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Jörg Kaiser „Schmarrnhinweise“, Fränkische Stand-Up-Comedy, M11 Gunzenhausen

Jörg Kaiser „Schmarrnhinweise“, Fränkische Stand-Up-Comedy, M11 Gunzenhausen

Das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. präsentiert:

 

Jörg Kaiser

„Schmarrnhinweise“

Fränkische Stand-Up-Comedy

16.Oktober 2026

19.30 Uhr im M11, Marktplatz 11,

Gunzenhausen

Rechtzeitig zu seinem 2.Soloprogramm ist J.K. im Mittelalter angekommen. Irgendwo zwischen Generation Golf, Digital Immigrant und Generation X. Mit altersgerechten Verschleißerscheinungen und Befindlichkeiten und ständig diesem Teufelchen auf der Schulter, das ihm eintrichtert: Du musst erwachsen werden, Rotznasen ein Vorbild sein, mit der Zeit gehen, Diät halten, Sport machen und im Kopfstand beim Yoga entspannen…

Du musst Humor haben, beigefarbene Unterwäsche kaufen und der Partnerin Blumen möglichst schon mal vor ihrer Beerdigung zukommen lassen. Du musst Maximalpigmentierte korrekt bezeichnen, vegane Gemüsebrätlinge am schadstoffarmen Heißluftgrill dünsten und das Ergebnis in die Biotonne und ins Internet stellen..

Du musst Fasching mit der attraktionsarmen Else tanzen, mit Hybridantrieb zum Mars fliegen und zu alle dem musst du ganz selbstverständlich auch noch den Bauch einziehen.

„So einen Schmarrn fang ich gar nicht erst an!“  Mit diesen Worten schickt der fränkische Stand-up K.O.median konsequent sämtliche Schmarrnhinweise des Lebens ungeöffnet zurück. Porto zahlt Empfänger…

Tickets über www.reservix.de. Vor Ort in Gunzenhausen: Buchhandlung Fischer , Altmühlbote und Touristinfo.

www.kaisers-schmarren.de

www.kunstforum-fraenkisches-seenland.de

 

Fotocredit: Jörg Kaiser Schmarrnhinweise Copyright Michael Oppelt

Ausstellung „Lichttauchen“ mit Heidi Hahn; M11 Gunzenhausen

Ausstellung „Lichttauchen“ mit Heidi Hahn; M11 Gunzenhausen

Das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. präsentiert die Kunstausstellung

LICHTTAUCHEN

Heidi Hahn

 

2.Oktober bis 8.November 2026

 

M11, Marktplatz 11, Gunzenhausen

 

Öffentliche Vernissage am 2.Oktober um 19.30 Uhr

 

Öffnungszeiten: Donnerstag 10 bis 12 Uhr,

Samstag und Sonntag 11 bis 16 Uhr

 

Geöffnet auch am Tag der Einheit und an Allerheiligen 

 

Sonderöffnung Kulturherbst 10.Oktober: 11 bis 23 Uhr

 

Eintritt frei

Heidi Hahns Bilder scheinen das Licht auf den Leinwänden einzufangen, geradezu von innen heraus zu leuchten. Obwohl sie nicht in grellen Farben und starken Kontrasten daherkommen, sondern eher diffus und verschleiert – das Ergebnis eines behutsamen  Entstehungsprozesses und des intensiven „Jagens nach Licht“.

Wer die Bilder der Aalener Künstlerin Heidi Hahn betrachtet, taucht förmlich ein in die Weite und Tiefe der Landschaften, wird geradezu hineingezogen, durch unzählige, hauchdünne farbige Schichten, durch atmosphärisches Flirren, das den Blick wandern und doch lange verweilen lässt. „Lichttauchen“ nennt die Künstlerin dieses Eintauchen der Betrachtenden in ihre Bilder, die je nach Tageszeit, Licht und Blickwinkel, den Eindruck von Raum und Dreidimensionalität, von Bewegung und immer wieder neue Ansichten und Gefühle bieten. Denn wo das Licht in Heidi Hahns Bildern sich – fast als reines Selbst –  seinen Weg an die menschenlose Oberfläche sucht, leuchtet es vielfarbig und intensiv.

