Offenes Atelier Landkreis Roth – Spalt!!

Offenes Atelier Landkreis Roth – Spalt!!

Am Wochenende werden im Landkreis Roth die traditionellen Offenen Ateliers durchgeführt. Die Öffnungszeiten sind Samstag 14-18 und Sonntag 11-18 Uhr. Diesmal bin ich in meiner Galerie an der Höllgasse 4 in der Spalter Altstadt anwesend, direkt neben der Eisdiele. Zu sehen sind über 40 meiner Bilder in unterschiedlichen Techniken. Als Gast wird bei mir – wie bereits vor drei Jahren im Atelier – Claudia Stickel aus Erlangen ihre Skulpturen aus Speckstein ausstellen. Das Spezielle an ihren sorgfältig herausgearbeiteten Aktdarstellungen ist, dass ein Teil des Steins roh bleibt, so dass die Figur aus dem Stein herauszuwachsen scheint.

Weitere Künstler, die am Wochenende ihr Atelier öffnen, sind Ulrich Hallmeyer an der Gänsgasse 17 (Gast: Manfred Preiss, Nürnberg) und Birgit Eiber an der Stephanusstr. 6 (Gäste: Irmgard Taubeneder, Rothaurach, und Michael Walther, Hilpoltstein). Des Weiteren sind im Bürgergarten 100 bemalte Stühle mit Spalter Geschichten zu sehen, eine Aktion der Altstadtfreunde Spalt mit aktiver Beteiligung der Spalter Bürger. Am Sonntag ist Spalt ausserdem Start- und Zielort der Oldtimer-Rally. Ein Besuch in Spalt lohnt sich an diesem Wochenende bestimmt.

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Führung durch den Pfarrhof Schambach mit Benefizkonzert von Guitaromanie

Führung durch den Pfarrhof Schambach mit Benefizkonzert von Guitaromanie

Führung durch den Pfarrhof Schambach

Die Veranstaltung in Riedenburg beginnt mit einer Führung der Eigentümerin durch ihren Pfarrhof.

Der alte mit der Kirche durch einen Bogengang verbundene Pfarrhof von Schambach dürfte mit seinen drei langgestreckten Nebengebäuden das größte noch existierende geschlossene Steindachensemble darstellen. Der barocke, auf einem mittelalterlichen Vorgängerbau errichtete Neubau des frühen 18. Jhdts. trägt v.a. mit seinem Arkaden-Innenhof eindeutig italienische Züge, was mit der Handschrift Gabriel de Gabrielis in Verbindung gebracht wird. Da die Kirche Mariä Heimsuchung die Urpfarrei der Gegend ist, ist eine religiöse, ja klösterliche Nutzung nicht auszuschließen, wobei eine gründlichere Aufarbeitung der Geschichte noch aussteht. Seit der Zeit der Übernahme durch den Komponisten Heinz Winbeck steht die Natur-, Literatur – und Musikpflege eines kreativen „Musenhofes“ im Mittelpunkt.

Samstag, 28. Mai 2022 um 19:00 Uhr

Benefizkonzert: Guitaromanie – klassische Gitarre im „Musenhof“ des Pfarrhofs Schambach

 

Ort: Pfarrhof Schambach, Schambach 1, 93339 Riedenburg

Klassische Gitarre – Miriam Lutz und Frank Bräunlein

Die beiden Gitarristen Miriam Lutz und Frank Bräunlein musizieren seit 2001 als Gitarrenduo. Dabei gilt ihre besondere Leidenschaft dem frühromantischen Repertoire der modernen klassischen Gitarre und ihrer Klangwelt. Beide waren mehrfache Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert, sowohl in der Solowertung, als auch in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen. Ihre Ausbildung erhielten sie seit früher Kindheit bei Armin Schmidtmeyer in Weißenburg. Miriam Lutz studierte anschließend an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig Konzertgitarre in den Fächern Orchestermusik und Musikpädagogik. Meisterkurse bei Milan Zelenka, Sonja Prunnbauer, Carlo Marchione, Alvaro Pierri u.a. rundeten ihre Ausbildung ab. Frank Bräunlein führte seine gitarristischen Studien privat weiter und bildete sich in verschiedenen musikalischen Bereichen und Musiktheorie fort. An diesem Abend nimmt das Duo Guitaromanie das Publikum mit auf eine musikalische Reise in spanische und südamerikanische Gefilde. Zu hören sind unter anderem verschiedene Milongas und Habaneras, „Libertango“ von Astor Piazzolla, sowie die „Valses poéticos“ von Enrique Granados.

