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Buchvorstellung: Erinnerung an eine außergewöhnliche Flucht

Buchvorstellung: Erinnerung an eine außergewöhnliche Flucht

Mit dem Begleitkatalog „Flucht der Pferde – 80 Jahre Evakuierung Trakehnens“ ist eine eindrucksvolle Dokumentation erschienen, die ein außergewöhnliches Kapitel ostpreußischer Geschichte in den Fokus rückt. Entstanden ist die Publikation zur gleichnamigen Ausstellung, die im Mai 2025 im Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloss Ellingen eröffnet wurde und seitdem als Wanderausstellung zu sehen ist.

Im Mittelpunkt stehen die dramatischen Ereignisse des Winters 1944/45, als das berühmte Hauptgestüt Trakehnen vor der heranrückenden Front evakuiert werden musste. Die Geschichte der Evakuierung wird umfassend dokumentiert und anhand bislang ausgewerteter historischer Quellen nachvollziehbar rekonstruiert. Dabei erzählt die Publikation die Geschehnisse aus einer ungewöhnlichen Perspektive: aus der Sicht der Pferde, deren Schicksal untrennbar mit dem der Menschen verbunden war.

Die Trakehner wurden in den letzten Kriegsmonaten zu unverzichtbaren Helfern. Als Reit- und Zugtiere begleiteten sie Hunderttausende Flüchtlinge auf ihrem beschwerlichen Weg nach Westen, zogen schwer beladene Wagen durch Schnee und Eis und über das gefrorene Frische Haff. Unter größten Entbehrungen retteten sie zahlreichen Menschen das Leben. Der Katalog macht deutlich, dass ihre Geschichte zugleich die Geschichte von Flucht, Verlust und Neubeginn ist.

Über das eigentliche Fluchtgeschehen hinaus spannt die Dokumentation einen weiten historischen Bogen – von den Anfängen der Pferdezucht durch den Deutschen Ritterorden über die Entwicklung des Trakehner Gestüts bis zum Wiederaufbau der Trakehnerzucht nach Flucht und Vertreibung. Auch die heutige Bedeutung der Trakehner im internationalen Reitsport findet ihren Platz.

Der reich bebilderte Katalog vertieft die Inhalte der Ausstellung und ergänzt sie insbesondere im Bereich der Evakuierung durch zahlreiche Hintergrundinformationen und neue Erkenntnisse. So ist nicht nur eine Begleitpublikation entstanden, sondern ein wichtiges Zeitdokument über eines der bewegendsten Kapitel ostpreußischer Geschichte.

Schirmherrin des Projekts ist Dr. Petra Loibl, MdL, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene. Die Leitung des Projekts liegt beim Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen. Kuratorin der Ausstellung und Autorin des Katalogs ist Martina Kerl aus München.

Der Katalog ist für 15 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versand innerhalb Deutschlands) beim Kulturzentrum Ostpreußen erhältlich und kann per E-Mail an service@kulturzentrum-ostpreussen.de oder telefonisch unter 09141/86440 bestellt werden.

Faszinierendes Erlebnis mit Urlaubsfeeling – See in Flammen am Altmühlsee

Faszinierendes Erlebnis mit Urlaubsfeeling – See in Flammen am Altmühlsee

Es ist wohl das bekannteste Event am idyllischen Altmühlsee: See in Flammen, das mittlerweile traditionelle Sommerfest mit vielen feurigen Ideen. So lassen es die Verantwortlichen wieder einmal richtig krachen, 2026 am Samstag, den 1. August. Geboten werden einmal mehr Fotomotive, soweit der Blitz in der Dämmerung und Nacht reicht: Fackelschwimmer, leuchtende Segelboote, eine illuminierte Betty und als Highlight ein spektakuläres Barock-Feuerwerk. Dazu wird an den Seezentren in Schlungenhof und Wald Live-Musik gespielt, außerdem gibt es gastronomische Highlights und ein abendliches Spaßprogramm, das Emotionen weckt und Freude garantiert. Das 2026er See in Flammen-Event bietet all das und noch viel mehr. 