Heidi Hahn bekennt sich zu einer Besonderheit ihrer Augen, dass sie in einer gewissen Konturenlosigkeit weitaus mehr Licht und Farben erkennen kann. Unscharfe Umrisse haben den Vorteil, dass farbliche Zwischentöne und deren Vielschichtigkeit intensiver leuchten, zu einem bewegten Spiel aus Licht und Farben werden. Somit ist „Schlecht-Sehen“ im ästhetischen Sinne kein „schlechtes“ Sehen, sondern eine Faszination an Licht und Farben, die eine andere Empfindungsebene berührt. Diese Ebene will Heidi Hahn deshalb allen Betrachtern erschließen.

An der Vernissage am 2.Oktober um 19.30 Uhr erschließt Heidi Hahn aber auch noch anderes, was die Lachmuskeln aktiviert und für Stimmung sorgt: Denn Malen und Schreiben gehen bei ihr Hand in Hand. Mit den Lesungen ihrer „Satirischen Gedichte“ hat sie sich in den letzten Jahren eine Fangemeinde erschlossen und sorgt damit auch gerne an ihren Vernissagen für Stimmung. Anstelle der Laudatio eines Gastredners dürfen sich die Besucher der Vernissage also auf locker-gespannte Poetry-Slam-Atmosphäre und fröhliches Schmunzeln freuen, wenn Heidi Hahn aus dem „Seelenleben der Unterbauchfalten“, „dem Raucher“, dem „Despoten“ oder „den kleinen Ferkelchen der Politik“ rezitiert.

Heidi Hahn stellt seit Ende der 80er Jahre im In- und Ausland aus; ihr Schwerpunkt liegt auf Malerei, aber auch auf Rauminstallationen. Seit rund 25 Jahren kuratiert sie auch Ausstellungen und Land-Art-Events.

Heidi Hahn wurde in Nürtingen geboren. Sie begann ihr Studium mit Theaterwissenschaft und schloss es in Kunst und Germanistik ab. Seit 2002 widmet Heidi Hahn sich außerdem verstärkt Kunst-Großprojekten unmittelbar in der Natur, Land-Art-Projekten und Installationen. Dazu gehören unter anderem die „muros vivendos“ oder „faces“ in Portugal bzw. Frankreich. Seit 2000 kuratiert sie Ausstellungen; von 2016 bis 2024 war sie die Kuratorin des Kunstvereins KiSS Schloss Untergröningen. Heidi Hahn lebt und arbeitet in Aalen und Portugal.

www.kunstforum-fraenkisches-seenland.de

 

Fotocredit: Heidi Hahn by Benedikt Walther

Ausstellung in der Mogetissa-Kunsttherme Weißenburg

Ausstellung in der Mogetissa-Kunsttherme Weißenburg

Die Räumlichkeiten des ehemaligen Hallenbades in Weißenburg – die Mogetissa Therme wird einmal mehr zum Schauplatz für ein spezielles Kunstevent.

Zahlreiche Künstler der Region stellen am 10. und 11. Oktober ihre Werke aus.

Hinter dem Projekt stehen Doree Richtown, als offizielle Verwalterin der Therme und das Künstlerteam der Plattform K99, die diesen Ort mit viel ehrenamtlichem Engagement beleben.

Für Besucher ist es möglich, die Werke zu betrachten und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Als besonderes Schmankerl sind auch Live Events geplant.

Es gibt auch Musik an den Tagen: am Samstag ab 13 Uhr spielt Josef Talavasek und ab 15 Uhr „Sweet Stuff“. Am Sonntag ab 13 Uhr Sonja Edtinger mit dem „Super Flumina Sax Quartet“

und ergänzend spontan, ohne Zeitrahmen, ein Überraschungsgast – Singer & Songwriter.

