Die Kirschblüte in und um Großweingarten

Die Kirschblüte in und um Großweingarten

kirschbluete 3

Kirschblütenzeit im Spalter Hügelland in und um Großweingarten

Ende April ist es wieder soweit, die Gegend um Großweingarten hüllt sich in weiße, duftende Kirschblüten.

Die Gegend zählt zu den kleineren Kirschanbau-Gebieten in Deutschland. Doch die zahlreichen Spezialitäten rund um die Kirsche wie Liköre, Schnäpse und Cider aus den aromatischen Früchten sprechen für sich.

Großweingarten als  „Kirschendorf“  bietet zur Erntezeit in zahlreichen Höfen und im Straßenverkauf die roten, köstlichen Früchte an. Ebenso in anderen Orten wie Kalbensteinberg wird diese Tradition gepflegt. 

Wandern

Zahlreiche Wanderwege führen durch das Spalter Hügelland, vorbei an Kirschgärten, Hopfen und den typischen, hochgiebligen Sandsteinhäusern der Region.

kirschbluete am brombachsee

Fotos: Sigrun von Berg

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alter kirschgarten

Alte Kirschbäume - eine Augenweide

Wenn auch mittlerweile viele Kirschgärten mit den leichter zu bewirtschaftenden Niedrigstämmen angelegt sind, so sind die  zahlreichen Obstgärten am Nordufer des Brombachsees mit ihren alten Kirschbäumen ein wertvolles Gut – und natürlich eine Augenweide. 

Sehenswertes

Spalt und das Museum Hopfen.Bier.Gut
Kalbensteinberg mit der Rieterkirche
Igelsbachsee, großer und kleiner Brombachsee (natürlich)
Barfussweg bei Enderndorf

Phantastische Aussichten und ein bisschen Nervenkitzel: Wanderung im Schambachtal

Phantastische Aussichten und ein bisschen Nervenkitzel: Wanderung im Schambachtal

einstieg

Phantastische Aussichten und ein bisschen Nervenkitzel:

Wanderung im Schambachtal

Der Parkplatz in Arnsberg am Sportplatz eignet sich gut zum Start der etwa
dreistündigen  Rundwanderung. Diese beginnt mit spektakulärem Blick auf das Schloss Arnsberg sowie bizarre Felsformationen Richtung Kipfenberg.

Der Wanderweg „Schambachtal“ (Nr. 16, 10) führt zunächst an der Altmühl entlang und quert nach kurzer Zeit die Straße Richtung Forstermühle (16) und geht an einer kleinen Kapelle vorbei weiter auf einem breiten Waldweg.

Dieser mündet nach kurzer Zeit links in der Rauchenbergsteig, welcher atemberaubende Blicke auf die Schambach bietet.

Felsvorsprünge, knorrige Wurzeln, im Frühjahr Leberblümchen und Buschwindröschen, ein aufgestauter Weiher in der Tiefe – und die Herausforderung den nächsten Schritt trittsicher zu platzieren – machen den Höhenweg zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Nach einigen mit Drahtseilen gesicherten Abschnitten erreicht man einen grün bemoosten Felsen mit der Inschrift Rauchenbergsteig. Im Tal ist eine kleine Kapelle sichtbar und ca. 1km entfernt die die Kirche Heilig Kreuz. In Serpentinen verläuft der Abstieg. Der Weg führt nun rechts der Schambach entlang, dann über eine kleine Brücke Richtung Gasthof zur Linde. Ein Abstecher zu der Biberplattform lohnt sich, auch wenn die dort lebenden Zeitgenossen die Pfosten der aufgestellten Informationstafeln gerne zum Bau ihrer Dämme benutzen.

Der Weg für gegenüber der Linde eine kleine Straße hoch (16) und biegt nach einiger Zeit links in den Wald (5) und führt auf mäßig steilem Weg durch lichten Buchenwald. Einige hundert Meter geht der Weg (16) nach links und es öffnet sich der Blick auf eine Hochebene.

