Radrundtour: Herzstückrunde Altmühltal

Radrundtour: Herzstückrunde Altmühltal

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Willibaldsburg Eichstätt

Herzstückrunde im Naturpark Altmühltal

Diese herrliche Radrundtour entlang schroffer Jurakalkfelsen, idyllischen Uferlandschaften und sonnenüberfluteten Wacholderheiden verbindet zwei der schönsten Täler im Naturpark Altmühltal.

Start ist Treuchtlingen – an der Altmühl entlang führt der Radweg uns zunächst über Pappenheim mit seiner Burg nach Solnhofen. Wir tauchen ein in eine „Welt aus Stein“, die Solnhofener Platten sind weltberühmt – sie bergen faszinierende Versteinerungen der urzeitlichen Tiere und Pflanzen. Hier wurde der Urvogel Archäopteryx gefunden und im Museum, direkt am Radweg, erhalten wir einen umfassenden Überblick über eine längst vergangene Zeit.
Es geht vorbei an der Felsgruppe „Zwölf Apostel“, die zu den „100 schönsten Geotopen Bayerns“ gehört, radeln weiter nach Dollnstein im sogenannten Urdonautal. Noch heute ist das ehemalige Flussbett gut zu erkennen. Weiter auf der Trasse des Altmühltal-Radwegs nach Eichstätt, wo prächtige Barockbauten aus der Zeit der Eichstätter Fürstbischöfe beeindrucken. Eichstätt eignet sich ideal als erstes Etappenziel.
Von Eichstätt auf dem Weg nach Kipfenberg – vorbei am ehemalige Kastell Vetoniana und dem Naturschutzgebiet „Gungoldinger Wacholderheide“, an Burg Arnsberg und der Felsen der Arnsberger Leite. Beeindruckend in Kipfenberg vor allem die weither sichtbare Burg und der Limes. In diesem Bereich verlief die Nordgrenze des römischen Reiches. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, kann dies im Infopoint Limes auf Burg Kipfenberg. Hier wird anschaulich über das UNESCO-Weltebe Raetischer Limes informiert.
Wir kommen nach Kinding mit der größten „Kirchenburg“ im Bistum Eichstätt. Der Ort lädt mit Ruhe und Gemütlichkeit zu einer Rast ein.
Von Kinding verlassen wir den Altmühltal-Radweg und es geht in das Anlautertal.
Mit einigen Auf und Abs können wir den idyllischen Blick in das ruhige Tal genießen und kommen nach Titting: schon die Fürstbischöfe von Eichstätt ließen hier eine Brauerei einrichten – und noch heute wird in den historischen Mauern bestes Bier gebraut.
Nun führt unser Weg nach Burgsalach, wir radeln ein Stück auf einer Römerstraße, die die Kastelle Weißenburg und Pfünz miteinander verband. Auch hier zeigt sich die römische Geschichte in einem Kleinkastell, gemeinhin Burgus genannt. Der Burgus, vermutlich ein Lager für eine römische Hundertschaft, ist ein einmaliges Bauwerk am obergermanisch-rätischen Limes und in vergleichbarer Form nur noch in Nordafrika zu finden.
In Oberhochstatt folgt eine rasante Abfahrt vom Jura hinunter ins Tal nach Niederhofen und Weißenburg. Weißenburg, die ehemalige freie Reichsstadt, wartet ebenfalls auf einen Besuch: z.B. die römischen Thermen oder ein Stadtrundgang. Wer mag legt noch eine kleine „Bergtour“ zur Wülzburg ein, die ihr 450-jähriges Jubiläum feierte.
Wir radeln entlang der Bahnlinie Nürnberg – Treuchtlingen und kommen zur Fossa Carolina (Karlsgraben). Hier hat Karl der Große vor fast 1200 Jahren versucht, einen schiffbaren Kanal zwischen den beiden Flüssen zu bauen. Der Weg führt uns nun wieder zurück nach Treuchtlingen, hier endet Ihre Rund-Tour „Im Herzen des Naturparkes“.
Hier lockt ein Besuch in der Altmühltherme, um die müden Beine im Thermalwasser oder in der Sauna zu entspannen.

