Gunzenhäuser Sommerkonzerte 2024 – Auftritt der Stadtkapelle Treuchtlingen

Gunzenhäuser Sommerkonzerte 2024 – Auftritt der Stadtkapelle Treuchtlingen

Seit Jahrzehnten ist die Treuchtlinger Stadtkapelle ein Garant für erstklassige Blasmusikperformance. Unter Leitung des Ensemble-Masterminds Günther Hüttinger füllen die Musikerinnen und Musiker regelmäßig Hallen, Zelte und Biergärten. Das Repertoire der emsigen Kapelle reicht von klassischen Blechblasstücken, über mitreißenden Swing bis hin zu innovativen Neuinterpretationen beliebter Popsongs. Am Donnerstag, den 27. Juni 2024, ist die Stadtkapelle Treuchtlingen im Rahmen der Gunzenhäuser Sommerkonzertreihe im Falkengarten zu Gast. 

 

Der Eintritt zum Sommerkonzert mit der Stadtkapelle Treuchtlingen ist kostenlos. Beginn ist um 19 Uhr, das Ende für 22 Uhr geplant. Bitte beachten Sie, dass keine Platzreservierungen vorgenommen werden. Bei schlechtem Wetter entfällt das Event ersatzlos. Nähere Informationen zu den Sommerkonzerten erhalten Sie auch auf der Internetseite www.gunzenhausen.info, unter der Telefonnummer 09831/508 109 oder per E-Mail an kulturamt@gunzenhausen.de.           

 

Fotocredit: Stadtkapelle Treuchtlingen/Werner Schwenk

 

Viele zündende Ideen – See in Flammen am Altmühlsee

Viele zündende Ideen – See in Flammen am Altmühlsee

Die Verantwortlichen des Zweckverbands Altmühlsee lassen es am 19. Juli 2024 richtig krachen, denn dann findet das spektakuläre Sommerfest „See in Flammen“ statt. Geboten werden Fackelschwimmer, leuchtende Segelboote, eine illuminierte MS Altmühlsee und als Highlight ein spektakuläres Barock-Feuerwerk – Genießerherz, was willst Du mehr? Vielleicht noch Live-Musik, gastronomische Highlights und ein abendliches Spaßprogramm, das Emotionen weckt und Freude garantiert? See in Flammen bietet all das und noch viel mehr.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und lässt sich an vielen Stellen rund um den Altmühlsee genießen. Richtig heiß her geht´s am Seezentrum Schlungenhof, denn dort gibt es Live-Musik zu hören. Das Restaurant „Strandblick“ sorgt dazu für die passende Bewirtung und erfüllt lukullische Wünsche. Später starten dann die Fackelschwimmer und beginnen mit ihrem Warm-up-Programm, bevor um 22.45 Uhr die ersten Raketen zum Himmel steigen und am Nachthimmel bunte Bilder malen werden.

 

Wer am Seezentrum Wald gastiert, der kann ebenfalls tolle Live-Musik genießen. Doch auch gastronomische Highlights stehen auf der Veranstaltungskarte, präsentiert und serviert vom Haus am See. Auch ist das Surfzentrum Schlungenhof mit am Start. Dort kann ebenfalls das Feuerwerk genossen werden, dazu hat der Gastronomiebetrieb geöffnet.

 

Wer es am See in Flammen-Abend eher ruhiger angehen lassen möchte, der sollte sich auf die MS Altmühlsee begeben und ab 19.30 Uhr zu einer gemütlichen Tour über den Altmühlsee aufbrechen. Geheimtipp: Um 22.45 Uhr ruht das Schiff in perfekter Lage, so dass das Feuerwerk in einzigartiger Position genossen werden kann. Karten gibt es im Vorverkauf über die Geschäftsstelle des Zweckverbands Altmühlsee.

 

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Zweckverbands Altmühlsee unter www.altmuehlsee.de, unter Tel. 09831/508 191 oder per E-Mail an info@altmuehlsee.de. Bitte beachten Sie, dass am See in Flammen-Abend Parkgebühren in Höhe von 5 Euro erhoben werden.