Markierung 5 und 16 führt Richtung Arnsberger Schloss. Ein wunderbarer Weg durch Trockenrasen und Wacholderbüsche führt abwärts Richtung Straße (Arnsberg / Wettstetten). Diese laut Beschilderung Nr. 5 queren und links den beschilderten Weg hoch folgen.

Das eindrucksvolle Schlossgebäude ist bald zu sehen, der Blick ins Altmühltal und dessen graue gelbe Felsformationen sind ein Erlebnis. Nun biegt der Weg Nr. 5 links ab und führt zurück ins Tal zum Parkplatz an der Altmühl.

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Text und Bilder: Karin Mackiol

14. März 2022

Entschleunigen mit Vroni und Fred – Eseltrekking

Entschleunigen mit Vroni und Fred – Eseltrekking

Entschleunigen mit Vroni und Fred

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Eseltrekking im Naturpark Altmühltal ist ein Tipp für alle, die ganz im Hier und Jetzt ankommen möchten

In gemütlichem Tempo folgen sie dem Wiesenpfad, die schlaue Vroni und der schöne Fred, der sanftmütige Mario, der verschmitzte Benjamin, die fleißige Sina sowie Luigi, der Genießer – und mit ihnen die Menschen, die sie auf dieser Wanderung begleiten dürfen. Vroni & Co. sind nämlich Esel, die von ihrem Besitzer Ralph Baumann dazu trainiert wurden, mit Menschen auf Tour zu gehen. Dabei tragen die sympathischen Grautiere, ganz wie ihre Eselvorfahren es schon vor Jahrhunderten taten, das Gepäck der Zweibeiner.

Die Eseltouren sind ideal für Familien, aber auch für alle, die einen Ausgleich zum hektischen Alltag suchen. Denn Esel wissen, wie man sich Zeit lässt – und vermitteln diese Gabe auch an ihre Begleiter. Startpunkt der Wanderungen ist der Weiler Wolfertshofen bei Breitenbrunn, wo die Esel zu Hause sind. Teilnehmer der mehrtägigen Touren zelten hier eine Nacht im Obstgarten und haben Gelegenheit, die Tiere in Ruhe kennenzulernen. Der Charakter der Esel ist genauso verschieden wie der der Menschen, sodass jeder Wanderer schnell das Tier findet, das zu ihm passt. Am ersten Abend erklären Ralph Baumann und sein Team, was beim Eseltrekking und beim Säumen wichtig ist. Denn wer die Esel versteht und richtig mit ihnen umgeht, erlebt ihre gutmütige und freundliche statt ihrer sturen Seite. Auch zum Thema Füttern, Striegeln und Hufpflege lernen die Eselwanderer einiges, bevor es am nächsten Tag richtig losgeht.

Jedes der Grautiere trägt das Gepäck von bis zu zwei Wanderern, maximal 15 Kilogramm pro Person. Wenn sie ordentlich bepackt sind, sodass das Gewicht gut verteilt ist, zieht die kleine Karawane los ins idyllische Labertal. Besonders schön für Kinder sind die Wochentouren, bei denen der Zeltplatz nicht täglich gewechselt wird. So bleibt mehr Zeit zum Toben, Baden und natürlich, um die Esel zu verwöhnen. Diese lassen sich gern ausgiebig kraulen und posieren auch geduldig für Erinnerungsfotos. Dafür werden dann die Handys gezückt, die sonst meist – oft zur Überraschung der Eltern – in der Tasche bleiben. Wer gerade einen Esel striegelt, braucht schließlich beide Hände!

Es muss aber nicht gleich die große Wochentour sein. Für ein erlebnisreiches Wochenende bietet sich zum Beispiel die Tour nach Dietfurt an, wo die Gruppe im Alcmona-Erlebnisdorf in keltischer Atmosphäre übernachtet. Das Angebot umfasst noch viele weitere Touren, darunter auch Tageswanderungen mit Eselbegleitung. Die aktuellen Termine sind online zu finden. Gruppen können ihr Eseltrekking-Erlebnis außerdem auch individuell buchen.

