Art-Night „Mut zur Farbe“ | Gerhard Postler

Art-Night „Mut zur Farbe“ | Gerhard Postler

Gerhard Postler eröffnet das Ausstellungsjahr 2026 in der Galerie korridor.art

Zum Auftakt des neuen Ausstellungsjahres präsentiert die Galerie korridor.art den in der Region bekannten Künstler Gerhard Postler. Bei der Art-Night „Mut zur Farbe“ am Samstag, den 10. Januar 2026, wird er musikalisch von Claudia Schlegel begleitet.

Gerhard Postler ist bekannt für seine experimentelle, abstrakte Malerei. In seinen Arbeiten kombiniert er lebendige Farben mit Materialien wie Acryl, Sand oder Spachtelmasse, um haptische und tiefgründige Bildwelten zu erschaffen. Inspiriert von seiner Umgebung und der Natur verzichtet er häufig auf Titel, um den Betrachter zu eigenen Interpretationen einzuladen.

Gerhard gehört zur Künstlergruppe „Kunst-O-Nauten“ und ist regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen der Region zu sehen, unter anderem im M11 des Fränkischen Kunstforums, in dem er selbst aktiv ist.

Bei der Art-Night „Mut zur Farbe“ stellt Gerhard Postler ein Potpourri seines Könnens aus und zeigt Arbeiten unterschiedlicher Schaffensphasen, Stile und Techniken. Eine perfekte Gelegenheit für Kunstfreunde, aber auch Kunstschaffende, mit dem vielseitigen Maler in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.

Zudem bietet der Abend mit Claudia Schlegel ein musikalisches Highlight. Die Pianistin, die bereits 2025 in der Galerie zu sehen und zu hören war, begleitet die Art-Night mit eigenen Kompositionen und trägt so zu einer warmen, einladenden Atmosphäre bei. Die Gäste dürfen sich auf eine stimmige Verbindung von Kunst und Musik freuen.

Die Art-Night „Mut zur Farbe“ findet am 10. Januar 2026, 18:00 Uhr, in der Galerie korridor.art, Dr.-Martin-Luther-Platz 13 in Gunzenhausen, statt. Der Eintritt ist wie immer frei, und für Erfrischungen ist gesorgt. Die Ausstellung läuft vom 10. Januar bis zum 19. Februar 2026.

Bella Italia – Wir feiern Italien!

Bella Italia – Wir feiern Italien!

Herzliche Einladung zu unserem Länderabend am Freitag, 30. Januar 2026, um 19:30 Uhr! Wir feiern gemeinsam mit Ihnen Bella Italia: Illide Marioli wird uns mit vielen Bildern Land und Leute vorstellen. Alessandro Mega singt italienische Schlager, Popsongs und auf besonderen Wunsch unbedingt Paolo Conte. Kristy Husz überrascht mit ihrer Auswahl an Texten italienischer Autorinnen und Autoren. Es gibt kleine Kostproben aus der mediterranen Küche und unser Italienquiz lädt zum Faktencheck! Ehrengäste sind die vier Künstlerinnen und Künstler vom Kunstverein Spectrum, die begleitend eine Ausstellung mit Italien-Impressionen in unseren Büchereiräumen gestalten.

Das ganze Büchereiteam der Stadtbücherei Gunzenhausen freut sich schon auf dieses Event und alle Gäste! Erfahrungsgemäß ist unser Karten-Kontingent immer sehr schnell ausverkauft. Deshalb unbedingt bald Karten zum Preis von 20,- € bei uns an der Ausleihtheke kaufen, Reservierung unter 09831/508-320.

Die Künstlerin Kristy Husz – Literaturperformance und Kunstdruck

Die Künstlerin Kristy Husz – Literaturperformance und Kunstdruck

Kristy Husz ist eine Grenzgängerin von Geburt. Die 1983 in Baden-Würtemberg geborene Künstlerin vereint ungarische Wurzeln mit der deutschen Kultur. Doch auch in ihrem jetzigen Wirken ist Kristy Husz eine Grenzgängerin an der Grenze zwischen Kunst und Lieratur. Sie hat Studium und Faible zum Beruf gemacht.

Sie studierte in Eichstätt Literaturwissenschaft und Anglistik und arbeitete nach ihrem Magisterabschluss zunächst in einer kleinen Buchhandlung. Dort organisierte sie Lesungen, die jedoch immer die Gegenwartsliteratur im Fokus hatten.

Da kam ihr die Idee, auch Klassiker vorzustellen. So entstanden Leseperformances, an denen die Lesung von Klassikern mit passender Musik, kulinarischen Köstlichkeiten und anderer Kunst gepaart wird. Sogar das Publikum macht mit entsprechender Kleidung mit und so wurde die Lesung zu einem Erlebnis.

Seit 2013 finden in unregelmäßigen Abständen literarische Events in Gunzenhausen statt.