Öffnungszeiten 

Tag der offenen Tür in der Mogetissa-Therme am 10. und 11.10., jeweils 13 – 17 Uhr

12. FRÄNKISCHES SEEN.LAND.FISCHERFEST am Altmühlsee

12. FRÄNKISCHES SEEN.LAND.FISCHERFEST am Altmühlsee

Am 17. und 18. Oktober 2026 kehrt das beliebte Fränkische SEEN.LAND.FISCHERFEST an den Altmühlsee zurück. Bereits zum zwölften Mal widmen wir uns täglich ab 11 Uhr vollumfänglich dem Fränkischen Binnenfisch, einem regionalen Leckerbissen mit Feinschmecker-Fans, weit über die Region Gunzenhausens hinaus.

 

Wie vom Fischerfest gewohnt, werden zahlreiche Aussteller zu Gast sein und Produkte rund um das Thema „heimischer Fisch“ zur Schau stellen. Ausgewählte Stände präsentieren sich mit regionalen Handarbeits- und Naturprodukten. Für Kulinarikfreunde wird ebenfalls viel geboten sein. So wird unter anderem heimischer Fisch geräuchert, gegrillt, gebraten und als Chips, Filet oder in der Semmel verkauft. Natürlich gibt´s nicht nur Fisch zu essen, auch andere regionale Gerichte werden angeboten.

 

Das SEEN.LAND.FISCHERFEST ist ein Event für die ganze Familie. So wurde rund um den Binnenfisch ein ansprechendes Kinder- und Jugendprogramm ausgearbeitet. Für musikalische Fischfreunde interessant: Mehrere Gruppen werden für die musikalische Umrahmung eines tollen Fests sorgen.

 

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.gunzenhausen.info, per Telefon unter 09831/508 300 oder E-Mail an touristik@gunzenhausen.de.  

 

Fotocredit: Stadt Gunzenhausen/Manuel Grosser

Erzählfest in Gunzenhausen: Gruselige Lesung mit Melissa Hill und Anja Stapor im Restaurant Lighthouse

Erzählfest in Gunzenhausen: Gruselige Lesung mit Melissa Hill und Anja Stapor im Restaurant Lighthouse

Am 30. Oktober 2026, also am Vorabend von Halloween, wird es im Rahmen des Erzählfestes der Gunzenhäuser Kulturmacherei stimmungsvoll, spannend und ein bisschen unheimlich. Die geplante Lesung mit dem jungen Autorinnenduo Melissa Hill und Anja Stapor kann leider nicht wie ursprünglich vorgesehen im JuMi stattfinden, sondern verlagert sich in einen Nebenraum des Restaurants Lighthouse in der Ansbacher Straße. Ab 17 Uhr nehmen die beiden Autorinnen dort ihr Publikum mit in die geheimnisvolle Welt ihres atmosphärischen Jugendromans „Villa Obscura“. Der Eintritt ist frei! Und für alle Feierbiester, die sich nun fragen, was aus der Halloweenparty geworden ist… die findet nun einen Tag später am 31. Oktober 2026 im JuMi statt.

Unsere Lesung richtet sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene, und die sind herzlich eingeladen, verkleidet zu kommen! Denn was wäre eine Vorabend-Halloween-Lesung ohne schaurige Kostüme? Dunkel ist an diesem Abend allerdings nur der Herbstabend, denn im Mittelpunkt soll eine gute Geschichte stehen und das gemeinsame Erleben. Damit das Gruselerlebnis perfekt wird, bringen Melissa Hill und Anja Stapor eine stilvolle Fotobox mit. Die verkleideten Gäste können darin schaurig-schöne Erinnerungsfotos schießen. Ein kleines Quiz sorgt zusätzlich für Unterhaltung und spannende Überraschungen.

Die Lokalmatadorinnen Melissa Hill und Anja Stapor bilden seit vielen Jahren ein erfolgreiches Schreibduo. Neben „Villa Obscura“ stammen auch die bekannten Romane „Lupus Noctis“ und „Tristan Mortalis“ aus ihrer gemeinsamen Feder. Die Lesung im Restaurant Lighthouse verspricht damit einen ganz besonderen Abend voller Nervenkitzel, Fantasie und Halloween-Atmosphäre.

