Gitarrenkonzert mit Markus Segschneider

Gitarrenkonzert mit Markus Segschneider

Wer:    Markus Segschneider / Acoustic Gitarre
Wann: 19. 03. 2026      20:00 Uhr
Wo:     in den Räumen der LUNA-BÜHNE,
           Paradeisgasse 9, 91781 Weissenburg

 

Eintritt:  € 20,00

 

Ein Gitarrenkonzert mit Markus Segschneider ist ein besonderes Erlebnis!

Eine Gitarre mit sechs Stahlsaiten und nicht einen Augenblick kommt das Gefühl auf, das da etwas fehlt.

Markus Segschneider verfügt über ein ungeheuer großes Repertoire von verschiedensten Stilrichtungen, die alle Zuhörer begeistern wird.

Er präsentiert einen brillanten musikalischen Spaziergang durch Stimmungen und Landschaften, die das Publikum nicht so schnell aus den Ohren verliert.

Es gibt kaum Grenzen, die  Markus Segschneider mit seiner Akustik-Gitarre nicht überschreitet. Ob Folk, Blues, Jazz oder Pop, er bringt alles mühelos auf einem spielerischen hohen Niveau zum Zuschauer.

Segschneider‘s Herz schlägt seit seinem zehnten Lebensjahr nur für die Musik.       1997 absolvierte er die Musikhochschule in Köln. Danach spielte er in verschiedenen Gruppen und wirkt bis heute als begehrter Studiomusiker bei hochwertigen CD-Produktionen mit.

Er ist ein Wanderer zwischen den Gitarrenwelten und erzählt mit seinem Gitarrenspiel Geschichten, die sich weit über das Zuhören entfalten.

Er ist ein Vollprofi und versteht es schon nach kurzer Zeit, sein Publikum in Bann zu ziehen. 
Hörens – und sehenswert, so beschreibt ihn der Veranstalter Josef Talavasek. 
Er bittet um rechtzeitige Reservierung unter der Rufnummer 09141-84603 oder über Mail josef.talavasek@gmail.com

Hinweis:

Die Veranstaltung findet diesmal in den Räumen der LUNA-BÜHNE in Weissenburg statt.

 

Fotos von Markus Segschneider.

Schwarzer Humor zur Faschingszeit im M11

Schwarzer Humor zur Faschingszeit im M11

Das Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. präsentiert:

 

ALLES GUTE

das brandneue Kabarettprogramm

von Brigitte & Killen McNeill

am 7.2.2026 um 19 Uhr im M11 am Marktplatz 11 in Gunzenhausen

 

Die Anlässe kommen und lassen sich nicht vermeiden: Geburtstag, Einschulung, Hochzeit, Beisetzung. Es tauchen Fragen auf:

 

Ist eine Strichliste der Gratulanten sinnvoll?

Wie gelingt die stressfreie Gästeliste?

Was tun, wenn Trauer- und Renteneintrittsrede verwechselt werden?

Ist Fine Dining eine Option für das Geburtstagmenü?

Welche Bespaßungen sind für einen Kindergeburtstag noch zeitgemäß?

Was tun mit einem vollen Kühlschrank, wenn das betagte Geburtstagskind kurz vor der Feier das Zeitliche gesegnet hat?

 

Brigitte und Killen McNeill präsentieren ein neues Kabarettprogramm rund ums Gratulieren, Herumlavieren und Kondolieren. Wie immer, Realsatire vom Feinsten mit Sketchen und Musik. Ganz nach dem Motto: Happy Birthday und so weiter! Recht viel Gsundheit! So jung kommer nimmer zsamm! Alle guten Wünsche! Bleib so, wiest bist! ( Na ja … ) Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen! (Bloß net …)

 

„Die Gäste erwartet . . . eine illustre Zweipersonenshow mit einer legendären Lachgarantie.“ …schreibt die Fränkisches Landeszeitung.

 

Vorverkauf über www.reservix.de und an allen Vorverkaufsstellen. Vorverkauf Gunzenhausen: Touristinfo, Altmühlbote, Buchhandlung Fischer.

Foto Andreas Riedel

Weißenburger Wirtschaftsgeschichte lebendig erzählt

Weißenburger Wirtschaftsgeschichte lebendig erzählt

Nach den viel beachteten Vorträgen und Veröffentlichungen zu den Tante-Emma-Läden
sowie den kleinen innerstädtischen Handwerksbetrieben wird die von der Weißenburger Frankenbund-Gruppe präsentierte Reihe zur Weißenburger Wirtschafts- und Firmengeschichte nun fortgesetzt.

