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Die ehemalige Residenzstadt Pappenheim im Altmühltal lädt ein

Die ehemalige Residenzstadt Pappenheim im Altmühltal lädt ein

Auch in diesem Jahr bieten die Gästeführer Pappenheim wieder öffentliche Stadt- und Themenführungen an – und nehmen Besucherinnen und Besucher mit auf eine lebendige Reise durch Geschichte, Kultur und Alltagsleben der fränkischen Kleinstadt.

Wer schon immer wissen wollte, was es mit dem geflügelten Wort „Ich kenne meine Pappenheimer“ auf sich hat, wer hinter die Fassaden historischer Gebäude blicken oder einfach eine Stadt auf ungewohnte und persönliche Weise entdecken möchte, ist bei den Stadtführungen in Pappenheim genau richtig. Ab dem Ende Mai 2026 finden regelmäßig öffentliche Führungen statt – ein Programm, das für Einheimische ebenso wie für Gäste interessant ist. Familien mit Kindern sind auf den Führungen ebenfalls willkommen.

Stadtführungen: Auf den Spuren der Geschichte im historischen Zentrum

Die regulären Stadtführungen erkunden das historische Herz der fränkischen Kleinstadt. Die Teilnehmer erkunden den mittelalterlichen Marktplatz, besichtigen die Galluskirche und werfen ein Blick auf das Alte und Neue Schloss. Sie erfahren dabei, welche Bedeutung Pappenheim als einstige Residenzstadt der Reichsgrafen von Pappenheim hatte. Natürlich wird auch das berühmte Zitat aus Schillers „Wallenstein“ erklärt, das bis heute sprichwörtlich für die „Pappenheimer“ steht. Die Führungen finden an folgenden Sonntagen jeweils um 10.30 Uhr statt:

  • So, 31. Mai

  • So, 28. Juni

  • So, 26. Juli

  • So, 2. August

  • So, 9. August

  • So, 16. August

  • So, 23. August

  • So, 30. August

  • So, 27. September

Themenführungen bieten besondere Einblicke in Geschichte und Gegenwart

Ergänzend zu den Stadtführungen bieten die Gästeführer Pappenheim Führungen zu besonderen Themen an, die jeweils samstags um 14.00 Uhr beginnen. Eine Ausnahme sind Stadtführungen über das „Jüdische Leben in Pappenheim“, die jeweils Freitag nachmittags stattfinden.

  • Sa, 1. August – „So schön ist Pappenheim …“
    Eine Führung, die die verborgenen Perspektiven der Stadt ins Licht rückt.

  • Sa, 8. und 22. August – „Auf den Spuren der Grafschaft“
    Wer war das Geschlecht der Pappenheimer, und welche Spuren haben sie hinterlassen?

  • Sa, 15. August – „Einzelhandel und Gewerbe“
    Ein Blick auf die lebendige Geschäftswelt in der zentralen Einkaufsstraße Pappenheims.

  • Sa, 29. August – „Kirchen in Pappenheim“
    Sakrale Bauwerke und ihre Geschichten – vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart.

  • Fr, 12. Juni, 24. Juli, 21. August und 18., September – „Jüdisches Leben in Pappenheim“

Praktische Informationen

  • Treffpunkt: Tourist-Info am Marktplatz, Pappenheim

  • Teilnahmegebühr: 8 € | ermäßigt 6 €

  • Sonderführungen (für Gruppen und nach Vereinbarung): Buchung unter 09143 / 606-66

Weitere Informationen sowie aktuelle Hinweise zu den Führungen sind über die Tourist-Info Pappenheim erhältlich.