 

Foto: Zweckverband Altmühlsee/Gerlinde Grossmann

Tausch- und Sammlerbörse: Fußballfieber auch in Pappenheim

Tausch- und Sammlerbörse: Fußballfieber auch in Pappenheim

Tausch- und Sammlerbörse
Fußballfieber auch in Pappenheim

Das K14 ist einen ganzen Tag lang „sportliches Zentrum“
Die heimischen Fußball-Europameisterschaften 2024 strahlen sogar bis nach Pappenheim aus – hier finden zwar leider keine Gruppenspiele statt, aber dafür ein besonderes Event: In den Räumen des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim hat der Fußball am Samstag, 22. Juni, die Regie übernommen. Der Verein veranstaltet dort eine Tausch- und Sammlerbörse unter dem Motto „Kultur trifft Sport“. Von 11 Uhr ab geht es in den historischen Räumen mal nicht um Kunst und Kultur, sondern um die sportliche Welt von Sportbegeisterten in und um Pappenheim.
Verschiedene Raritäten aus der Sport- und Fußballwelt können dort bestaunt, erworben oder getauscht werden, wie z.B. Trikots, Fan-Schals, Panini- und andere Sammelbilder und -alben, Sammelkarten (Trading Cards), Anstecknadeln und Pins, Eintrittskarten, Wimpel, Spielprogramme und Stadionhefte, Aufnäher und vieles andere mehr! Auch eine Tauschecke bei der Groß und Klein die Sticker des aktuellen EM-Stickerheftes oder auch Sticker vergangener Turniere tauschen können wird es geben.
Wer selbst Artikel ausstellen oder verkaufen möchte, kann sich gerne bei Michael Kreißl (michael.kreissl@onlinehome.de, 015122852162) melden.
Standgebühren werden nicht erhoben. Da nur ein begrenztes Platz- und Tischangebot zur Verfügung steht, wird gebeten, dass sich Aussteller bis 18.06.24 anmelden.
Kleinere Speisen und verschiedene Getränke werden günstig angeboten.
Freitag, 22. Juni 2024, K14, Klosterstraße 14, Pappenheim, 11 bis 16 Uhr.
Der Eintritt ist wie immer beim Kunst- und Kulturverein frei.

Collage fuer Sammlerboerse
Das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. präsentiert: „The Storyteller“ Kunstausstellung von Fredrik Lindqvist

Das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. präsentiert: „The Storyteller“ Kunstausstellung von Fredrik Lindqvist

  1. Juni bis 21. Juli 2024
    M11, Marktplatz 11, 91710 Gunzenhausen
    Öffentliche Vernissage am 21. Juni um 19.30 Uhr

Führung durch die Ausstellung am 23.06. und am 21.07. um 14 Uhr

Öffnungszeiten: SA und SO 11 bis 16 Uhr – Eintritt frei

Sonderöffnungen donnerstags 10 bis 12 Uhr

 

Der aus Schweden stammende Künstler Fredrik Lindqvist (geboren 1968, Kristianstadt) ist ein Geschichtenerzähler, der es in seinen Holzschnitten auf Stoff schafft, die Narration zum Leben zu erwecken.

Frederik Lindqvist überträgt seine Bild-Collagen zeichnerisch auf kleine Holzplatten. Diese Holzschnitte druckt er dann auf Stoffe, die er anschließend in einer Art Patchwork-Technik zusammennäht. Die von ihm verwendeten Stoffe sind sowohl einfarbig als auch bunt gemustert und ergeben in Form von Wandteppichen eine äußerst ungewöhnliche Wirkung.

Die Arbeiten sind auf den ersten Blick farbenfroh und anziehend, auf den zweiten Blick rufen sie beim Betrachter unterschiedliche Stimmungen hervor: von tiefgründig über humorig-verspielt bis hin zu erschreckend. Beim näheren Betrachten erzählt jedes Werk somit eine ganz individuelle Geschichte, die lustige Buntheit wird fraglich und verfremdet, sie kann bedrücken und beängstigen. Und dann gleich darauf wieder heiter und verspielt wirken. Fabelwesen und Tiere tauchen in den Bildern auf, Menschen wechseln sich ab mit Mustern und alles zusammen verknüpft sich so tatsächlich zu vielen Geschichten.

