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ArtNight im Kulturzentrum Ostpreußen am 27.06.2026 von 17.00-20.00 Uhr

ArtNight im Kulturzentrum Ostpreußen am 27.06.2026 von 17.00-20.00 Uhr

Kama Kuik & die Welt der Portrait- und Landschaftszeichnung

Ein Abend voller Kunst, Inspiration und eigener Kreativität erwartet die Besucherinnen und Besucher am 27. Juni 2026 im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen. Im Rahmen einer ArtNight steht die polnische Künstlerin Kama Kuik mit ihren ausdrucksstarken Portraits im Mittelpunkt.

Die Werke von Kama Kuik beeindrucken durch ihre besondere Bildsprache: Eine sichere, feine Pinselführung, intensive Farbkontraste und überraschende Farbwahl lassen die dargestellten Personen lebendig wirken. Ihre Portraits zeigen nicht nur äußere Merkmale, sondern vermitteln auch Stimmungen, Charakter und emotionale Tiefe.

Der Abend beginnt mit einem begleiteten Rundgang durch die Ausstellung. Dabei erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeiten der Künstlerin und können die Wirkung der Bilder in Ruhe auf sich wirken lassen. Im Anschluss geht es in das kreative Arbeiten über.

Unter Anleitung der Künstlerin Belinda Maier werden die Teilnehmenden selbst aktiv. Sie führt in die Grundlagen des Skizzierens von Landschaften und Portraits ein und zeigt die Technik des Aquarellierens. Dabei steht das eigene Ausprobieren im Vordergrund – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die gebürtige Pleinfelderin Belinda Maier arbeitet selbst künstlerisch mit einem besonderen Fokus auf Portraits und Ausdrucksstärke. In ihren Projekten beschäftigt sie sich immer wieder mit der Darstellung von Persönlichkeiten und individuellen Lebensgeschichten. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt dabei auf der künstlerischen Auseinandersetzung mit starken Frauen und deren Wirkung im Bild. Ihre Erfahrungen aus der eigenen künstlerischen Praxis gibt sie in Workshops und Kursen weiter und schafft so einen niedrigschwelligen Zugang zur Malerei.

Die ArtNight richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren und verbindet Kunsterlebnis und eigenes kreatives Arbeiten in besonderer Atmosphäre.

Veranstaltungsdetails

  • Termin: 27. Juni 2026
  • Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
  • Ort: Ausstellung & MuseumsAtelier, Kulturzentrum Ostpreußen, Schloßstr. 9, Ellingen
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Teilnahmegebühr: 20,00 Euro pro Person
  • Referentin: Belinda Maier
  • Anmeldung: www.vhs-weissenburg.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Ferienworkshop für Familien: „Let’s sketch“ lädt Kinder zum kreativen Zeichnen ein

Ferienworkshop für Familien: „Let’s sketch“ lädt Kinder zum kreativen Zeichnen ein

Warum ist der Fischer mit blauer Farbe gemalt? Dieser spannenden Frage gehen Kinder und Familien am Dienstag, 26. Mai 2026, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Workshop „Let’s sketch“ nach.

Beim gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung entdecken die Teilnehmenden eindrucksvolle Portraits der Künstlerin Kama Kuik. Die Bilder erzählen Geschichten über Menschen, ihre Gefühle und ihren Arbeitsalltag. Anschließend geht es selbst ans Zeichnen: Inspiriert von den Portraits und Landschaften lernen die Kinder spielerisch erste Grundlagen des Skizzierens kennen.

Angeleitet wird der Workshop von der Künstlerin Belinda Maier. Die gebürtige Pleinfelderin ist freischaffende Künstlerin und beschäftigt sich in ihrer Arbeit intensiv mit Portraits, Ausdruck und persönlichen Geschichten. Besonders wichtig ist ihr dabei, Menschen sichtbar zu machen und kreative Zugänge zur Kunst niedrigschwellig zu vermitteln. In Interviews beschreibt sie Kunst als Möglichkeit, Persönlichkeit, Stärke und Emotionen sichtbar werden zu lassen. Genau diesen offenen und experimentierfreudigen Zugang vermittelt sie auch in ihren Workshops.

Mit einfachen Tricks und kreativen Skizzentipps zeigt Belinda Maier, wie schnell Gesichter, Selbstportraits oder Landschaften lebendig aufs Papier gebracht werden können. Dabei stehen Spaß, Beobachtungsgabe und die Freude am eigenen Ausdruck im Mittelpunkt – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Workshop richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und eignet sich sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für kleine Zeichenfans mit ersten Erfahrungen.

