Entdecken lohnt sich. Immer.
Die Künstlerin Kristy Husz – Literaturperformance und Kunstdruck

Die Künstlerin Kristy Husz – Literaturperformance und Kunstdruck

Kristy Husz ist eine Grenzgängerin von Geburt. Die 1983 in Baden-Würtemberg geborene Künstlerin vereint ungarische Wurzeln mit der deutschen Kultur. Doch auch in ihrem jetzigen Wirken ist Kristy Husz eine Grenzgängerin an der Grenze zwischen Kunst und Lieratur. Sie hat Studium und Faible zum Beruf gemacht.

Sie studierte in Eichstätt Literaturwissenschaft und Anglistik und arbeitete nach ihrem Magisterabschluss zunächst in einer kleinen Buchhandlung. Dort organisierte sie Lesungen, die jedoch immer die Gegenwartsliteratur im Fokus hatten.

Da kam ihr die Idee, auch Klassiker vorzustellen. So entstanden Leseperformances, an denen die Lesung von Klassikern mit passender Musik, kulinarischen Köstlichkeiten und anderer Kunst gepaart wird. Sogar das Publikum macht mit entsprechender Kleidung mit und so wurde die Lesung zu einem Erlebnis.

Seit 2013 finden in unregelmäßigen Abständen literarische Events in Gunzenhausen statt.

IMG 1511 scaled

Grafik zum Stadtjubiläum in Gunzenhausen

IMG 1504 scaled

Kristy Husz: Busó, Druckgrafik
Der Busó ist eine traditionelle ungarische Maskenfigur mit Holzmaske, Fellgewand und Glocken, die beim Volksbrauch Busójárás den Winter vertreibt und den Frühling begrüßt. Dieser archaische Brauch hat heidnische Wurzeln und wird jedes Jahr zur Faschingszeit gefeiert. Zentrum der Busójárás ist die südungarische Stadt Mohács an der Donau. Seit 2009 zählt das Fest zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.

Doch auch künstlerisch ist Kristy Husz vielseitig aktiv. Sie verfasst eigene Texte und arbeitet zudem mit Linolschnitt, Letterpress-Technik, Papierschöpfen sowie an Mixed-Media-Kunstwerken.

Im Mai präsentiert sie in der Galerie korridor.art ihre erste Ausstellung. Dort sind nicht nur ihre Arbeiten zu sehen, sondern sie liest auch aus eigenen Texten. Das Thema der Ausstellung trägt den Titel „Grenzgänger“ – wie könnte es anders sein.

IMG 1509 scaled

Kristy Husz und Georg Arauner von der Galerie korridor.art

Ein weiteres Spielfeld für ihre Kreativität ist das Gunzenhausener Kulturmagazin „Underground“, das viermal im Jahr von der Kreativagentur korridor.co herausgegeben wird. Als Redaktionsleiterin prägt Kristy Husz hier maßgeblich Inhalte, Ton und Ausrichtung des Magazins.

Kontakt

Kristy Eva Husz M.A.
c/o GUNZENHAUSEN UNDERGROUND Magazin
Dr.-Martin-Luther-Platz 13
91710 Gunzenhausen
h e l l o @ k r i s t y h u s z . d e
Instagram: @kristyhusz

Belinda Maier – Portrait starker Frauen

Belinda Maier – Portrait starker Frauen

Die Künstlerin Belinda Maier hat ein Faible für starke Frauenportraits. Dies fällt sofort auf, wenn man ihr Atelier betritt.

In kräftigen Acrylfarben oder auch zart in Aquarell – schon immer waren es Gesichter, die Belinda Maier fasziniert haben. Dabei macht sie jedoch immer wieder Ausflüge in die Landschaftsmalerei. Doch Herzblut steckt in den Menschen.

Ob Frida Kahlo oder Sophie Scholl, ausdrucksstark fängt sie Persönlichkeiten ein.