In Zusammenarbeit mit dem Frankenbund Weißenburg

 

Info

28.05.2022 um 17.30 Uhr
Ort: Pfarrhof Schambach, Schambach 1, 93339 Riedenburg
Führung: Gerhilde Winbeck

Im Anschluss findet um 19:00 Uhr im „Musenhof“ des Pfarrhofs ein Benefizkonzert zugunsten der Sanierung zweier Jurahäuser in Mörnsheim durch den Jurahausverein statt.

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Bildquelle: http://jurahaeuser.de/category/jurahaus_s/schambach_riedenburg/

Renate Gehrcke – Art in Motion

Renate Gehrcke – Art in Motion

Renate Gehrcke

„Zeichnen ist nicht Abmalen, sondern Nachdenken“

Renate Gehrcke ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und kann mit ihrer Malerei, Zeichnung und Installation auf ein reiches, künstlerisches Schaffen zurückblicken. Nach dem Abitur und einem Studium an den Kunstakademien Stuttgart und München, wandte sie sich sehr bald ihrer Berufung, der Kunst zu.

Die Künstlerin verfolgt in ihrem Schaffensdrang einen abstrakten, dynamischen Expressionismus und hält Dynamik und Bewegung in ihren Bildern fest. Dabei ist sie nicht zuletzt von ihrer Künstlerfamilie, die Tanz und Musik und Malerei professionell ausübte, beeinflusst. Insbesondere der Tanz hat es ihr angetan. So zeichnet sie schon mal live während einer Tanzperformance und fängt die Bewegung und die Stimmung ein.

Für ihre Installationen formt sie teilweise Pflanzen oder alte Gebäude, wie eine Wand des Schlachthofs in Ellingen in Latex ab.

Die Kunstwerke von Renate Gehrcke wurden international ausgestellt. Portugal, Brasilien, Frankreich, Dänemark und einige mehr waren Stationen ihrer Ausstellungen. 1990 und 1999 wurde sie mit dem Preis der Stadt Nürnberg und dem renommierten Anerkennungspreis der Nürnberger Nachrichten ausgezeichnet. Von 2013 bis 2020 war sie Dozentin für Malerei und Zeichnung an der Universität Eichstätt.

Ihr Atelier befindet sich im Kunstbahnhof Pappenheim, in dem auch zahlreiche ihrer Werke zu sehen sind.

Ihre Werke sind in vielen Museen und öffentlichen Sammlungen vertreten z.B.

  • in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung München
  • in der Universität Bayreuth
  • im  Goetheinstitut São Paulo und in der Pinacoteca de São Bernardo do Campo, São Paulo,
  • in der Fildas Art Collection in Bukarest
  • in der Kunstsammlung des Bezirks Mittelfranken,
  • in der Grafiksammlung der Universität Eichstätt,
  • in der Städtischen Sammlung für zeitgenössische Kunst in Wertingen
  • im Schloss Wertingen u.a.

 

VITA

1966 Abitur

1967 – 68 Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart bei Prof. Gollwitzer

1968– 72 Akademie der Bildenden Künste, München bei Prof. Zacharias

1988 Gründung des Kunstvereins „Spirale“ und dessen Leiterin und Kuratorin bis zur Auflösung des Vereins 2021

1993 – 99 Arbeitsaufenthalte in Brasilien, Gastvortrag an der Universität Sao Paulo

1996 – 2010 Workshops in Sao Paulo und Belem/Amazonas

1990 Preis der Stadt Nürnberg

1999 Anerkennungspreis der Nürnberger Nachrichten

2009 Arbeitsstipendium in Rumänien

2012 Arbeitsstipendium für Lithographie in Eichstätt

von  2013 – 2020 Dozentin für Malerei und Zeichnung an der Universität Eichstätt

EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

Ansbach:
Kunsthaus Reitbahn
Augsburg:
Galerie Kulturesk (Katalog),
Bonn:
Kunstraum Connektion
Berlin: 
Galerie Freiraum
Eichstätt:
Lithographisches Kabinett
Erlangen:
Palais Stutterheim, Neue Galerie des KV Erlangen
Freiburg im Breisgau:
Kath. Akademie und Karl Rahner Haus
Gießen:
Kongreßhalle
Hjørring, Dänemark:
Galerie Jakobsen
Ibbenbüren:
Alte Honigfabrik
Ingolstadt:
Harderbastei (Katalog)
Kaisheim: Torturm
München:
University of Maryland, Galerie Arte N
Kunstpavillon (Autorengalerie 1)
Nimes:
Galerie Éclat DÁrts
Nürnberg:
Galeriehaus Nord, Galerie Pia Rubner
Ponsacco/Italien:
Städtisches Kulturzentrum (Katalog)
Regensburg:
jazz club galerie im Leeren Beutel
Schwabach:
Galerie Bürgerhaus
Sao Paulo:
Goethe-Institut
Trier:
Palais Walderdorff
Weißenburg:
Altes Rathaus, Amtsgericht
Wertingen:
Städtische Sammlung für zeitgenössische Kunst