Fredrik Lindqvist studierte von 1988-1990 freie Malerei an der Kunstschule im schwedischen Kristianstad. Sein Studium an der Kunstakademie in Umea in den Jahren 1993-97 und an der Kunstakademie in Düsseldorf von 1997-1999 schloss er 2000 erfolgreich mit Diplom ab. Bis dato kann er eine große Zahl von Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland vorweisen. Er erhielt zahlreiche Stipendien, Auszeichnungen und hochdotierte Kunstpreise in Skandinavien und Deutschland, wie z.B. den Karlskoga-Nobelpreis oder den Kunstförderpreis seiner Wahlheimat, der Stadt Ingolstadt.

Seine Werke sind in internationalen Sammlungen und Museumsbeständen vertreten, wie z.B. im Britischen Museum in London, Moderna Museet und im Schwedischen Nationalmuseum in Stockholm, dem Nationalmuseum und dem Kunstmuseum in Uppsala und Eskilstuna sowie der Bayerischen Staatsgemäldegalerie in München und der Stadt Ingolstadt.

 

www.kunstforum-fraenkisches-seenland.de

 

Gunzenhäuser Sommerkonzerte 2024 – Auftritt von FearBeer

Gunzenhäuser Sommerkonzerte 2024 – Auftritt von FearBeer

Feierbiester aufgepasst: Am Dienstag, 18. Juni 2024, verwandelt die sympathische Bierzeltkombo FearBeer den Markgräflichen Hofgarten in eine musikalische Feiermeile der guten Laune. Unter dem Motto „Kerwa im Juni“ begeistern die vier Vollblutmusiker ab 19 Uhr mit zünftigen Liedern, angefangen bei fränkischen und bayerischen Evergreens, über ohrmwurmverdächtige Schlagerkracher bis hin zu bewegungsintensiven Rockhits. Das Kulturamt der Stadt Gunzenhausen präsentiert an diesem Abend ein Sommerkonzert der Extraklasse! Genießen Sie ein paar schöne Stunden im vielleicht schönsten Biergarten Gunzenhausens. Bitte beachten Sie: Feiern, Schunkeln und ausgelassene Stimmung gehört an diesem Abend zum Pflichtprogramm.

 

Der Eintritt zum Sommerkonzert mit FearBeer ist kostenlos. Beginn ist um 19 Uhr, das Ende für 22 Uhr geplant. Bitte beachten Sie, dass keine Platzreservierungen vorgenommen werden. Bei schlechtem Wetter entfällt das Event ersatzlos. Nähere Informationen zu den Sommerkonzerten erhalten Sie auch auf der Internetseite www.gunzenhausen.info, unter der Telefonnummer 09831/508 109 oder per E-Mail an kulturamt@gunzenhausen.de.          

 

Fotocredit: Uwe Eigenberger

Otto Willi Gail – Auf den Spuren des fränkischen Jules Vernes

Otto Willi Gail – Auf den Spuren des fränkischen Jules Vernes

Otto Willi Wer? Den Gunzenhäuser Science-Fiction-Autor hat heute wohl kaum jemand mehr auf dem Zettel. Dabei schrieb er bereits vor fast 100 Jahren über Außerirdische, Weltraumflüge und Sonnenkraftwerke. Damals schienen seine phantastischen Geschichten direkt aus Absurdistan zu stammen, heute wissen wir, dass Otto Willi Gail eine fast seherische Gabe hatte und seiner Zeit um Jahrzehnte voraus war. Seine große Kunst war es, komplexe Sachverhalte in einfach Worte zu übersetzen. Dennoch hat er es in keinen literarischen Kanon geschafft, selbst eingefleischte Perry Rhodan, Atlan oder Terra Astra-Nerds kennen ihn nicht. Eine Annäherung bleibt schwierig, denn die letzten Neuauflagen seiner Werke liegen mehr als 40 Jahre zurück. Es ist Zeit für die Wiederentdeckung dieses vergessenen Gunzenhäuser Genies.    