In der nächsten Etappe richtet der ehemalige Stadtarchivar Reiner Kammerl den Fokus auf „die Großen“: Unternehmen, die die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in besonderer Weise prägen und geprägt haben.

Made in Weißenburg – Eine Auswahl bedeutender Weißenburger Firmen von Anselm bis ZBV -so lautet der Titel.

Als Mitstreiter hat Kammerl zwei bekannte Unternehmerpersönlichkeiten und Kenner der lokalen Industrie-geschichte an seiner Seite: Dr. Karl-Friedrich Ossberger und Jörg Raab. Zu dritt werden sie einen Streifzug durch die Weißenburger Industriegeschichte unternehmen. Der zeitliche Einstieg erfolgt bei den frühesten industriellen Betrieben, den zahlreichen Unternehmen der leonischen Industrie. Diesem Gewerk hat sich Reiner Kammerl bereits während seiner Tätigkeit als Stadtarchivar intensiv gewidmet. Die Vielzahl an Eigentümerwechseln und tiefgreifenden strukturellen Umbrüchen machte hier eine besonders genaue und differenzierte historische Einordnung notwendig.

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung im 19. Jahrhundert erweiterte sich das Spektrum der Weißenburger Industrie-betriebe deutlich. In chronologischer Abfolge werden Unternehmen aus der Metallverarbeitung und dem  Maschinenbau, der Holzverarbeitung und Regaltechnik, der Bekleidungsindustrie sowie der Kunststoffverarbeitung vorgestellt. Ergänzt wird die Darstellung durch bemerkenswerte „historische Besonderheiten“: Betriebe außerhalb gängiger Kategorien, die über Jahrzehnte hinweg das wirtschaftliche und  gesellschaftliche Gesicht der Stadt mitgeprägt haben – von der Tuch- und Emailfabrik bis hin zur Ofen-, Schokoladen- und Fahrradfabrik– um nur einige zu nennen. Ganz bewusst richten die Initiatoren ihr Augenmerk nicht nur auf längst verschwundene Namen, sondern auch auf Unternehmen, die heute noch produzieren und das Stadtbild prägen.

Nach den Worten Reiner Kammerls handelt es sich bei der Betrachtung der Weißenburger Wirtschaftsgeschichte nämlich nicht um ein abgeschlossenes Kapitel, sondern um den Blick auf „ein lebendiges Archiv, das fortlaufend ergänzt, erforscht und erzählt werden will. Jede Generation hinterlässt dabei ihre eigenen Spuren – in Werkhallen und Büros, in Schaufenstern, auf Baustellen, in Innovationszentren oder im stillen Tüftlerkeller.“

Viele der vorgestellten Unternehmen blicken auf Jahrzehnte, teils sogar auf mehr als ein Jahrhundert mit wechselvoller Geschichte zurück. Sie haben Krisen, Strukturwandel und wirtschaftliche Umbrüche überstanden. Diese Kontinuität verdient Anerkennung – und sie lässt hoffen, dass auch kommende Herausforderungen mit der gleichen Stärke und Anpassungsfähigkeit gemeistert werden.

Angesichts der Vielzahl der behandelten Betriebe kann der für den 25. März geplante Vortrag nur ausgewählte Einblicke geben. Möglichkeit zur Vertiefung bietet die begleitende über 100 Seiten umfassende Publikation, die als Jubiläumsheft Nr. 10 in der  Schriftenreihe der Frankenbund-Ortsgruppe Weißenburg e.V. erscheint und am Vortragsabend erstmals
erhältlich ist.

Der Vortrag findet als Gemeinschaftsveranstaltung der Frankenbund Gruppe Weißenburg mit Unterstützung der Stadt Weißenburg in der frisch renovierten Karmeliterkirche statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden hierfür Platz- bzw. Eintrittskarten ausgegeben.

Sie erhalten diese für einen Unkostenbeitrag von 3.-€ im Kulturamt und bei allen reservix Vorverkaufsstellen.

Made in Weißenburg – Eine Auswahl bedeutender Weißenburger Firmen von Anselm bis ZBV, Vortrag und Präsentation von Heft 10 der Frankenbund-Reihe von Reiner Kammerl, Karl-Friedrich Ossberger und Jörg Raab, eine Veranstaltung der Frankenbund Gruppe Weißenburg mit Unterstützung der Stadt Weißenburg i.Bay. am 25. März um 19:00 Uhr im Kulturzentrum Karmeliterkirche, Luitpoldstraße 9, 91781 Weißenburg i. Bay., Eintritt: 3.- €

Buntes Faschingskonzert für Kinder in der Stadthalle Gunzenhausen

Buntes Faschingskonzert für Kinder in der Stadthalle Gunzenhausen

Am Faschingsdienstag, den 17. Februar 2026, findet von 14 bis 17 Uhr das kinderbunte Faschingskonzert für Kinder in der Stadthalle Gunzenhausen statt.