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

Augsburg:
Toskanische Säulenhalle, Rathaus (Katalog)
Athen:
Städtisches Kulturzentrum (Katalog)
Bayreuth:
Neues Schloß der Eremitage (Katalog)
Belem/Brasilien:
Universität von Amazonien
Galeria Theodoro Braga
Bernried:
Buchheimmuseum (Katalog)
Breslau/Polen:
Nationalmuseum (Katalog)
Bonn:
Künstlerforum (Katalog)
Bukarest/Rumänien:
Palast des Parlaments (Katalog)
Erlangen:
Loewenichsches-Palais (Katalog), Kunstpalais
Glasgow/Schottland:
McLellan Galleries (Katalog)
Istanbul:
Federation Internationale (Katalog)
Krakau/Polen, REST.ART.WORK , Kazimierz (Katalog)
Lissabon/Portugal:
Siemens Forum
München:
Haus der Kunst (Katalog), Regierung von Oberbayern
Rathaus (Katalog)
Pasinger Fabrik (Katalog)
Nürnberg:
Kunsthaus, Kunsthalle (Katalog)
Schloß Almoshof
Paris:
Rathaus des 4. Arrondissements, Rathaus des 16. Arrondissements
São Paulo:
Museu de Arte Contemporanea (Katalog),
Kulturzentrum SESC Pompeia, Universidade de São Paulo (Katalog)
Sonthofen:
Stadthausgalerie (Katalog)
Wertingen:
Städtische Galerie

Farbraum

Die Künstlerin im Kunstbahnhof Pappenheim

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Fenster im Kunstbahnhof Pappenheim

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Großformatiges Acrylbild

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Walburga, Farblithografie

Woher wohin Latex

Installation mit Tür als Latexabdruck

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Blick ins Atelier

Kontakt

Renate Gehrcke An der Stöß 5 91788 Pappenheim E-Mail: renate.gehrcke@icloud.com renate-gehrcke.de
„Typisch Franken?“ Bayerische Landesausstellung in Ansbach

„Typisch Franken?“ Bayerische Landesausstellung in Ansbach

 „TYPISCH FRANKEN?“

Bayerische Landesausstellung 2022 in Ansbach

Orangerie, Promenade 30, 91522 Ansbach
Stadtkirche St. Gumbertus, Johann-Sebastian-Bach-Platz 5, 91522 Ansbach
Von: 25. Mai bis 6. November 2022, täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise*

Erwachsene: 12,00 €
Ermäßigt: 10,00 € (z. B. Senioren, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 Personen)
Eintritt frei: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler im Klassenverband und Studierende bis 30 Jahre sowie Mitglieder des Freundeskreises Haus der Bayerischen Geschichte

TypischFranken bayerische landesausstellung

Im mittelfränkischen Ansbach, der früheren Residenzstadt des Markgraftums Brandenburg-Ansbach, findet 2022 die Bayerische Landesausstellung „Typisch Franken?“ statt. Gezeigt wird die Ausstellung im barocken Orangeriegebäude aus dem 18. Jahrhundert im markgräflichen Hofgarten. Einbezogen wird auch die Stadtkirche St. Gumbertus, die nur etwa 500 Meter von der Orangerie entfernt liegt. 

Veranstalter der Bayerischen Landesausstellung „Typisch Franken?“ sind das Haus der Bayerischen Geschichte, die Stadt Ansbach und die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. 

Was ist eigentlich „typisch fränkisch“?

Bratwurst, Fachwerk, Dialekt, Kirchweih, Wein oder Bier – das sind wohl die Antworten, die am häufigsten genannt werden. Doch was ist Klischee und was die Wirklichkeit? Zahlreiche Exponate sowie Medien- und Mitmachstationen beleuchten das Besondere an Franken. Auf einer fesselnden Zeitreise entdecken die Gäste das geschichtliche und regionale Franken von den Reichsstädten über die Reichsritterschaften bis hin zu Markgrafentümern und geistlichen Hoch- und Fürststiften. Sie treffen auf Schwanenritter und vornehme Kurgäste, mächtige Bischöfe und verliebte Markgrafen, aber auch auf ausgefuchste Räuberinnen und standhafte Städterinnen. 