Infos zur Strecke

Streckenlänge: ca. 135 km
Dauer (inkl. An- und Abreisetag): 4 Tage
Tagesetappen: 42 – 45 km
Schwierigkeit: leicht bis mittel

Reiseveranstalter NATOUR

Als regionaler Reiseveranstalter vor Ort mit über 25 Jahren Erfahrung schnürt
N A T O U R praktische Tourenpakete für individuelle Rad-und Wandertouren. Vorgebuchte Übernachtungen in ausgewählten Häusern, Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft sowie ausführliches Karten- und Informationsmaterial sind Grundlage entspannter Urlaubstage.

Das Reiseprogramm von NATOUR ist kein starres Gerüst. Es darf, kann und soll Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Denn Rad- und Wanderreisende sind Individualisten, genau wie wir.
NATOUR, Gänswirtshaus 12, 91781 Weißenburg, Tel.: 09141-922929 

Radtour Jura-Hochebene und Hirschspringquelle

Radtour Jura-Hochebene und Hirschspringquelle

Radtour:
Jura-Hochebene und Hirschspringquelle

Start zu dieser kleinen, aber feinen Radtour ist der Parkplatz am Rohrberghaus in Weißenburg.

Der Weg führt erst recht steil hoch und es öffnet sich ein zauberhaftes Hochtal. Es geht am Waldrand entlang bis zu einer Bank mit großen, alten Fichten. Dann folgt man dem geteerten Flurbereinigungssträßchen Richtung Oberhochstatt. Im Tal liegt Weißenburg und darüber die Festung Wülzburg.

Links geht der Radweg Richtung Kaltenbuch und nach Geyern über sanfte Hügel und Blick auf den Michelsberg.

Am Ortausgang von Geyern folgt man dem Radwanderweg, vorbei an der Anlauterquelle Richtung Nennslingen. Ockerrote Äcker, sattgrüne Weiden, sumpfiges Gelände mit Binsen und Rohrkolben, in der Luft kreisende Greifvögel….einfach nur schön.

Nach Überqueren einer kleinen Brücke  mit blau gestrichenem Geländer geht’s rechts über die Wiese, ein kurzes Stück Feldweg, dann die Straße überqueren und den Wegweiser „Hirschspringquelle“ folgen.

Ein idyllischer Ort mit Picknickplatz und Wassertretbecken, in welchem tiefgrüne Brunnenkresse wächst – ein Zeichen für sehr sauberes Wasser – liegt eingebettet in einem kleinen Trockenrasental.

Laut Infotafel hat diese Quelle in Zeiten großer Wassernot die Jurabauern aus Burgsalach, Raitenbuch und Nennslingen zuverlässig mit Wasser versorgt.

Das Tal auf dem gleichen Weg verlassen und in Nennslingen wieder auf dem Juraradweg Richtung Burgsalach fahren, kurz vor dem Ortsende Richtung Indernbuch weiter, dann Richtung Rohrbach, an der Kreuzung Richtung Oberhochstatt.

Der Flurbereinigungsweg auf der rechten Seite nimmt uns wieder auf und über die Hochfläche geht`s zurück zum Rohrberghaus.

Info

Dauer der Tour: 2 Stunden

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wassertretbecken

Wassertretbecken an der Hirschspringquelle

hochebene jura 3

In Geyern

hochebene jura 2

Kurz vor Nennslingen

Text und Bilder: Karin Mackiol

28. März 2022
Radtour um den Weißenburger Wald

Radtour um den Weißenburger Wald

Radtour um den Weißenburger Wald

Die Tour startet am Seeweiher in Weißenburg. Man fährt zunächst auf Teer durch die Außenbezirke, vorbei am Aumühlweiher und weiter bis zu den Sommerkellern. An den Sommerkellern biegt man rechts ab, rollt aus Schotter vorbei an den Forellenweihern und am Wassertretplatz und steuert den Waldrand an. Ab dem Waldrand fährt man über schöne, schattige Wald-Trails hoch bis zum Römerbrunnen, passiert diesen und biegt kurz danach nach rechts Richtung Bergwaldtheater ab. Am Bergwaldtheater sollte man unbedingt die Aussichtspunkte mit der schönen Aussicht auf Weißenburg ansteuern.