Termin: Dienstag, 26.05.2026, 10:00 – 12:00 Uhr
Alter: ab 8 Jahren
Kosten: 5,00 Euro pro Kind

Referentin: Belinda Maier

Anmeldung: www.vhs-weissenburg.de

Ort: Kulturzentrum Ostpreußen, Schloßstr.9, 91792 Ellingen

info@kulturzentrum-ostpreussen.de oder 09141/86440

„Gesichter des Meeres – Fischerportraits von der Halbinsel Hela. Malerei von Kama Kuik“

„Gesichter des Meeres – Fischerportraits von der Halbinsel Hela. Malerei von Kama Kuik“

Sonderausstellung „Gesichter des Meeres – Fischerportraits von der Halbinsel Hela. Malerei von Kama Kuik“ vom 25.April 2026 – 12. Juli 2026 im Kulturzentrum Ostpreußen.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Marschalls der Wojewodschaft „Pomorskie“, Mieczysław Struk, und findet im Rahmen der Partnerschaft der Wojewodschaft mit dem Bezirk Mittelfranken statt.

KAMA KUIK wurde in Puck /Putzig (Westpreußen/Wojewodschaft Pomorskie) an der Ostsee geboren. Sie ist Absolventin der Akademie der Bildenden Künste der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Seit über zwanzig Jahren malt sie Porträts — Gesichter, die Geschichten erzählen. In den Porträts der Fischer, die 2019-2020 entstanden sind, dominieren kühle Blau- und Grüntöne — die Farben der Ostsee, die den Hintergrund ihres Lebens und ihrer Arbeit bilden.

In ihren Gesichtszügen sind Müdigkeit, die Stille der Morgenstunden und die Schwere der auf See verbrachten Tage eingeschrieben. Es ist eine Erzählung vom Ringen mit den Elementen und von Ausdauer.

Zwischen Gesetz und Naturgewalt spielte sich das Leben ab — so wie heute, in den Gesichtern, die KAMA KUIK in ihren Bildern festhält.

Öffnungszeiten: Di-So 10-12 Uhr / 13-17 Uhr

Eintritt regulär: €4,50

Ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen, der sich lohnt

Ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen, der sich lohnt

Auf mehreren Stockwerken zeigt Henriette Westinger, die Gründerin und Betreiberin des Museums, im stadtauswärts gelegenen Turm des Pleinfelder Tores ihre über viele Jahre zusammengetragene umfangreiche Sammlung. Die Besucher des Spielzeugmuseums erwartet eine Zeitreise zurück in die Kindheit und die Kindheit unserer Eltern und Großeltern. Die liebevoll präsentierte Sammlung und die Vielfalt der Objekte lässt Besucherherzen höherschlagen. Schon beim Betreten des Turms kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Dort ist so viel geboten, dass man nicht weiß wohin man zuerst blicken soll. Jede Menge Details auf kleinem Raum.

Wie kommt man darauf, ausgerechnet Spielzeug zu sammeln und dann ein Museum daraus zu machen? Bei unserem Rundgang durch das Museum konnten wir einiges erfragen.

Altmühlfranken entdecken: Frau Westinger, Sie haben all das, was es hier zu sehen gibt, eigenhändig gesammelt und zusammengestellt. Wie kommt man auf eine solche Idee? Woher kommt die Begeisterung?

HW: Ich bin in Polen aufgewachsen und 1981 nach Deutschland gekommen. Da ich nach einem Besuch bei Verwandten einfach nicht mehr zurückgefahren bin, hatte ich natürlich nichts, außer den paar Sachen, die man eben zu einem kurzen Besuch mitnimmt. Und auch aus meiner Kindheit kannte ich nicht viel Spielzeug. In Polen herrschte Mangel an allem. Da waren Spielsachen bestimmt nicht das, worauf besonders viel Wert gelegt werden konnte und was uns unsere Eltern einfach so schenken konnten. Das, was wir hatten, haben unsere Eltern für uns gebastelt oder eben wir selbst. Ich hatte eine Puppenstube aus Karton und habe meinen Puppen selber die Kleidung genäht. Sicher haben mich diese Erfahrungen geprägt und seither nicht mehr losgelassen.

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Noch etwas zu den Öffnungszeiten. Besichtigung jederzeit nach Vereinbarung möglich     – Eintritt frei –

Kontakt: 

Henriette Westinger

Tel.: 09141 / 70545

                                                           Mobil: 0157 / 874 878 34

E-Mail: henriette16@t-online.de

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Altmühlfranken entdecken: Sie hatten also keinerlei „Grundstock“ für Ihre Sammlung, als Sie hierhergekommen sind. Wie kommt man dann zu so vielen Stücken aus den verschiedensten Epochen? Es ist ja inzwischen eine beträchtliche Sammlung, die ihresgleichen sucht.

HW: Am Anfang hatte ich nicht viel Geld und konnte natürlich nicht alles kaufen, was mir gefallen hätte. Ich habe also mit den Dingen angefangen, die damals billig zu bekommen waren. Spielsachen aus den 60er und 70er Jahren. Plastik pur, oft in grellem orange (sie lacht). Später dann, als ich nicht mehr ganz so auf jeden Pfennig schauen musste, habe ich in Auktionshäusern Stücke ersteigert, die mich fasziniert und begeistert haben. Aber damals habe ich natürlich noch nicht an ein Museum gedacht. Erst als es zu Hause immer voller wurde und Besucher, die sich meine Sammlung angeschaut haben, nicht lange genug schauen konnten, kam mir die Idee, meine Schätze auch anderen Menschen zu zeigen.