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Grafik zum Stadtjubiläum in Gunzenhausen

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Kristy Husz: Busó, Druckgrafik
Der Busó ist eine traditionelle ungarische Maskenfigur mit Holzmaske, Fellgewand und Glocken, die beim Volksbrauch Busójárás den Winter vertreibt und den Frühling begrüßt. Dieser archaische Brauch hat heidnische Wurzeln und wird jedes Jahr zur Faschingszeit gefeiert. Zentrum der Busójárás ist die südungarische Stadt Mohács an der Donau. Seit 2009 zählt das Fest zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.

Doch auch künstlerisch ist Kristy Husz vielseitig aktiv. Sie verfasst eigene Texte und arbeitet zudem mit Linolschnitt, Letterpress-Technik, Papierschöpfen sowie an Mixed-Media-Kunstwerken.

Im Mai präsentiert sie in der Galerie korridor.art ihre erste Ausstellung. Dort sind nicht nur ihre Arbeiten zu sehen, sondern sie liest auch aus eigenen Texten. Das Thema der Ausstellung trägt den Titel „Grenzgänger“ – wie könnte es anders sein.

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Kristy Husz und Georg Arauner von der Galerie korridor.art

Ein weiteres Spielfeld für ihre Kreativität ist das Gunzenhausener Kulturmagazin „Underground“, das viermal im Jahr von der Kreativagentur korridor.co herausgegeben wird. Als Redaktionsleiterin prägt Kristy Husz hier maßgeblich Inhalte, Ton und Ausrichtung des Magazins.

Kontakt

Kristy Eva Husz M.A.
c/o GUNZENHAUSEN UNDERGROUND Magazin
Dr.-Martin-Luther-Platz 13
91710 Gunzenhausen
h e l l o @ k r i s t y h u s z . d e
Instagram: @kristyhusz

Familienbilder erzählen Stadtgeschichte – Ausstellung des Stadtarchivs Gunzenhausen in den Räumen der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen

Familienbilder erzählen Stadtgeschichte – Ausstellung des Stadtarchivs Gunzenhausen in den Räumen der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen

In der Weihnachtszeit nehmen sich viele Menschen besonders viel Zeit für die Familie. In der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen wird dies aufgegriffen und bis zum 24. Januar 2026 treffen die Besucherinnen und Besucher auf viele Bilder traditionsreicher Gunzenhäuser Familien. Insgesamt 15 Familien finden sich prominent vertreten. Die Bildtexte dokumentieren eine unterhaltsame Verknüpfung von Familiengeschichte zu Zeiten der Jahrhundertwende bis hinein in die 1930er-Jahre sowie lokalen Ereignissen der Zeitgeschichte. Besucherinnen und Besucher können möglicherweise einige ihrer Vorfahren in der Ausstellung entdecken!

 

Die Bildersammlung des Stadtarchivs Gunzenhausen umfasst ca. 17.000 Fotografien aus den letzten 150 Jahren, darunter auch eine große Zahl an Porträts und Familienbildern. Hinter jedem dieser Bilder steht eine Geschichte und jedes transportiert gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte. Die Bilder erzählen von Moden, Rollenbildern, Familienfesten und Ritualen.

Ein kleiner Teil dieser Porträts von Vätern, Müttern, Kindern und Familien hat Stadtarchivar Werner Mühlhäußer für diese Ausstellung ausgewählt und Informationen zu den Familien und Generationenfolgen zusammengestellt. Seine umfangreichen Recherchen flossen in die gemeinsam mit Babett Guthmann erstellten Bildtexte ein. Darüber hinaus sind in zwei Vitrinen komplett erhaltene Familienalben aus der städtischen Archivsammlung zu sehen.

 

Die meisten der Aufnahmen stammen aus jenen Zeiten, in denen kaum ein Amateur eine Fotokamera besaß. Wer ein Porträt oder Familienbild anfertigen lassen wollte, musste ein Fotoatelier aufsuchen. In Gunzenhausen hatte 1875 Georg Michael Fettinger, eigentlich Müllermeister auf der Scheupeleinsmühle, ein Atelier für Porträt- und Gruppenaufnahmen in seiner Mühle eröffnet.

 

Georg Hemmer etablierte sein Fotoatelier im September 1898 in der Nürnberger Straße 26. Ab 1899 war er in der Spitalstraße 7 und schließlich ab 1909 in der Hensoltstraße 3 tätig. 1918 verkaufte Georg Hemmer sein Atelier an Curt und Mina Biella.

Fotocredit: Stadt Gunzenhausen/Babett Guthmann (BU: „Stadtarchivar Werner Mühlhäußer hat aus der Sammlung des Stadtarchivs Familienbilder ausgewählt und umfangreiche Informationen zusammengestellt. In Zusammenarbeit mit Babett Guthmann von der Stadt- und Schulbücherei entstanden die Texte zur Ausstellung.“)

 

Das angehängte Bild „Kränzlein“ zeigt eine Fotografie von 1859. Es ist die älteste Fotoaufnahme im Stadtarchiv Gunzenhausen.

Ein Wimmelbuch für und über Gunzenhausen

Ein Wimmelbuch für und über Gunzenhausen

Gunzenhausen hat jetzt sein eigenes Wimmelbuch! Mit Unterstützung der Stadt Gunzenhausen, der Sparkasse Mittelfranken Süd und der VR-Bank im südlichen Mittelfranken hat die Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen dieses Projekt möglich gemacht. Die Illustratorin und Diplom-Designerin Corinna Arauner hat auf fünf Doppelseiten ihrer fränkischen Heimatstadt eine kindgerechte Augenreise gewidmet.