Mehr Informationen: PACK.ESEL., Wolfertshofen 11, 92363 Breitenbrunn,
Telefon 09495/9037936, baumann@pack-esel.com, www.pack-esel.com

Eine Runde um den Igelsbachsee

Eine Runde um den Igelsbachsee

Bilder Doris Fulda – mit freundlicher Genehmigung 

Eine Runde um den Igelsbachsee

Kleine Wanderung – auch im Winter schön

Vom Parkplatz unterhalb von Absberg aus kann man auf ebenen Wegen, die auch für Kinder gut geeignet sind, eine Runde um den Igelsbachsee drehen.  Der Rundweg ist ca. 7 km lang.

An der Seespitze bei Enderndorf, gleich beim Damm zum Brombachsee, ist nicht nur ein Spielplatz, sondern auch das besonders im Sommer beliebte Strandhaus „Sand & Sofa“. An lauschigen Sommerabenden gibt’s hier Live-Musik.

Ebenfalls am Igelsbachsee ist der Abenteuerwald, der als spezielle Attraktion eine Zip-Line quer über den See anbietet. Auf 500m Länge und mit bis zu 60 km/h saust man zum gegenüberliegenden Ufer.

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Traumschleife 14 bei Eichstätt

Traumschleife 14 bei Eichstätt

hochflaeche traumschleife 14

Altmühltal Panoramaweg

– Traumschleife 14

Der bekannte Altmühltal-Panoramaweg hat zahlreiche Schleifenwanderwege, so auch die sehr abwechslungsreiche Traumschleife 14. Auch im Winter ist diese Wanderung wegen ihrer abwechslungsreichen Eindrücke sehr empfehlenswert. 

Los geht es vom Wanderparkplatz zwischen Eichstätt und Landershofen. Von dort folgt man der Markierung durch das Hessental leicht ansteigend. Einen Schwenk nach links lohnt sich, denn dort ist das Figurenfeld von Alois Wünsche-Mitterecker zu besichtigen.

Nach einigen hundert Metern verlässt man den Wald und geht an der pittoresken Kapelle am Häringhof vorbei. Von dort aus geht es in Richtung Ziegelhof über die Hochfläche zum sogenannten Schwarzen Kreuz.
An dieser Wegkreuzung geht es auf einem der ältesten Wallfahrerwege in Bayern Richtung Buchenhüll. Am Wegkreuz steht eine Bank, die zu einer kleinen Brotzeit oder Kaffeepause einlädt.
Auf dem weiteren Weg passiert man Zeugnisse des Volksglaubens, die „Lourdes-Grotte“ und die „Herz-Jesu-Grotte“. 

Dann geht es erneut durch den Wald, aber schon talwärts Richtung Pfünz und der Holzlege vorbei. Hier ist nun auf Zeit, die Aussicht ins Altmühltal und auf das gegenüberliegende römische Kastell Pfünz Castra Vetoniana zu genießen.

Kurz darauf trifft man auch dann wieder auf den Altmühltal-Panoramaweg, der einen unterhalb der Wacholderheide im Naturschutzgebiet Altmühlleiten Richtung Landershofen führt.  Am Waldkindergarten vorbei führt der Weg dann durch die Ortschaft wieder auf den Wanderparkplatz zurück.

Länge der Wanderung: ca. 12 km

Sehenswertes in der Nähe

Das römische Kastell Pfünz
Die alte Brücke über die Altmühl
Figurenfeld
Eichstätt
Willibaldsburg

Weitere Schlaufenwege

Schlaufe 3: Hahnenkamm (18 km)
Schlaufe 4: Hahnenkammrunde (16 km)
Schlaufe 6: Altmühlblick (17 km)
Schlaufe 7: Eichstätter Panoramaweg (11,5 km)

Schlaufe 8: Um Pappenheim (9 km)
Schlaufe 11: Dollnstein – Wellheim (17 km)
Schlaufe 12: Rund um Schernfeld (8,6 km)
Schlaufe 14: Landershofen – Buchenhüll 
Schlaufe 15: Walting (17 km)

