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Advent im Freilandmuseum Bad Windsheim –  Mit Musik, Geschichten, Kunsthandwerk und kreativen Angeboten

Advent im Freilandmuseum Bad Windsheim – Mit Musik, Geschichten, Kunsthandwerk und kreativen Angeboten

Magisches Feenbrot und bewegende Choräle, Bastelangebote und Lieder
zum Mitsingen erwarten die Besucherinnen und Besucher des Fränki-
schen Freilandmuseums beim Advent in fränkischen Stuben an den ersten
drei Adventssonntagen. Am zweiten Advent, 8. Dezember, gibt es beson-
ders viele Stationen für Familien.

Weihnachtliche Dekoration mal mit, mal ohne Lichterkette, Christbaum-
schmuck, aber auch Leckereien aus der Region darunter Nussmus und
Honigprodukte sind am 1. Dezember, am 8. und 15. Dezember bereits ab
10 Uhr in verschiedenen Gebäuden des Freilandmuseums aufgebaut.

In der Zeit von 12 bis 16 Uhr kommen Musikensembles mit klassischen
Weihnachtsliedern, fränkischen Weisen und weihnachtlichen Ohrwürmern
hinzu, Lesungen ergänzen das Programm. Insgesamt werden an den ers-
ten drei Adventssonntagen mehr als 20 Musikensembles stimmungsvolle
Atmosphäre im Museumsgelände verbreiten.

Im Bauernhaus aus Herrnberchtheim ist die Adventsbäckerei eingerichtet,
sie punktet unter anderem mit dem Adventsklassiker im Freilandmuseum,
den Kartoffellebkuchen, die mit und ohne Schokoglasur zubereitet werden.

Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt des Adventsprogramms sind die offenen Mitmachangebo-
te, am 8. Dezember beispielsweise können Engelchen und Strohsterne gebastelt werden,
zudem warten zahlreiche Tonplatten darauf, zu dekorativen Anhängern verarbeitet zu wer-
den.
Die Möglichkeit, den Adventssonntag stimmungsvoll ausklingen zu lassen, gibt es an den
ersten beiden Adventssonntagen in der Spitalkirche mit einer Lesung mit Musik zum Thema
Märchenzauber am 1. Dezember und der Fränkischen Weihnacht mit den Bad Windsheimer
Sängern und Spielleut am 8. Dezember. Am dritten Adventssonntag spielen Gruppen der
Volkstanzgruppe Eschenbach die bewegenden Szenen des Weihnachtsspiels nach Hans
Sachs, Beginn ist um 16 Uhr am Bauernhof aus Seubersdorf. Inmitten der Weihnachtsaus-
stellung Glänzende Zeiten in der Spitalkirche tritt zudem am 21. Dezember das Vokalen-
semble cantus sacralis in der Spitalkirche auf.

Am 15. Dezember von 13.00-16.00 Uhr kann man mit der Weißenburger Künstlerin Renate Bärnthol in der Spitalkirche, die Bestandteil des Museums in der Altstadt ist, Linolschnittdruck zum Mitmachen erleben.

 

Bild:
In der Adventsbäckerei im Bauernhaus aus Herrnberchtheim des Freilandmuseums werden
Kartoffellebkuchen zubereitet. Foto: Lisa Baluschek

Unteres Foto Bauernhaus im Freilandmuseum Bad Windsheim, Sigrun von Berg

 

A U S K U N F T E R T E I L T :
Christine Berger
Verwaltungsgebäude:Aumühle
Telefon: 0 98 41 / 66 80 – 11
Telefax: 0 98 41 / 66 80 – 99
pressestelle@freilandmuseum.de
christine.berger@freilandmuseum.de

https://freilandmuseum.de/besuchen/veranstaltungskalender

 

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Das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim

Das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim

Das Fränkische Freilandmuseum – eine Zeitreise

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Wer wie ich das Fränkische Freilandmuseum schon über Jahre zu allen Jahreszeiten besucht hat, ist immer wieder überrascht und entzückt, was es an Neuem zu sehen gibt. Das Museum wächst und verändert sich beständig.