Quelle Foto: https://pappenheim.de/tourismus/fuehrungen/

Kunstausstellung Herbert Brumm – Bewusste Begegnungen

Kunstausstellung Herbert Brumm – Bewusste Begegnungen

Kunstausstellung Herbert Brumm

Bewusste Begegnungen

Gemalte Leichtigkeit und Transparenz

Zum Auftakt der diesjährigen Ausstellungssaison in der Städtischen Galerie hat der Kunst- und Kulturverein einen in der Region bekannten Namen gewonnen: Herbert Jakob Brumm ist vielen als jahrelanger Leiter der Grundschulen in Pappenheim und Treuchtlingen bekannt – weniger bekannt dürfte sein, dass er nicht nur engagierter Pädagoge ist, sondern auch Kunsterziehung und Kunstgeschichte studiert hat. Diese vielfältigen Begabungen sieht man seinem künstlerischen Schaffen auch an, das er außerhalb seiner schulischen Tätigkeit mit Begeisterung gepflegt hat.
Emotionen und Erfahrungen mit Beziehungen von Mensch und Umwelt sind daher auch ein wesentlicher Teil seiner Werke. „Durch die Darstellung von Begegnungen setzen wir uns mit unseren eigenen Beziehungen zur Welt auseinander. Die Darstellung von Landschaften, Tieren und Pflanzen in der Kunst inspiriert uns, die innere Schönheit und die Vielfalt der Natur zu schätzen,“ schreibt Herbert Brumm zur Ausstellung in Pappenheim. Bewusste Begegnungen in der Kunst zwischen Mensch und Umwelt ermöglichen beim Betrachter individuelle Beziehungen, lassen innere Ruhe finden und tiefere Verbindungen zu den Werken entwickeln, so seine Intention.
Seine Werke sind Fragmente, um für eigene Sichtweisen Raum zu lassen und „Beziehung vom eignen Ich zu diesem gestalteten Gegenüber aufzubauen. Das Weiß des Papiers wird dabei zur wichtigen gestalterischen Kraft und verschafft dem Bild Leichtigkeit, Offenheit und Transparenz“, wie er seinen künstlerischen Ansatz beschreibt.
Zur Vernissage am kommenden Sonntag ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Für die musikalische Untermalung zur Eröffnung wurden Christine Köhnlein und Alina Winkelgrund gewonnen, die Herbert Brumms Kunstwerke mit barocker und romantischer Kammermusik für Klavier und Geige zum Klingen bringen.
Sonntag, 22. März 2026, 11:15 Uhr, Pappenheim, Stadtmühle 1, Städtische Galerie.
Eintritt frei, der Verein freut sich über eine Spende für seine ehrenamtliche Arbeit.

Pappenheim sucht Stadtführerinnen und Stadtführer

Pappenheim sucht Stadtführerinnen und Stadtführer

Pappenheim sucht Stadtführerinnen und Stadtführer

Ausbau des Tourangebots – Info-Veranstaltung & öffentliche Führungen am Weltgästeführertag Pappenheim –

 

Die Gästeführer Pappenheim weiten in diesem Jahr ihr Angebot an geführten
Touren aus und suchen dafür engagierte Mitstreiter, die Besucherinnen und Besucher durch die ehemalige Residenzstadt im Altmühltal führen möchten. Anlässlich des internationalen Weltgästeführertags am 21./22. Februar laden die Gästeführer zu einer Info-Veranstaltung und zu öffentlichen Führungen ein.

Was wird gesucht?
Besonders willkommen sind Menschen im Rentenalter, die ihre Erfahrung und Begeisterung für ihre Heimat weitergeben möchten. Aber auch alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen. Angesprochen sind Menschen mit sympathischer Ausstrahlung, einer positiven Verbindung zu Pappenheim sowie echtem Interesse an Geschichte und Gegenwart der Stadt.

Vorkenntnisse als Gästeführer sind nicht erforderlich. Wichtiger ist die Freude am Umgang mit Menschen und die Lust, die eigene Heimat mit Herz zu präsentieren.

Info-Veranstaltung am Weltgästeführertag

Wer Interesse hat, künftig als Stadtführerin oder Stadtführer aktiv zu werden, ist eingeladen, am 22. Februar von 11–17 Uhr in das Haus des Kunst- und Kulturvereins in der Klosterstraße 14 in Pappenheim zu kommen. Die  Veranstaltung vermittelt erste Einblicke in die spannende Aufgabe, Gästen im Altmühltal den besonderen Charakter der Stadt und der Region näherzubringen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

„Uns ist wichtig, dass Stadtführungen in Pappenheim dauerhaft ein besonderes Erlebnis bleiben“, erklärt Andreas Haller, Sprecher der Gästeführer Pappenheim.