Ab dem Bergwaldtheater kurbelt man weiter durch den Wald bis zum höchsten Punkt oberhalb der Stadelhofs. Dort verlässt man kurzzeitig den Wald, um auf Trockenrasen weiterzurollen. Mit einigem Auf und Ab und etwas schwieriger Wegsuche erreicht man schließlich das ruhige Schambachtal. Der Weg führt nun stets auf der sonnigen Nordseite des Schambachtals Richtung Osten. Vorbei an der Flemmühle und der Gunthildiskapelle. Man erreicht Suffersheim in dem es sehr schwerfällt die Gaststätte Adler links liegenzulassen. Frisch gestärkt geht es nun auf etwas anspruchsvolleren Trails weiter Richtung Laubenthal (gut, vielleicht lag es auch am Bier). Zum Ende des Schambachtals überquert man die Bundesstraße (alternativer Startpunkt) und fährt ins Laubenthal ein.

Im Laubenthal führt die Schotterstraße stets einfach am Talgrund entlang. Zum Ende verlässt man das Tal und fährt durch Fichtenwald zu einem Waldparkplatz. Von hier kann man den kleinen Umweg zur Wülzburg fahren und diese besichtigen. Nach dem Waldparkplatz folgt die geniale Abfahrt hinunter zur Bundesstraße, diese überquert man vorsichtig und taucht sofort wieder in den Wald ein. Ganz in der Nähe kann man am Araunerskeller einkehren, oder direkt nach Weißenburg abfahren, oder nochmals am Kriegerdenkmal vorbei die schönen Wald-Trails auch abfahren. Wie auch immer, erreicht man am Ende Weißenburg, wo man abschließend nochmals wertvolle Kalorien auffüllen kann.

Der Fränkische WasserRadweg

Der Fränkische WasserRadweg

Der Fränkische Wasserradweg

karte radweg

Der prämierte Flussradweg: Genussvoll radeln in Franken auf 460 Kilometern Länge – Flüsse, Seen und Sehenswürdigkeiten . Seit 2015 gibt es den Radweg durch Franken, der die Gebiete Romantisches Franken, Bayerischer Jura, Naturpark Altmühltal und Fränkisches Seenland umfasst. 2021 wurde er vom Magazin „Bike & Travel“ in der Kategorie „Die beliebtesten Flussradtouren“ auf Platz 1 gewählt.

Rundtour Ost

Länge: 175 km
Von Greding  ins Fränkische Seenland nach Pleinfeld.

Rundtour West

Länge: 182 km
Von Wassertrüdingen über Schillingsfürst, Ansbach, Rothenburg ob der Tauber zurück nach Wassertrüdingen.

Die Seenrunde

Vom Dennenloher See über Bechhofen nach Weidenbach, vorbei an Merkendorf und Wolframs-Eschenbach nach Windsbach.Entlang der Fränkischen Rezat über Retzendorf und Wassermungenau bis nach Beerbach bis Dürrenmungenau. Abenberg, Roth, Langlau, nach Roth. Georgensgmünd , Spalt,  Großweingarten zum Großen Brombachsee nach Absberg. Von dort den Seen entlang nach Gunzenhausen  bis   Muhr am See. Über Unterwurmbach und Kleinlellenfeld kommt man wieder zum Dennenloher See

Diese Städte, Dörfer und Sehenswürdigkeiten liegen am Weg:

Abenberg, Absberg, Allersberg, Ansbach, Arberg, Aurach, Bechhofen, Beilngries (Krezuungspunkt mit dem Fünf-Flüsse-Radweg), Berching, Berngau, Büchenbach, Burgoberbach, Colmberg, Dinkelsbühl, Dombühl, Ehingen, Feuchtwangen, Gebsattel, Georgensgmünd, Gerolfingen am Hesselberg, Geslau, Greding, Gunzenhausen, Haundorf, Heideck, Hilpoltstein, Kinding, Lehrberg, Lichtenau, Merkendorf, Muhr a.See, Neuendettelsau, Neumarkt i.d.OPf. ,Pfofeld, Pleinfeld,  Postbauer-Heng,  Pyrbaum, Roth, Rothenburg o.d.T., Röttenbach, Sachsen b. Ansbach, Schillingsfürst, Schopfloch, Spalt, Thalmässing, Unterschwaningen, Wassertrüdingen, Weidenbach, Windsbach, Wittelshofen, Wolframs-Eschenbach
brombachsee

Brombachsee

mandlesmuehle

Mandlesmühle bei Pleinfeld

wolframs eschenbach
Stadtmauer Windsbach (Fotos: Sigrun von Berg, Karte www.fraenkischer-wasserradweg.de)
Enkering – ein schönes Dorf im Anlautertal