 

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und lässt sich an vielen Stellen rund um den Altmühlsee genießen. Richtig heiß her geht´s am Seezentrum Schlungenhof, denn dort spielt Musiker Michael Fischer groß auf. Um 22.30 Uhr starten die Fackelschwimmer, mischen sich zwischen die beleuchteten Segelboote und beginnen mit ihrem Warm-up-Programm, bevor um 22.45 Uhr die ersten Raketen zum Himmel steigen und am Nachthimmel bunte Bilder malen werden.

 

Am Seezentrum Wald wird Live-Musik mit den Smokestack Lightnin geboten. Dazu werden vor dem großen Strandbereich beleuchtete Segelboote für die richtige Stimmung sorgen.

 

Wer es am See in Flammen-Abend eher ruhiger angehen lassen möchte, der sollte sich auf das Seele-baumeln-Programm im Surfzentrum Schlungenhof einlassen. Alternativ locken Bettys maritime Reize – so bricht unser Passagierschiff, die MS Altmühlsee, in der Abenddämmerung zu einer gemütlichen Tour über den Altmühlsee auf. Geheimtipp: Um 22.45 Uhr ruht Betty in perfekter Lage, so dass das Feuerwerk in einzigartiger Position genossen werden kann.

 

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Zweckverbands Altmühlsee unter www.altmuehlsee.de, unter Tel. 09831/508 191 oder per E-Mail an info@altmuehlsee.de. Bitte beachten Sie, dass am See in Flammen-Abend an den Seezentren Schlungenhof und Wald sowie am Surfzentrum Schlungenhof Parkgebühren in Höhe von 5 Euro erhoben werden.

 

Fotocredit: Gerlinde Grossmann

Malen mit den Füßen – Juks Ansbach

Malen mit den Füßen – Juks Ansbach

JUKS Kreativsamstag: Malen mit den Füßen – Kreativität einmal anders erleben

Kreativsamstag am 04.07.2026
von 11 Uhr bis 12 Uhr
im Kunsthaus Reitbahn 3
Link: https://www.kulturforum-ansbach.de/detail/malen-mit-den-fuessen


Wie fühlt es sich an, mit den Füßen statt mit den Händen zu malen? Dieser spannenden Frage können Kinder beim nächsten JUKS Kreativsamstag auf kreative und spielerische Weise nachgehen.

Unter dem Motto „Malen mit den Füßen“ sind Kinder eingeladen, ein außergewöhnliches Experiment zu wagen. Dabei entdecken sie, wie viel Geschick und Feinmotorik in ihren Füßen steckt. Gleichzeitig lernen sie, dass manche Menschen aufgrund einer Behinderung mit dem Mund oder den Füßen malen – und auf diese Weise beeindruckende Kunstwerke erschaffen.

Der Workshop verbindet kreatives Gestalten mit einem Perspektivwechsel und regt dazu an, die eigenen Fähigkeiten neu zu entdecken sowie unterschiedliche Lebensrealitäten kennenzulernen. Selbstverständlich erfolgt das Malen unter hygienischen Bedingungen.

Geleitet wird der Kreativsamstag von Monika Tress.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
 
juks@kulturforum-ansbach.de

Meinheim und Wolfsbronn öffnen ihre Gartentüren

Meinheim und Wolfsbronn öffnen ihre Gartentüren

Der diesjährige „Tag der offenen Gartentür“ findet am 28. Juni von 10.00 bis 17.00 Uhr in Meinheim und Wolfsbronn statt. Alle interessierten Gartenfreunde sind eingeladen, die neun geöffneten Gärten zu besichtigen. Zusätzlich wird es ab 13.00 Uhr im Stundentakt je eine Führung an der Steinernen Rinne Wolfsbronn, durchgeführt von Familie Völklein, geben. An der Streuobstwiese mit Bieneninsel am Meinheimer Sportplatz finden Besucher zudem einen Informationsstand der Triesdorfer Baumwarte.

 

Die Veranstaltung lockt bereits zum 27. Mal Gartenfreunde in die Gärten nach Altmühlfranken. Die Besucherinnen und Besucher können dabei erneut durch die Privatgärten flanieren, sich mit anderen Gartenfreunden austauschen, Erfahrungen und Ideen sammeln oder einfach nur staunen, wie vielfältig sich die verschiedenen Gartensituationen gestalten lassen. Das Reizvolle dabei ist, dass verborgene Gartenschätze an einem Tag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und der Austausch unter den Liebhabern der Gartenkultur gefördert wird.

