**** Dieser Beitrag enthält Werbung für Fürst Carl ****

Die Geschichte der Schlossbrauerei ist eng verknüpft mit der Deutsch-Orden-Kommende Ellingen. Ihre erste urkundliche Erwähnung fand die Brauerei 1690, als sich die Brauerei noch im Vorhof des alten Schlosses befand.

Der Deutsche Orden erhielt 1216 das von Walter von Ellingen und seiner Frau Kunigunde gegründete Hospital als Lehen, woraufhin Ellingen der Sitz des Landkompturs der Ballei Franken wurde. In den folgenden Jahren entwickelte sich das kleine Ellingen zu einem regionalen Zentrum, das zur Versorgung des Niederadels diente. Man vermutet, dass bereits zu dieser Zeit, also vor 1690, dort Bier gebraut wurde.

Die Ursprünge des heutigen Schlosses wurden von Karl Heinrich von Hornstein, der auch Mitglied im Deutschen Orden wurde, gelegt. 1789 verlegte der Deutsche Orden den Sitz der Ballei nach Bad Mergentheim. Von Hornstein ließ Ende des 17. Jahrhunderts wesentliche Teile der heutigen Residenz bauen. Die Herrschaft des Deutschen Ordens wurde 1796 durch die Besetzung Ellingens durch die Preußen beendet. Seit 1815 und der Zugehörigkeit des Gebietes zu Bayern gehörte die Residenz Fürst Carl Philipp von Wrede. Die Familie Fürst von Wrede führt auch heute noch die Geschäfte.

Unter der Marke Fürst Carl wird auch heute noch in der Schlossbrauerei Bier gebraut. Zur Schlossbrauerei gehört ein sehr schöner Biergarten des Bräustüberls. Unter uralten Kastanien kann man hier ein kühles Bier genießen und „fürstlich“ speisen. Im Bräuladen kann man sich mit Getränken eindecken. Den Besuch des Biergartens oder eine Führung in der Schlossbrauerei lässt sich gut mit einem Besuch der gegenüberliegenden Residenz in Ellingen verbinden. Ein Teil der Residenz beherbergt heute ein Museum, das besichtigt werden kann.

Aber auch das Städtchen Ellingen bietet einiges an barocker Bausubstanz. So ist das Rathaus sehr sehenswert, genauso wie die Stadtpfarrkirche St. Georg oder einzelne Bürgerhäuser.

Weitere Informationen zur Schlossbrauerei:

https://www.fuerst-carl.de/de/