IMG 6471 scaled
Bei der Bürgerwerkstatt Pleinfeld, die die gebürtige Pleinfelderin über Jahre geleitet hat, hat sie schon viele Kurse im Sprach- und Kreativbereich gegeben. Ihr Steckenpferd sind aber die Mal- und Bastelkurse für Kinder. Dabei ist es ihr besonders wichtig etwas Wertiges zu schaffen, das man gerne anschaut. Sie selbst besucht auch immer wieder Kurse in Kunstakademien um sich weiter zu bilden. Derzeit leitet Belinda Maier den Maltreff im Treuchtlinger Bürgerhaus und hat die Bemalung der Festwägen in Treuchtlingen von Eduard Raab übernommen.
IMG 6461 scaled

Belinda Maier malt jedoch nicht nur, sondern macht auch Schmuck. Die kunstvollen Ringe und Ketten verkauft sie auf diversen Märkten.

IMG 6459

Kontakt :

0170 1144043

belinda.maier@gmx.de

https://belindaskunst.de

Eröffnung des Jurahaus-Pfads Altmühlfranken

Eröffnung des Jurahaus-Pfads Altmühlfranken

Eröffnung des Jurahaus-Radwegs

Jurahäuser gehören mit ihrer schnörkellosen Fassade, den kleinen Fenstern und dem relativ flach geneigten Legschieferdach aus Kalkstein zu einem baukulturellen Erbe in Altmühlfranken. Aber auch in den Nachbarlandkreisen Donau-Ries, Eichstätt und Roth prägte bis in die 1950er-Jahre das Jurahaus die Ortsbilder und war somit der dominierende Baustil des Altmühljuras. Um dieses baukulturelle Erbe sichtbar für Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger zu machen, wurde der Jurahaus-Pfad Altmühlfranken konzipiert.

28 Kilometer Radrundweg

Mit Start in Treuchtlingen am Schlossplatz wurden auf 28 Kilometern insgesamt 35 Jurahäuser mit Plexiglas-Tafeln ausgestattet, die über Bauzeit, bisherige Nutzung und Sanierungsarbeiten informieren. Die Tour verläuft auf einer nicht beschilderten Strecke als Rundweg von Treuchtlingen über Graben, Dettenheim, Haardt, Heuberg, Suffersheim, Schambach und Dietfurt. Die Tourenkarte und das Streckenprofil sind auf der Homepage des Naturparks Altmühltal unter zu www.naturpark-altmuehltal.de finden.

Das Projekt wurde von Eva Martiny, der Vorsitzenden des Jurahaus-Vereins e. V. mit Sitz in Eichstätt angestoßen. In Zusammenarbeit mit der Zukunftsinitiative Altmühlfranken und den Städten Weißenburg und Treuchtlingen wurde eine geeignete Route festgelegt und in Abstimmung mit den Jurahausbesitzern umgesetzt.

Im Rahmen einer Eröffnung an der Infotafel des Jurahaus-Pfads Altmühlfranken am Schloss in Treuchtlingen bedankte sich Landrat Manuel Westphal bei allen Mitwirkenden, insbesondere aber bei den Jurahausbesitzern, die sich an diesem Projekt beteiligt haben und somit ihr Jurahaus als Teil der regionalen Identität sichtbar machen. Einen runden Abschluss der Eröffnung lieferte anschließend noch der Vortrag zum Thema „Das Kalkplattendach – einmaliges Kulturerbe der Altmühlregionen“ von Eva Martiny im Museumscafe in Treuchtlingen.

Bildunterschrift: Zur feierlichen Eröffnung des Jurahaus-Pfads Altmühlfranken waren auch mehrere Juhrahausbesitzer anwesend.

Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Nico Kögel

Weitere Infos

25 Jahre KUNST vor ORT in Markt Berolzheim

25 Jahre KUNST vor ORT in Markt Berolzheim

25 Jahre Kunst vor Ort

24./25. Mai
Markt Berolzheim
Samstag, 24. Mai, 19 Uhr
Vernissage mit Lesung & Musik
Eintritt: 5,- EUR
Sonntag, 25. Mai
Ausstellung: 14-18 Uhr
Eintritt frei

KvO Flyer
Gelungene KvO Vernissage 2024 Foto privat

Ausstellungseröffnung in Pappenheim: Das Erwachen der Farben

Ausstellungseröffnung in Pappenheim: Das Erwachen der Farben

Ausstellungseröffnung in Pappenheim
Das Erwachen der Farben

Bunt und Vielfältig

Vom Kunst- und Kulturverein Pappenheim war eigentlich für den Mai eine andere Ausstellung vorgesehen und angekündigt – eine bunte Palette mit Bildern der Hofer Künstlerin Heidemarie Rauh, die leider im März dieses Jahres verstorben ist. Mit der Familie wurde vereinbart, diese geplante Ausstellung erst einmal abzusagen und dafür eine andere Künstlerpersönlichkeit nach Pappenheim zu holen, die auch das Thema „Farben“ zum Mittelpunkt ihres Schaffens gemacht hat. Das ist mit Roman Pionke aus Regensburg bestens geglückt.
Uschi Kreißl, die Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins hieß die Gäste willkommen, insbesondere Tochter und Enkel Heidemarie Rauhs. David Weiß, der Enkel, spielte zur Eröffnung der Ausstellung mit seiner Gefährtin Jarah Labib einfühlsame Melodien, die eine positive musikalische Stimmung bei den Besucherinnen und Besuchern erzeugten.
Die Erläuterung und Vorstellung der Kunst von Roman Pionke übernahm Arno Pietschmann aus Regensburg. Ihn verbindet eine enge Malerfreundschaft mit Roman Pionke, mit dem er regen Austausch pflegt. Roman Pionke wuchs in Polen auf, er hat sich schon in jungen Jahren mit der Malerei beschäftigt, machte aber eine Ausbildung als Fotograf, da er damals in der sozialistischen Ära nicht sein Wunschfach Kunst studieren durfte. Sein Fotohandwerk als Grundlage hat ihm bei seinem späteren künstlerischen Werdegang sehr geholfen. Seit 1980 lebt er in Bayern und in Regensburg. Seit mehr als 15 Jahren ist die Malerei seine Hauptaktivität geworden. Er malt gerne mit Ölfarben, liebt daneben die Acrylmalerei, zeichnet mit Kreide und Bleistift. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in Pastell- und Aquarellgemälden. Der Laudator betont besonders den ständigen Wunsch des Künstlers, nicht in einer einmal für gut befundenen Machart stehen zu bleiben, sondern sich ständig weiterzuentwickeln und nach weiteren varianten Ausschau zu halten. Er möchte seinen Malstil und Maltechnik ständig verbessern und ändern. Die Ausdrucksweise seiner groß- wie kleinformatigen Bilder kann als gegenständlich mit zunehmender Abstraktion beschrieben werden, man könnte ihn als abstrakten Realisten bezeichnen. Landschaften, Städtebilder wie Regensburg und andere Ortschaften, aber auch klassische Porträts zeigen seine breite Palette. Faszinierend und charakteristisch bei ihm sind seine bezaubernden, lebensfrohen Farben, die viel Licht und Schatten erzeugen – so die Ausführungen Arno Pietschmanns. In der farbenfrohen Ausstellung in der Städtischen Galerie Pappenheim sind auch Motive aus Pappenheim aufgenommen. Nicht nur deswegen ist ein Besuch an den Sonntagnachmittagen in der Galerie empfehlenswert, die drei Räume strahlen nämlich mit ihren bunten Gemälden großen Optimismus aus.
Städtische Galerie Pappenheim, An der Stadtmühle 1, Pappenheim (Zugang im roten Turm von der Klosterstraße aus), geöffnet an Sonn- und Feiertagen vom 18. Mai bis 6. Juli 2025 von 14 bis 17 Uhr.
Eintritt frei.