Vielfältiges Franken oder Frankens Eigenheiten

Der wie eine Wanderung durch die fränkischen Regionen angelegte Ausstellungsrundgang thematisiert das „preußische“ Franken ebenso wie mondänes Bäderwesen, wirtschaftliche Erfolge, glanzvoll hochadeliges Leben und reichsstädtische Eigentümlichkeiten. Natürlich geht es auch um das Verhältnis Bayern und Franken. Bereits König Ludwig I. bemühte sich trotz latent bankrottem Staatshaushalt um neue Verkehrsverbindungen. Ob Flohfalle, Drachenfigur, Lügenstein, Reichsritterszepter, Fastnachtsmaske oder weiß-blaue Reklameschilder für fränkisches Bier: All das hat auf die eine oder andere Art mit Franken zu tun und verweist auf eine Region mit ihren Gesichtern, Geschichten und diversen Befindlichkeiten. 

Annäherungen und Antworten

Die Ausstellung nähert sich Franken aus ganz verschiedenen Blickwinkeln und bietet Antworten an, was denn nun typisch fränkisch ist. Das Fragezeichen im Titel der Bayerischen Landesausstellung ist also Programm! 

Katalog zur Bayerischen Landesausstellung

Zur Bayerischen Landesausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog, mit dem die Leserinnen und Leser den Weg durch die Ausstellung nacherleben und Hintergrundinformationen zu den ungefähr 150 präsentierten Exponaten erfahren können. Jedes gezeigte Schaustück erzählt seine eigene Geschichte. „Katalogfenster“ werfen Blicke auf unterhaltsame und unbekanntere Details der Geschichte Frankens. Vertiefende Aufsätze von namhaften Autorinnen und Autoren führen kenntnisreich in die Thematik ein. 

Rahmenprogramm der Stadt Ansbach

Passend zum Motto „Typisch Franken?“ erwartet Sie in der Bezirkshauptstadt Mittelfrankens ein buntes Potpourri an Märkten, Konzerten, Theater und historischen Festspielen. Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch verzaubern von regionalen Köstlichkeiten. Tauchen Sie ein in die Welt des Rokoko oder in die Geschichten rund um das Schicksal von Kaspar Hauser. Ansbach bietet das ganze Jahr spannende Stadtführungen und ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm. Mehr dazu unter www.ansbach.de 

 

Kontakt

Haus der Bayerischen Geschichte
Zeuggasse 7, 86150 Augsburg
Telefon +49 (0)821 3295-0
E-Mail pressestelle@hdbg.bayern.de

www.hdbg.de

Quelle: Pressemitteilung HDBG

Floating Village Brombachsee

Floating Village Brombachsee

Floating Village Brombachsee

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Eine besondere Übernachtungsmöglichkeit am Brombachsee ist das Floating Village. Klein aber fein präsentieren sich die Wasservillen der Firma Eco Lodges GmbH am Außensteg des Hafens in Ramsberg.

Die Wasservillen mit 2 Doppelbetten bieten allen Komfort einer modernen Ferienanlage. Küchenzeile, Bad, WC und Wohnzimmer bieten eine Vollausstattung. Die meisten Wasservillen sind mit einem Kamin für die kalten Tage ausgestattet. Eine Terrasse, sowie eine Dachterrasse runden die Gemütlichkeit ab. 

Von der Dachterrasse aus hat man einen wunderbaren Blick über den See oder auch in Richtung Hafen und Ramsberg.

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Etwas ganz Besonderes: Die Dachterrassen bieten einen herrlichen Blick über den See. Unter dem  Sonnensegel lässt es sich gut entspannen.

Kontakt

Floating Village Brombachsee
Marina Ramsberg (Am Segelhafen)
91785 Pleinfeld
Tel 0049 89 511 102 01
E-Mail: info@eco-lodges.de

Eco Lodges – Wasservillen im Floating Village Brombachsee – Eco Lodges (eco-lodges.de)

Die Einrichtungstypen sind:

  • Berry: Warme Beerenfarben mit Vintage-Möbeln
  • Bronce: Italienischer Stil mit Metall-Optik
  • Maritim: Möbel in Wasserfarben mit Yachtoptik
  • Wood: Warmer skandinavischer Stil in Holztönen
Die 4-Sterne Unterkünfte bieten ein besonderes Erlebnis. Man kann nicht nur Schwäne oder Gänse im Tiefflug beobachten, sondern auch das „Hafenkino“ genießen. 19 schwimmende Wasservillen bieten also jeglichen Komfort für Ferien – direkt auf dem Wasser. Die Preise liegen zwischen 299 und 399 Euro pro Nacht pro Haus. Mit dem kleinen Elektroboot kann man entweder über den Hafen übersetzen oder zu Fuß den Weg über die Steganlage nehmen.