Altmühlfranken entdecken: Die Idee kann man ja haben. Aber wie geht man dann vor? Wen fragt man?

HW: Ich habe lange überlegt nach einem Aufruf des damaligen Bürgermeisters Walter Hasel und mir dann einen Termin bei ihm geben lassen. Ihm habe ich erzählt, was ich gerne machen möchte, und dass ich dazu seine Hilfe brauche. Er hat mir dann ganz pragmatisch und ohne zu zögern den Schlüssel des Torturms in die Hand gedrückt und gesagt: „Madla, mach!“ – und ich habe gemacht (lacht). Damals war im Turm noch das Heimatmuseum untergebracht, aber dreiviertel des Turms stand leer. Und da konnte ich erstmal anfangen. Der Pleinfelder Turm gehört übrigens zum ältesten Teil der Stadtbefestigung von 1660.
Schwierig war nur manchmal, dass man alles anpassen musste, weil ein runder Turm nun mal keine rechten Winkel hat. Und Mauern, die so alt sind, sind nun mal nicht wirklich gerade. Darum muss man alle Regale und Schränke extra anfertigen. Aber da hilft mir mein Mann. Und Vitrinen habe ich auch schon geschenkt bekommen. So findet alles seinen Platz.

Altmühlfranken entdecken: Sie haben also „gemacht“. Was hat dies dann für sie bedeutet?

HW: Zum einen hatte ich schon viel gesammelt, das ich jetzt endlich so ausstellen konnte, dass die Sachen gut zur Geltung kamen. Ich konnte die Dinge arrangieren und dekorieren, wie ich es wollte. Da ich schon immer sehr auf Details geachtet habe, hat mir das besonders viel Spaß gemacht – und macht es immer noch.
Außerdem habe ich damals noch im Schwabacher Krankenhaus im Nachtdienst gearbeitet. Wenn nicht viel los war, hatte ich Zeit zu basteln und meine Sammlung um die Dinge zu ergänzen, die ich mir gut vorstellen konnte, um das Gesamtbild abzurunden.
Inzwischen bekomme ich immer wieder mal etwas Neues von Menschen, die das Museum besucht haben und begeistert vom Konzept sind. Außerdem wissen die Mitarbeiter beim Recyclinghof schon, dass ich regelmäßig vorbeikomme. Die Sammlung wächst also stetig weiter.

Altmühlfranken entdecken: Dann bleibt uns ja nur noch, dem Museum viele interessierte und begeisterte Besucher zu wünschen! Allein die hier herrschende Atmosphäre versetzt einen in frühere Tage und lässt so manche Jugenderinnerung wach werden.

 

Mein persönlicher Eindruck war wirklich überwältigend denn ich hätte nicht vermutet auf dieser kleinen Fläche so viele Exponate sehen zu können. Der Turm bietet sich geradezu für eine Ausstellung dieser Art an und die behutsame Präsentation spricht jeden Besucher auf seine Weise an. Dieses Museum zeigt wieder deutlich was private Initative zu leisten vermag.

– Thomas Fay –

Die Pinselhupferin – Antje Wagner in Ellingen

Die Pinselhupferin – Antje Wagner in Ellingen

Ab dem 21. Oktober 2023 ist in Ellingen eine besondere Führung zu erleben. Die Theaterpädagogin Antje Wagner lässt die Welt der Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg in der Zeit der Auslagerung (1944-1954) nach Ellingen theatralisch wieder aufleben. Als Pinselhupferin führt sie durch das Leben und den Alltag der Kunststudierenden und Professoren in der Zeit während und nach dem zweiten Weltkrieg als die Kunstakademie in das Ellinger Schloß ausgelagert war.

Der Freundeskreis Barockstadt Ellingen e.V. und das Kulturzentrum Ostpreußen, Ellingen haben zusammen eine Ausstellung über Ellinger Stadtansichten entwickelt. Was dabei herausgekommen ist, zeigt ein Stück erstaunliche Ellinger Stadtgeschichte im Spiegel der Kunst. Gunter Dehnert, der Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen ist sehr stolz auf die Ausstellung und das Begleitprogramm.

Nicht nur von den Professoren geschaffene Kunstwerke, sondern auch von Studierenden, die von den Ellingern liebevoll „Öllinger Pinselhupfer“ genannt wurden, sind Werke zu bestaunen.

In das Leben der Künstler läßt die Theaterpädagogin Antje Wagner eintauchen. Im Rahmen einer „theatralen Führung“ berichtet sie von dem Leben der Studierenden und erzählt viele kuriose Geschichten, die von Ellingern überliefert wurden.

Welche besondere Rolle zum Beispiel ein Apfel dabei hatte, sollte unbedingt bei einer Live-Führung erkundet werden. Ellinger, Ellinger Geschichten und „Ellinger Kunst“ sind auf jeden Fall ein besonderer Genuss und nicht nur für Kunstfreunde interessant!!

Auch für Kinder kann die Führung gebucht werden. Antje Wagner legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die kleinen Kunstentdecker und geht auf die besonderen Bedürfnisse und Interessen jeder Altersgruppe ein.

 

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