Schlaufe 16: Mühlenweg (26 km)
Schlaufe 17: Ritter- und Römerweg (18 km)
Schlaufe 18: Burgenweg im Anlautertal
Schlaufe 19: Schwarzachtal-Panoramaweg (22 km)
Schlaufe 22: Sulztal-Wanderweg (24 km)
Schlaufe 23: Labertalweg (24 km)

Schlaufe 24: Schambachtal (24 km)
Schlaufe 25: Riedenburg (17,6 km)

Schlaufe 26: Essing-Ihrlerstein (23 km)
Schlaufe 27: Weltenburger Höhenweg (13 km)

kapelle

Kapelle am Häringhof

kreuzweg traumschleife 14

Ein alter Kreuzweg

grotte

Die Lourdes-Grotte

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Immer einen Abstecher wert: Das Figurenfeld von Alois Wünsche-Mitterecker im Hessental
(Fotos: Sigrun von Berg)

Grusel und Horror in der Uhlberg-Kapelle?!

Grusel und Horror in der Uhlberg-Kapelle?!

Grusel und Horror in der Uhlberg-Kapelle?!

Einer der gruseligsten Orte im Altmühltal ist sicherlich die St.-Ulrichs-Kapelle bei Treuchtlingen. Mitten im Wald versteckt ranken sich zahlreiche Mythen um die Ruine. Geisterjäger und Hobby-Satanisten sind hier zu dunkler Stunde zu finden.

Genährt werden die Mythen sicherlich durch Funklöcher und schlecht ausgezeichnete Wanderwege. Die Polizei musste wohl schon mehrfach ausrücken, um verirrte Wanderer wieder auf den rechten Weg zu führen…

Die weiße Frau

Doch es hält sich auch hartnäckig die Sage einer weißen Frau. Diese weiße Frau geht auf die Ursprünge des ehemaligen Klosters zurück, das an dieser Stelle stand.

Der Sage nach stand auf dem Uhlberg früher ein Kloster, das Ulrich von Rechenberg im Jahr 1165 gestiftet haben soll. Das Hauptkloster wurde später nach Zimmern verlegt und auf dem Uhlberg blieb nur ein Nebenkloster erhalten. Von dem Hauptkloster sollen die Nonnen auf dem Uhlberg das Sturmläuten gehört haben, das anzeigte, dass aufrührerische Bauern heranzogen. Sie versenkten die Glocke im Brunnen und verbargen alle Klosterschätze angeblich in einem unterirdischen Gewölbe.  Die Bauern brannten alles nieder, die Nonnen flohen nach Heidenheim. Wenig später etablierte sich die Sage, dass einem Mädchen zwei Nonnen begegnet sind, die erzählten, dass die verborgenen Schätze nur von einem unschuldigen Sonntagskind geborgen werden könnten, dass in einer Wiege aus dem Holz einer Fichte liegen würde, die dort wuchs, wo einst der Altar stand.  In hellen Sommernächten soll die Äbtissin hin und wieder gesichtet worden sein. Sie kontrollierte, ob nicht ein Frevler den Schatz gestohlen hatte.

Buch: Geheimnis Uhlberg

In seinem Buch „Geheimnis Uhlberg“ geht Arthur Rosenbauer, von dem die obige Sage auch übernommen ist, auf allerlei Sagen und Mythen rund um den Uhlberg ein. Er arbeitet jedoch auch frühere Besiedlungsspuren ab der Alt- und Mittelsteinzeit rund 8.000 v Chr. auf und beschreibt Flora und Fauna bis hin zum Wassersystem im Karst und Wanderwegen. Ein wirklich lohnenswertes Buch für jeden, der daran interessiert ist, was an dem sagenumwobenen „Lost Place“ wirklich dran ist.

 

uhlberg kapelle

Buchtipp

Arthur Rosenbauer; „Geheimnis Uhlberg“, 2021,

ISBN: 978-3-00-059570-7

kapelle am uhlberg

Bild: Karin Mackiol

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