Für die Wintermonate wird gerade ein besonderes Angebot ausgearbeitet, so dass man auf Sonder-Aktionen gespannt sein darf. Es empfiehlt sich mittelfristig zu reservieren, da die Häuser in der Saison und an Silvester ausgebucht sind.

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Hermann Sturm – der Vielseitige

Hermann Sturm – der Vielseitige

Hermann Sturm – der Vielseitige und seine Liebe zum Holz

 

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Wohin man schaut sind Kunstwerke und Objekte, in diesem Idyll am Rohrberg. Vögel zwitschern, Blumen blühen und es ist ruhig. Herrlich ruhig.

Hermann Sturm hat vor vielen Jahren dieses alte Haus umgebaut, in dem er seine Bilder, Skulpturen und Installationen um sich versammelt hat.

Doch an vielen Stellen in Weißenburg hat er Spuren seines reichen künstlerischen Schaffens hinterlassen.

Kreativer Autodidakt

Als gelernter Schreiner und Ingenieur für Holztechnik hat Hermann Sturm schon seit jeher mit Holz gearbeitet. Viele seiner zusätzlichen Fertigkeiten hat er sich entweder selbst oder in Kursen angeeignet. Auch heute noch zeichnet ihn eine hohe Experimentierfreudigkeit und Entdeckerfreude aus, so hat er jetzt die Hinterglasmalerei für sich entdeckt. Seine Werke umfassen Monotypien, Acrylmalerei, Collagen aus den verschiedensten Materialien ebenso wie Beton- und Holzskulpturen, die mit der Motorsäge bearbeitet wurden. Und was sich allein schon in seinen Collagen wiederfindet: Scharniere von Fenstern, Pflugscharen, verkohlte Holzstücke, alte Gitarren und, und. Hermann Sturm erzählt, dass die früheren Sperrmüllsammlungen ein hervorragender Fundus für seine Werke und Collagen waren.

Ursprünglich stammte Hermann Sturm aus der Nähe von Bechhofen. Seinen Vater, der 1943 drei Wochen vor seiner Geburt in Russland gefallen war, lernte er nie kennen. Mit 14 Jahren ziehen er und seine Mutter nach Weißenburg. Als gläubiger Christ verarbeitet er in seinen Kunstwerken sehr häufig biblische Themen. Seine Werke sind daher nicht nur geprägt von seiner Liebe zum Holz und sondern auch von existenziellen Themen und einem hohen sozialen Engagement. Eines der Themen, die ihn immer stark beschäftigen sind Kriege und die damit verbundenen Ängste. So hat er aber die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 ebenso thematisiert wie die Flüchtlingskrise 2015.

Viel gereist ist er in seinem Leben, das prägt seine Kunst entscheidend. Es finden sich zahlreiche Anklänge wie ägyptische Gottheiten oder Impressionen aus den Gassen und Straßen seiner Urlaubsorte.

Die „Art Villa“ in der ehemaligen Lungenheilstätte

Acht Jahre lang hatte Hermann Sturm sein Atelier in der sogenannten „Art Villa“ in der ehemaligen Lungenheilstätte am Rohrberg. Nachdem das Gebäude verkauft wurde, musste er seine ca. 180 Bilder und Objekte umziehen. 

 

Öffentliche Arbeiten

  • Figurengruppe und Bilder im Neuen Rathaus in Weißenburg
  • Volksaltar in der St.-Andreas-Kirche in Weißenburg
  • Altar in der Michaelskapelle, dem Meditationsraum der St.-Andreas-Kirche in Weißenburg
  • Triptychon im evang. Gemeindehaus St. Andreas Weißenburg
  • großes Reliefbild „Trauer und Hoffnung“ in der Aussegnungshalle des Westfriedhofes in Weißenburg
  • Skulpturensäulen und Reliefbild im Neubau des Sonderpädagogischen Förederzentrums in Weißenburg
  • Bild im Büroraum der Sparkasse Mittelfranken-Süd, Hauptgeschäftsstelle in der Friedr.-Ebert-Str. in Weißenburg
  • Außenwandbild „Sportszene“ beim Kaufhaus „Intersport Steingass“ in Weißenburg

Quelle:  Wug Wiki