 

Mit einem unvergesslichen Konzert von Rodscha aus Kambodscha & Tom Palme wird unter anderem auch Inna mit ihrer Luftballonmodellage zum bunten Faschingsprogramm beitragen. Auch unsere Popcornmaschine wird für strahlende Kinderaugen sorgen. Als besonderes Highlight haben die Kids die Möglichkeit auf tolle Gewinne anhand spielerischer Stationen im Foyer.

Aus Wolframs-Eschenbach wird die Jugendgarde, unter anderem dem Tanzmariechen, die kleinen und die großen Gäste mit ihren Tanzdarbietungen begeistern.

 

Eintrittskarten mit Tischreservierung erhalten Sie im Vorfeld nur in der Stadthalle Gunzenhausen, Isle-Platz 1, Tel. 09831-508 340. Der Eintritt beträgt 15 €.

 

Bitte beachten: Vorherige Reservierungen und eine Kartenzahlung sind nicht möglich. Platzanzahl begrenzt.

 

Fotocredit: Stadt Gunzenhausen

Jazzpianist und Komponist Dieter Köhnlein Solo-Klavierkonzert

Jazzpianist und Komponist Dieter Köhnlein Solo-Klavierkonzert

Am Samstag, dem 24. Januar 2026, um 20:00 Uhr lädt das Kulturforum Ansbach e. V. zu einem Konzertabend der besonderen Art ein: Der renommierte Jazzpianist und Komponist Dieter Köhnlein präsentiert ein Solo-Klavierkonzert im Kunsthaus R3 (Reitbahn 3, 91522 Ansbach).  

Seit Jahrzehnten zählt Köhnlein zu den herausragenden Musikerpersönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Sein Spiel wurde in der Presse als „energievoll, lyrisch und faszinierend improvisierend“ beschrieben – ein Mix aus Uptempo-Stücken, tief empfundenen Balladen, neoromantischen Impressionen und freier Improvisation.  

Bei dem Solo-Abend stehen ausschließlich Eigenkompositionen aus rund 40 Jahren Schaffenszeit im Mittelpunkt. Diese hat Köhnlein bereits auf fünf Kontinenten einem internationalen Publikum vorgestellt und interpretiert sie mit seiner persönlichen, unverwechselbaren Klangsprache.  

Das Konzert bietet dem Publikum die besondere Gelegenheit, den Pianisten in einem intimen Rahmen alleine mit seinem Instrument zu erleben – eine unmittelbare, konzentrierte musikalische Begegnung, bei der jede Nuance des Spiels spürbar wird. 

Termin & Ort:
Samstag, 24. Januar 2026
20:00 Uhr
Kunsthaus R3, Reitbahn 3, 91522 Ansbach  

Eintritt:
16 € (regulär) / 10 € (ermäßigt)  

Veranstaltet wird das Konzert vom Kulturforum Ansbach.

Pressefoto © Helmut Kempe

Stillgeschwiegen – Die Vertriebenen in der SBZ und DDR       

Stillgeschwiegen – Die Vertriebenen in der SBZ und DDR       

07.02.2026 – 19.04.2026

Stillgeschwiegen – Die Vertriebenen in der SBZ und DDR                                          

Eine wichtige gesellschaftliche Gruppe in der DDR, die bis 1989 nicht als Gruppe auftreten durfte, waren die deutschen Heimatvertriebenen, die mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch Flucht oder Vertreibung in die damalige Sowjetische Besatzungszone (SBZ) gelangten.

 

Etwa 4,3 Millionen Vertriebene kamen in die spätere DDR, in das Gebiet der heutigen fünf Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie nach Ost-Berlin. Auf die Gesamteinwohnerzahl der SBZ und DDR gerechnet waren etwa 25 % der Bevölkerung Vertriebene.

Mehr als vier Jahrzehnte lang wurde das Lebensschicksal dieser Menschen ausgeblendet und in die private, familiäre Erinnerung abgedrängt. Die politisch verordnete Verschmelzung der Vertriebenen mit der DDR- Gesellschaft und auch deren wirtschaftliche Etablierung mag oberflächlich betrachtet gelungen sein. Eine emotionale und historische Aufarbeitung, die das subjektive Empfinden über die offizielle Negierung des traumatischen Schicksals berücksichtigt, Empathie erzeugt und Interesse am Thema zugelassen hätte, fand bisher nur unzureichend statt.

 

Eine Ausstellung des Zentrums gegen Vertreibungen