 

Am Donnerstag, 11. Juli 2024, laden wir Sie zu einer ganz besonderen Otto Willi Gail-Gedächtnislesung in den Kastaniengarten der Kanzlei meyerhuber rechtsanwälte in die Rot-Kreuz-Straße nach Gunzenhausen ein. Sie erfahren wer der Visionär war, was er beruflich machte und warum seine phantastischen Ideen bei der intellektuellen Elite nicht immer gut ankamen. Eines seiner großen Literatenvorbilder war Jules Verne. Die Story „Von der Erde zum Mond“ des Franzosen hatte den Altmühlstädter tief beeindruckt. Gail hatte aber auch bedeutende Freunde in der Wissenschaft, beispielsweise Max Valier, den berühmt-berüchtigten Astronomen, der 1930 bei der Explosion einer Raketenbrennkammer ums Leben kam. Fritz von Opels Raketenautomobile sah er als Zeichen aus der Zukunft, ja Otto Willi Gail war – neudeutsch – „angefixt“ von dem, was Menschen mit Wille und Vision erreichen können. Sein übersprudelnder Geist fand erstmals Mitte der 1920er-Jahre mit dem abenteuerlichen Science-Fiction-Roman „Der Schuss ins All“ Ausdruck. In diesem erobert ein deutscher Ingenieur als erster Mensch den Weltraum und rettet nebenbei noch seine Herzensdame.

 

Es folgten weitere utopische Geschichten, das Ausland riss sich um die Veröffentlichungen. Bis nach Russland und Amerika schafften es die Ideen, doch langfristig war ihm kein Erfolg als Romancier beschienen. Die wenig phantastische Wirklichkeit holte Otto Willi Gail ein, es galt Brötchen zu verdienen, er schlug eine Karriere als Rundfunkautor ein. Zwar schrieb er weiterhin, allerdings konzentrierte er sich auf populärwissenschaftliche Sachbücher.

 

Am 11. Juli 2024 wird Stadtarchivar Werner Mühlhäußer im Kastaniengarten über das Leben des Gunzenhäusers sprechen. In den 1920er-Jahren war die Welt im Wandel, die technischen Errungenschaften unglaublich und plötzlich mehrten sich die Spekulationen, was außerhalb des Erdenballs erfahrbar sein könnte. Kein Wunder, dass sich auch in Gunzenhausen zahlreiche Gespräche um die wissenschaftliche Fundierung der Raumfahrt drehten. Ein damals nah an der Erde vorbeifliegender und dadurch gut sichtbarer Komet tat sein Übriges um die Menschen „planetensüchtig“ zu machen.

 

Im Anschluss an den Historiker widmen sich der Literaturwissenschaftler Manuel Grosser und Rechtsanwalt Holger Johannes Pütz-von Fabeck abwechselnd den Tiefen des Gail´schen Werks. Der Aufbruch zu den Sternen war immer schon ein Menschheitstraum, schon Lukian von Samosata im alten Griechenland widmete sich dieser Idee. Otto Willi Gail schuf sich ein eigenes, weitläufiges Gedankenuniversum, angereichert mit mystischen Komponenten und dem Hang zum Kitsch. Natürlich wird nicht ausgeblendet, dass der Autor ein Kind seiner Zeit war. Übermenschdenken, Heroisierungen und – aus heutiger Sicht – teils unangebrachter Nationalstolz finden sich vielfach.

 

Abgerundet wird das Spektakel am 11. Juli 2024 von einer stimmungsvollen Licht- und Bildinstallation. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Der Besuch ist kostenlos, wer sich einen Platz sichern will, muss sich über die Tourist Information der Stadt Gunzenhausen unter Tel. 09831/508 300 anmelden. Bitte beachten Sie: Das Platzangebot ist beschränkt, es gilt das Windhundprinzip.

 

Foto: George Arauner („Der Blick zu den Sternen.“ V.l.n.r.: Rechtsanwalt Holger Johannes Pütz-von Fabeck, Literaturwissenschaftler Manuel Grosser und Stadtarchivar Werner Mühlhäußer)