstverständnis der Weißenburger. So kommt ein Lottogewinn, ausgerechnet aber von Gerd, einem „heiligen“ Trinker zur rechten Zeit. Gerd will das Geld demjenigen spenden, der die beste Idee für ein besseres Weißenburg hat.
So kann man gespannt sein, ob sich daraus nicht Vorschläge für die Realität in unserer großen Kreisstadt ziehen lassen. Man denke nur an die Dauerdiskussion um Parkplätze, eine autofreie Innenstadt und Radwege.

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Clemens Berger

Der österreichische Autor, geboren 1979, gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart. Für das Stück „Der größte Glückskeks“ war er drei Monate als Stadtschreiber vor Ort. Aus den Begegnungen, Gesprächen und Treffen mit Weißenburger Bürgern entstand das satirische Theaterstück.

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Georg Schmiedleitner

Der bekannte Regisseur, geboren in Linz,  ist seit 1983 an verschiedenen Bühnen aktiv, so am Theater in der Josefstadt, am Theater Rabenhof und dem Theater der Jugend in Wien sowie am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Stadttheater Klagenfurt, am Schauspiel Leipzig und am Nationaltheater Mannheim am Wiener Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen. 2019 inszenierte er im Bergwaldtheater das Stück „Der Lebkuchenmann“ seines Landsmannes Franzobel.

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Rebekka Gruber

Die junge Weißenburgerin wirkte im Stück „Der Lebkuchenmann“ an der Seite von Georg Schmiedleitner noch als Regieassistentin. Jetzt ist sie die Co-Regisseurin. Eigentlich ist sie professionelle Sängerin, hat in Dresden Gesang studiert und stand bereits mit namhaften Stars auf der Bühne. Doch der Seitenwechsel vor die Bühne scheint ihr zu liegen.

Für die Theaterproduktion werden noch Mitwirkende vor oder hinter der Bühne gesucht.

Mehr Informationen gibt es hier

Aufführungstage

Premiere: 23.07.22
2. Aufführung: 24.07.22

3. Aufführung: 28.07.22

4. Aufführung: 29.07.22

5. Aufführung: 30.07.22

6. Aufführung: 31.07.22

7. Aufführung: 04.08.22

8. Aufführung: 05.08.22

9. Aufführung: 06.08.22

Derniere: 07.08.22

Bilder: Stadt Weißenburg mit freundlicher Genehmigung

Impressionen von der Leseinszenierung

Autorin:
Das Bergwaldtheater: Wurzelplätze und Kulturhighlights

Das Bergwaldtheater: Wurzelplätze und Kulturhighlights

Das Bergwaldtheater: Wurzelplätze und Kulturhighlights

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Das Bergwaldtheater Weißenburg ist ein echter Geheimtipp für Auswärtige. Hier kann man auch diese Saison noch einige Kulturhighlights erleben.

Das Bergwaldtheater ist eine Freilicht-Naturbühne, die in einem ehemaligen Steinbruch beheimatet ist. Sie bietet 1232 Plätze in drei Blocks und im hinteren Bereich Wurzelplätze. Im letzten Jahr wurde zum 90. Jubiläum das Stück „Lebkuchenmann“ von Franzobel aufgeführt, in dem zahlreiche Weißenburger in einem furiosen Theater mitwirkten.

Auch in diesem Jahr gibt es noch Highlights:

  1. August: Gerhard Polt
  2. August Der große Traum (Fussballabend)
  3. August Lesung mit Hubert von Goisern
  4. August 5. Jahreszeit – Local Stars
  5. August: Das große Fest der Blasmusik
  6. August Heimspiel (Festival)

Im Herbst gibt es dann ein besonderes Spektakel! Ein neues Veranstaltungsformat, das Licht, Natur und Kunst miteinander verbindet (Siehe R. Renner, WT, 23.7.2021). Im Konzept von Eventmanager Jochen Graf von der Agentur WBLT aus Oberhausen wird es z.B. sprechende Bäume geben. Ein Mediendesigner erstellt hierzu Animationen die wie Baumgesichter aussehen und sprechen. Die Mimik des professionellen Sprechers wird beim Ablesen des Textes aufgezeichnet und auf das 3D Modell des sprechenden Baumes übertragen. Ein Lautsprecher gibt den Ton wieder.

Nach Graf gibt es eine „fulminante Eröffnungsshow“, die einen interaktiven Erlebnispfad auf dem Gelände der Naturbühne eröffnet. Besucher können sich auch beim Catering stärken.

In 2022 wird das neue Stadtschreiber-Stück „Der große Glückskeks“ von Clemens Berger aufgeführt.

Foto: Ralph Goppelt, Logo: Stadt Weißenburg