 

Viele größere Städte, beispielsweise Nürnberg oder Augsburg, oder auch Urlaubsregionen wie die Bodensee-Gegend präsentieren ihre schönsten Plätze und Gebäude in einem Wimmelbuch für Kinder ab zwei Jahren. Beim Pressetermin in der Stadt- und Schulbücherei berichtete Carolin Föttinger von ihrer Idee, dass auch Gunzenhausen und der Altmühlsee mit vielen Bilderbuchfiguren, mit kleinen Szenen und den lokalen Attraktionen in einem Wimmelbuch die Kinder zum Entdecken einladen könnte.

 

Bei Bürgermeister Karl-Heinz Fitz stieß die Büchereileiterin damit auf offene Ohren und als mit Corinna Arauner eine Illustratorin gefunden war, unterstützten die Sparkasse Mittelfranken Süd und der VR-Bank im südlichen Mittelfranken das Buchprojekt mit einem großzügigen Sponsoring-Betrag.

 

Die Diplom-Designerin Corinna Arauner arbeitet als Kinderbuch-Illustratorin für renommierte Verlage wie ars edition, Don Bosco oder den Frech-Verlag. Sie lebt und arbeitet in Gunzenhausen und hat ihre Stadt für das Projekt mit Kinderaugen betrachtet. Gemeinsam mit Carolin Föttinger und Stadtarchivar Werner Mühlhäußer hat sie am Konzept gearbeitet: Ein kleiner Storch fliegt durch die Wimmelwelt und erlebt einen Markttag, macht einen Ausflug zum Altmühlsee, feiert mit den Gunzenhäusern Kirchweih und das Bürgerfest oder besucht den Weihnachtsmarkt. Er macht einen Ausflug in Gunzenhausens Geschichte und interessiert sich für Feuerwehr und Polizei sowie für viele Freizeitangebote.

 

Das neue Wimmelbuch bietet mit seinen kleinen kindgerechten Szenen viel Erzählstoff und bietet sich an zur Sprachförderung mit Lokalbezug. Adebar, der Storch, Lilly und ihre Familie sowie weitere Suchfiguren sind auf jeder Doppelseite zu entdecken. Schön auch für die Erwachsenen: Corinna Arauner hat viele markante Gebäude in Gunzenhausen liebevoll und mit vielen Details gezeichnet. Im Rathaus sieht man den Bürgermeister am Schreibtisch sitzen, der Archivar brütet über seinen historischen Dokumenten und im obersten Stock entdecket man eine Szene aus dem Standesamt. Am Altmühlsee gibt es gerade eine Rundfahrt für kleine Piraten auf Schatzsuche…

 

Ein besonderer Hingucker ist die Doppelseite zum historischen Gunzenhausen: Römische Soldaten sind im Burgstallwald unterwegs, der Astronom Simon Marius beobachtet die Jupitermonde und im markgräflichen Hofgarten wird ein Fest gefeiert. Auch der Goldmacher Johann Reichardt darf da nicht fehlen! Beratend zur Seite stand für diese Seite Stadtarchivar Werner Mühlhäußer.

 

Für die Kindergärten in Gunzenhausen gibt es zur Adventszeit ein Exemplar des Buches als Geschenk der Stadt und der Bücherei. Am Vorstellungstermin waren denn auch einige Kinder aus dem Katholischen Kindergarten St. Joseph zur „Wimmelbuch-Premiere“ eingeladen. Gemeinsam mit Carolin Föttinger fanden sie mühelos den Einstieg in Gunzenhausens Wimmelwelt und machten sich auf die Suche nach dem kleinen Storch. Viele kleine Kinderfinger, die im Buch ihre Entdeckungen zeigen wollten. Corinna Arauner, Carolin Föttinger und alle Unterstützer waren zufrieden: Es wimmelt in Gunzenhausen und die Kinder haben viel Freude beim Suchen und Entdecken.

 

Zur Information: Das Wimmelbuch Gunzenhausen ist zum Preis von 13,95 € in der Buchhandlung am Färberturm, in der Buchhandlung Fischer und in der Buchhandlung Pfahler sowie in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen und der Touristik Gunzenhausen erhältlich. 

Fotocredit: Stadt Gunzenhausen/Babett Guthmann (BU: „Zur Präsentation des neuen Wimmelbuchs waren die Illustratorin Corinna Arauner und die Unterstützer des Projekts (von links) Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Stadtarchivar Werner Mühlhäußer, Marktbereichsleiter der VR-Bank im südlichen Franken Timo Reuter und Dieter Riehl, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Mittelfranken Süd, in die Bücherei gekommen. Einige Kinder aus der katholischen Kindertagesstätte St. Joseph durften mit Büchereileiterin Carolin Föttinger (vorne) als Erste im wimmeligen Gunzenhausen auf Entdeckertour gehen.“) 

 

Vielen Dank für Ihre Mühen.