Foto: Steven Feurer
ArtClub: Museum entdecken, kreativ werden

ArtClub: Museum entdecken, kreativ werden

Einmal im Monat lädt der ArtClub Kinder ab 6 Jahren dazu ein, das Museum auf besondere Weise zu entdecken. Dabei verbindet das museumspädagogische Angebot Wissenswertes rund um das Museum und seine Sammlungen mit praktischen und kreativen Elementen. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was können Kinder im Museum entdecken – und was können sie daraus selbst gestalten?

Der ArtClub schafft einen spielerischen Zugang zu Geschichte, Kultur und Kunst. Die Kinder lernen ausgewählte Objekte und Themen des Museums kennen, erfahren Hintergründe und setzen sich anschließend auf kreative Weise mit dem Gesehenen auseinander. Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem darum, eigene Fragen zu stellen, genau hinzusehen und Geschichte und Kultur selbst aktiv zu erleben.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zu den aktuellen Ausstellungen des Museums. So beschäftigten sich die Kinder im Frühjahr beispielsweise mit dem Thema Porträt. Nach einem Crashkurs im Portraitzeichnen erkundeten sie gemeinsam die Ausstellung von Kama Kuik und betrachteten die dort präsentierten Gesichter und Darstellungen. Anschließend wurden die Kinder selbst kreativ und zeichneten eigene Porträts. Auf diese Weise wurde die Ausstellung zum Ausgangspunkt für die eigene künstlerische Auseinandersetzung.

Auch historische Themen werden im ArtClub kindgerecht und anschaulich vermittelt. In einem vergangenen Workshop beschäftigten sich die Kinder beispielsweise mit dem Thema Flucht aus der Heimat. Ausgehend von Objekten, die Menschen bei ihrer Flucht aus Ostpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg mitnahmen, setzten sie sich mit der Frage auseinander, was es bedeutet, eine Heimat zurücklassen zu müssen. Anschließend gestalteten die Kinder ihren eigenen kleinen Fluchtkoffer und überlegten: Was würde ich mitnehmen, wenn ich meine Heimat verlassen müsste? Was ist mir wichtig und was kann ich nicht zurücklassen?

Gerade die Verbindung zwischen den Objekten des Museums und der Lebenswelt der Kinder steht dabei im Mittelpunkt. Das Museum wird zum Lern- und Erlebnisort, an dem historische und kulturelle Inhalte nicht nur betrachtet, sondern durch eigenes Tun erfahrbar werden. Die ostpreußische Kultur und Geschichte bildet dabei einen wichtigen Bezugspunkt der Vermittlungsarbeit: Die Kinder begegnen den Themen und Objekten des Museums auf eine ihrem Alter entsprechende, kreative und persönliche Weise.

Der ArtClub möchte Kinder dazu ermutigen, das Museum als einen Ort zu erleben, an dem es viel zu entdecken gibt – und an dem auch die eigenen Ideen und Fragen ihren Platz haben. Jeder Workshop eröffnet einen neuen Blick auf Kunst, Geschichte und Kultur und lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden.

Der ArtClub findet einmal im Monat für Kinder ab 6 Jahren statt. Die jeweiligen Themen orientieren sich unter anderem an den aktuellen Ausstellungen und an ausgewählten Objekten und Geschichten aus dem Museum.

Der nöchste ArtClub findet am 19.09.2026 von 10-12Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten, da die Plätze begrenzt sind.

Anmeldungen unter service@kulturzentrum-ostpreussen.de oder 09141/86440.

Die weiteren Termine können auf der Website des Museums www.kulturzentrum-ostpreussen.de oder auf den sozialen Kanälen eingesehen werden. (Instagram: @kulturzentrum_ostpreussen. Facebook: Kulturzentrum Ostpreußen)