Allein der Rundgang wirkt wie eine Zeitreise durch den fränkischen Alltag über die Jahrhunderte hinweg. So gibt es eine Häusergruppe, die das Leben im Mittelalter zeigt. Strohgedeckte, einfache Häuser mit Lehmboden und winzigen mit Tierhaut verkleideten Fenster, ein mit rauen Staketen umzäunter Garten, natürlich mit den Pflanzen, die damals auch angepflanzt wurden, vermitteln das Gefühl des Lebens damals. Da war die gute alte Zeit gewiss nicht immer gut.

120 Gebäude spannen einen Bogen nicht nur über Regionen, Baustile und das Handwerk. Was es nicht alles gibt: Natürlich Bauernhöfe, kleine, große, Handwerkerhäuser, eine Ziegelei, Mühlen, Schäfereien, Brauereien, Scheunen, Ställe, Back- und Dörrhäuschen, ein Amtshaus, ein Schulhaus, eine Kirche und sogar ein Sommerschlösschen.

Eine der neueren Attraktionen ist ein Stahlhaus, das in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts als Prototyp gebaut wurde. Die Einrichtung ist original 60er Jahre und viele werden sich an die Wohnungen der Großeltern erinnert fühlen.

Dörflicher Charakter

Die Gebäude stehen in sechs Baugruppen, die nach Regionen und Themen angeordnet sind. Ganz selbstverständlich sind zwischen den “Dörfern” Äcker, Wiesen und Teiche, die auch noch bewirtschaftet werden. Die Wege sind zum Teil von Obstbäumen mit alten Obstsorten gesäumt. Alte Haustierrassen finden sich in den Bauernhöfen, so z.B. Schwäbisch-Hällische Landschweine, die ein glückliches Schweineleben führen und sich nach Herzenslust suhlen können (meist liegen sie aber eher entspannt herum.)

Baugruppe Altmühlfranken
Die Baugruppe Altmühlfranken ist in der Form eines Straßendorfes gestaltet, zu seinem Einzugsgebiet gehören hier das  südlichste Mittelfranken und der jetzt oberbayerische Eichstätter Raum (bis 1972 gehörte Eichstätt zu Mittelfranken). Es gibt hier Häuser mit den typischen Dächern aus Jurakalkplatten wie ein Bauernhaus aus Gungolding, den alten Weinbergshof bei Treuchtlingen, einen Stadel aus Enkering, eine alte Kegelbahn aus Eichstätt und mehr. Liebhaber des Jurahauses kommen hier auf ihre Kosten.

Wechselausstellungen und Handwerksvorführungen

Wechselnde Sonderausstellungen in der Museumsscheune oder im alten Bauhof, Handwerkervorführungen, Themenwochen und sonstige Veranstaltungen runden das Programm ab.

Sehenswert – die Baugruppe Stadt

In Bad Windsheim findet sich der alte Bauhof. In dem Gebäude mit seiner imposanten Balkenkonstruktion (jedem Zimmerer müsste hier das Herz aufgehen) finden auch immer wieder Sonderausstellungen statt. Daneben ist eine alte Apotheke mit den typischen Apothekerschränken mit unzähligen Schubladen, alten Gefäßen, Mörsern und Bechern zur Herstellung von Arzneien untergebracht.

Bad Windsheim selbst ist natürlich auch einen Besuch wert. Auf dem Rathausplatz lässt es sich gut entspannen, Kaffee trinken oder Eis essen. Nicht zu vergessen, gibt es eine Therme mit einem Salzsee in Bad Windsheim. Falls die Füße nach dem Besuch des Museums schmerzen sollten, kann man sich dort bestens erholen.

 

Essen & Trinken

Auf dem weitläufigen Gelände gibt es
das Wirtshaus am Freilandmuseum,
die Wirtschaft am Kommunbrauhaus,
den Sommerkeller Weinbergshof (das ist der ehemalige Weinbergshof bei Treuchtlingen)

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