„Deshalb werden wir solche Veranstaltungen künftig jährlich anbieten
– zur Qualitätssicherung und zum Austausch untereinander.“

Öffentliche Führungen durch die Stadt

Am Nachmittag erleben Interessierte hautnah, wie eine Stadtführung abläuft: Drei erfahrene Gästeführer leiten parallel jeweils eine Führung durch das historische Zentrum unter dem Motto des internationalen Gästeführertags „Mit oƯenen Augen durch Pappenheim“. Die Führungen sind öffentlich und beginnen um 13 Uhr an der Touristen-Information am Marktplatz.

Statt eines Entgelts wird um Spenden gebeten, die in diesem Jahr an die Pappenheimer Tafel gehen.

Infos für Interessenten:
Andreas Haller
Sprecher der Gästeführer Pappenheim
☎ 09143 – 8371234
haller_schloss@web.de

„Mit offenen Augen durch Pappenheim“
Öffentliche Führungen am 22. Februar
13 – 15 Uhr
Treffpunkt: Touristen-Information am Marktplatz
Eintritt frei, Spenden erwünscht (zugunsten der Pappenheimer Tafel

Foto: Andreas Haller

Nichtsichtbares sichtbar machen – Herbstausstellung in Pappenheim

Nichtsichtbares sichtbar machen – Herbstausstellung in Pappenheim

Vernissage in der Städtischen Galerie

Nichtsichtbares sichtbar machen

Herbstausstellung in Pappenheim

Sechs Künstlerinnen in drei Räumen – kann das gut gehen? Dazu noch sechs so verschiedene Ansätze? Von eher klassischen gerahmten Bildern, die an der Wand hängen, über Fotografien, Zeichnungen führt die Bandbreite der Arbeiten bis zu Installationen und räumlichen Inszenierungen. Schon bei der Einführung verblüffte Mia Hochrein, die Sprecherin der Gruppe, das zahlreiche Publikum mit ihrer provokanten Ansage, dass sie selbst überhaupt nicht malen und bildhauern könne. Aber das ist sicherlich tief gestapelt, sie zeigt zwar keine Gemälde von sich, aber eine künstlerisch-gestaltende Ader ist nicht nur bei ihren Arbeiten eindeutig zu identifizieren.

Wie schon in den Ankündigungen zur Ausstellung formuliert, stellt hier eine Gruppe von sechs Künstlerinnen aus, die nicht nur die Ausstellung gemeinsam bestücken, sondern auch in gemeinschaftlichen Zusammenkünften ihre Arbeiten im Rahmen von Projekttagen gegenseitig entwickeln. Jede hat dennoch ihre persönliche Arbeits- und Ausdrucksweise, dass wird auch hier in der Pappenheimer Ausstellung deutlich. Diese gemeinsamen Workshops führten zum Projekt „Island between us“, das sie hier in der Städtischen Galerie präsentieren. Ihre Arbeitsaufenthalte, darunter auch in Island, verbinden die sechs Frauen seit mehr als 15 Jahren und bilden einen zentralen Bestandteil in ihrem künstlerischen Prozess, wie Mia Hochrein erklärt. Sie arbeiten gerne gemeinsam an einem Thema, dann aber „ergebnisoffen und experimentell“. Und bei den dann daraufhin erfolgten Ausstellungen fügen sie ihre Arbeiten so zusammen, dass sie nicht nach einzelnen Personen getrennt gezeigt werden, sondern sich als Einheit präsentieren soll.

 

Das zentrale Thema, dass sich hier in Pappenheim durch die Ausstellung zieht, ist „Wasser“, ergänzt durch „Fließen“ und „Fundstücke“. Erst mit diesem Wissen erschließen sich manche der Werke und verdeutlichen dem Betrachter den künstlerischen Ansatz – so z. B. das große farbintensive blaue Bild von Stephanie Krumbholz, das uns auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage illustrieren soll oder der wie eine Patchwork-Arbeit wirkende Teppich auf dem Boden im dritten Raum von Hrafnhildur Sigurdadottir – der besteht nämlich aus in Island an der Küste angeschwemmte und aufgelesene Covid-Masken. Das große Faltboot (nein, kein Klepperboot) von Mia Hochrein soll die menschliche Sehnsucht nach fließendem Gewässer, damit nach Reisen, nach Ferne versinnbildlichen.