 

Geöffnet sind die Gärten von: Karin und Günter Durst, Claudia und Harald Heinzelmann, Carolin und Björn Obel, Kevin und Rebecca Pressel, Sabine und Friedrich Schott, Ursula Westphal, Maren und Michael Stichauer, Susanne und Werner Stichauer sowie der Garten der Kindergruppe „Die Wühlmäuse“. Die Gärten sind am Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Alle Besucherinnen und Besucher können sich bei ihrem Rundgang in der Pension Meinheim, welche Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen anbietet, stärken. Zusätzlich gibt es am Bürgerhaus eine Grillstation und in Wolfsbronn Eis und Getränke.

 

Weitere Informationen, unter anderem zu Anfahrt und Programm, sind auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-wug.de/tag-der-offenen-gartentuer/ zu finden.

 

Bildunterschrift: Am Sonntag, 28. Juni, öffnen in Meinheim und Wolfsbronn neun Gärten ihre Tore und laden zu Besichtigungen ein.

Bildnachweis: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Carola Simm

 

Architekt Attila Eris über Museumsarchitektur – Ansbach

Architekt Attila Eris über Museumsarchitektur – Ansbach

Architekt Attila Eris kommt nach Ansbach!

Das Kulturforum Ansbach lädt in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Architektenkammer im Rahmen der Reihe „Baukultur“ zu einem Vortrag mit dem Architekten Attila Eris ein.

Dienstag, 7. Juli 2026, 19:00 Uhr
Ort: Museum Retti-Palais, Ansbach

Der Architekt Attila Eris wird am 7. Juli 2026 um 19:00 Uhr im Retti-Palais in Ansbach zu Gast sein und über seine Arbeit im Museumsbau in Europa referieren.

Attila Eris, geboren und aufgewachsen in Ansbach, ist an bedeutenden Museumsprojekten in Norwegen, der Schweiz und Frankreich beteiligt. In seinem Vortrag gibt er Einblicke in die Entstehungsprozesse herausragender Museumsbauten und berichtet aus seiner Zusammenarbeit mit international renommierten Architekturbüros.

Dabei wird er unter anderem auf Projekte des Renzo Piano Building Workshop (RPBW) eingehen, beispielsweise das Paul-Klee-Zentrum in Bern, sowie auf das Internationale Zentrum für Höhlenkunst in Montignac, das vom Architekturbüro Snøhetta entworfen wurde. Darüber hinaus stellt er weitere Meilensteine der europäischen Museumslandschaft vor.

Wir freuen uns sehr, dass Attila Eris den Weg von Oslo nach Ansbach auf sich nimmt, und wünschen uns eine rege Beteiligung sowie einen inspirierenden Abend im besonderen Ambiente des Retti-Palais.

Singen zum Wohlfühlen

Singen zum Wohlfühlen

Singen zum Wohlfühlen

und nur für mich.

Atem, Stimme und Körper entdecken – beim Singen!

Singen macht Spaß, sorgt für gute Laune und steigert das Wohlbefinden.

Montags von 19:30 – 20:30 Uhr (konkrete Termine entnehmen Sie bitte den Terminen unten)
lädt Erika Baumann, staatlich geprüfte Musiklehrerin und Resonanztrainerin, zu einem besonderen Singabend ein.

Ohne Leistungsdruck, aber mit viel Freude und Leichtigkeit erkunden wir gemeinsam unsere Stimmen. Durch sanfte Atem- und Stimmübungen lösen wir Spannungen, bevor wir einfache, klangvolle Lieder singen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Besonders eingeladen sind all jene, die früher gehört haben:
Sei du lieber ruhig.
Du kannst ja gar nicht singen.

Hier dürfen Sie frei tönen – lust- und klangvoll!

Termine: 7 Euro / alle 7 Termine: 42 Euro

Anmeldung direkt vor Ort möglich.

Lassen Sie sich auf die Kraft Ihrer Stimme ein – und erleben Sie, wie befreiend Singen sein kann!