Enkering – ein schönes Dorf im Anlautertal

Enkering – schönes Dorf im Anlautertal

blick ins anlautertal enkering

Aus dem einem Wanderbuch über das Altmühltal von 1868:

„Hier empfängt uns das schmale Anlauterthal und wir befinden uns ganz eigentlich im Gebirge. Denn in solcher Wahrheit wie in Enkering hat in unserer ganzen Altmühlalp keine Lage eines anderen Ortes das Gebirgsgepräge.“
(Karl Kugler)

Besucher fühlen sich tatsächlich zumindest an das Voralpengebiet erinnert, wenn man nach Enkering (Markt Kinding)  kommt. Eingebettet zwischen den steilen Hügeln von Schlossberg und Schellenburg, liegt das malerische Dorf an der Anlauter.

Archäologischer Pfad um die Schellenburg – Weitblick ins Land

Schon früh war die Gegend um Enkering Siedlungsgebiet, davon zeugt die Befestigungsanlage aus vorgeschichtlicher Zeit, von der nur noch wenige Steine zu sehen sind, auf dem Schellenberg. Empfehlenswert ist der archäologische Pfad um den Schellenberg, von dem man auf der Hochfläche mit dem Gipfelkreuz einen wunderbaren Blick ins Anlauter- und Altmühltal hat.

Die Burgruine Rumburg gegenüber, aus dem 14. Jahrhundert, war früher eine kleine Ritterburg der Herren von Absberg. Die Burg ist frei zugänglich, es führt ein Wanderweg von Enkering dorthin.

hochflaeche schellenburg

Sehenswertes in der Nähe

Schellenburg
Rumburg
Kinding
Felsentor bei Unteremmendorf

trockenrasen mit wacholder bei enkering

Typisch für das Altmühltal –  Trockenrasen mit Wacholder.

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renoviertes jurahaus

Renoviertes Jurahaus (ehemaliges Baderanwesen) an der Hauptstraße

ARCHÄOLOGISCHER LEHRPFAD SCHELLENBURG

Schautafeln zeigen Informationen zur Charakter und Funktion der Befestigung , Befestigungstechnik, Siedlungswesen und Hausbau, Ernährung, Handwerk und Handel, Kleidung, Schmuck und Bewaffnung, Religion und Bestattungen
Da es auf der Hochfläche keinen Brunnen gab, musste das Wasser in Eimern auf die Schellenburg getragen werden.

anlauter enkering

Das Flüsschen Anlauter in Enkering. Der Anlautertalradweg, von Weißenburg nach Kinding (40 km),  führt hier vorbei.

Autorin: Sigrun von Berg
18. Juni 2021

Planetenweg Spalt-Georgensgmünd

Planetenweg Spalt-Georgensgmünd

Der Planetenweg Spalt-Georgensgmünd

Der etwa 7 km lange Lehrpfad zwischen Spalt und Georgensgmünd zeigt ein Modell unseres Sonnensystems im Maßstab 1:1 Milliarde. Er wurde im Jahr 2000 von der Gemeinde Georgensgmünd unter Mitwirkung der Gemeinde Spalt eingerichtet und von dem Georgensgmünder Architekt Rolf Drießlein umgesetzt.

Der Lehrpfad zeigt die Sonne und die Planeten des Sonnensystems und deren Entfernung zueinander im gleichen Maßstab, so dass 1 m auf dem Lehrpfad 1 Million Kilometer im All entspricht.

Auf dem Weg, der bei Inlinern, Radlern oder Fußgängern gleichermaßen beliebt ist, geht es im Rezatgrund vorbei an alten Mühlen oder Baggerweihern. Der Weg ist Teil der schnellsten Verbindung zwischen Rothsee und Brombachsee.

Das Sonnensystem besteht aus der Sonne, den sie umkreisenden Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die Sonne ist der einzige Selbst strahlende Himmelskörper im Sonnensystem, alle anderen Planten reflektieren ihr Licht nur. Das Sonnensystem ist Teil der Milchstrasse.

Sehenswertes

Die beiden Orte Georgensgmünd und Spalt sind für sich genommen sehr sehenswert! U.a. gibt es in Georgensgmünd auch einen Skulpturenweg und in Spalt ein tolles Brauereimuseum…

Planetenweg: Gemeinde Georgensgmünd (georgensgmuend.de)

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