 

So wird Zufälliges und Gefundenes gestalterisch völlig neu arrangiert. Völlig unspektakulär liegt auf einem Fensterbrett gerollte Birkenrinde, als ob sie von den Ausstellungsmacherinnen dort vergessen worden sei. Aber bei Nachfrage stellt sich heraus, dass das kein Zufall ist, sondern eine bewusste Komposition: Es sind nämlich über das Polarmeer angeschwemmte Baumrinden aus Sibirien, die uns trotz ihrer Kleinheit und Bescheidenheit die Größe der Welt bewusst machen – aber leider nur mit Erläuterungen verständlich. Oder die vielen kleinen, hochformatigen Fotos von Ines Meier, die in der Coronazeit entstanden sind und erst mit diesem Hintergrund ihre Aussage erkennen lassen. Alles Arbeiten in der Ausstellung haben einen tieferen Ansatz als nur die Gestaltung, es geht um „die Sichtbarmachung von etwas, was nicht sichtbar ist“, wie es Stefanie Krumbholz in ihrem Beitrag ausdrückt.

Die Gemeinschafts-Ausstellung „Island between us“ mit Werken der sechs Künstlerinnen Susanne Britz, Stephanie Krumbholz, Ines Meier, Mia Hochrein, Christiane Gerda Schmidt und Hrafnhildur Sigurdardottir ist noch bis zum 9. November an den Sonn- und Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr in der Städtischen Galerie in Pappenheim, Bei der Stadtmühle 1, geöffnet

Buchpräsentation: Mein Altmühltal – eine herzehrliche Reise

Buchpräsentation: Mein Altmühltal – eine herzehrliche Reise

Buch Sarazzin

Buchpräsentation
Mein Altmühltal – eine herzehrliche Reise

Ein Ausflug in die Welt der Achtsamkeit und Selbstfindung

Das Buch mit dem Titel „Feier das Leben bunt & herzehrlich“, das im Frühjahr dieses Jahres im Remote-Verlag erschienen ist, wirkt hochgradig ansteckend. Es zeichnet die fulminante Reise einer bodenständigen Weltenbummlerin nach, die überraschenderweise nicht in ferne exotische Länder führt, sondern die inneren Räume des eigenen Selbst erkundet.
Heute ist die Buchautorin Daniela Sarrazin erfolgreich als Coach tätig. Mit Unternehmen in der Region sowie mit Privatpersonen erarbeitet sie Lösungsstrategien zu aktuellen Problemen und hilft dabei den Menschen mit ihrer Erfahrung, in ihre Potenziale hineinzuwachsen. Ein großes persönliches Anliegen von ihr ist das Heilen von Bindungstraumata, die Experten zufolge die Ursache zahlreicher Konflikte in unserer heutigen Zeit sind.
Bei der Vorstellung ihres Buches in den Räumen des Kunst- und Kulturvereins in Pappenheim erzählt Daniela Sarrazin von den Stationen ihrer Reise und von Orten im Altmühltal, die sie dabei inspirierten und ihr immer wieder zu neuen Einsichten verhalfen. Die Region erkundete sie auf unkonventionelle Weise: mit ihrem Wohnmobil „Dori“, das schon auf vielen Zelt- und Campingplätzen Altmühlfrankens gesichtet wurde, und im Faltkajak auf dem Fluss, wobei ihr der Etappenabschnitt von Treuchtlingen nach Dollnstein besonders ans Herz gewachsen ist. Seit dem Jahr 2025 ist ihr Sommer-Basislager der Campingplatz Pappenheim – wenige Meter Luftlinie vom K14, dem Veranstaltungshaus des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim, entfernt!
Freitag, 13. Juni 2025, 20 Uhr im Haus der Bürger K14, Klosterstraße 14, Pappenheim
Eintritt frei, der Verein freut sich über eine Spende zur Unterstützung seiner vielfältigen Arbeit