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Letzte Führung „Die Pinselhupferin“

Letzte Führung „Die Pinselhupferin“

Begleitprogramm zur Ausstellung „Ellinger Ansichten“

Thema: „Die Pinselhupferin“ – Eine theatrale Führung
in die Welt der Kunstakademie
mit Antje Wagner, Theaterpädagogin
Zeit: 5.1.2024 um 14 Uhr
Ort: Kulturzentrum Ostpreußen
Preis: 7,00 € p. P., ermäßigt 4,00 €
Anmeldung erforderlich – unter service@kulturzent-
rum-ostpreussen.de oder Tel. 09141-864411

Die überaus sehenswerte Aussstelung ist noch bis zum 07.01.2024 zu sehen und am 05.01.2024 findet die letzte Führung satt.

ellinger anscihten
Das Blausternchen-Meer in Ellingen

Das Blausternchen-Meer in Ellingen

scilla bluete ellingen
schlosspark ellingen scilla bluete

Das Blausternchen-Meer in Ellingen – Blaue Frühlingsboten bezaubern

Tausende Blausternchen (bot. Scilla siberica) verwandeln derzeit den Schlosspark in Blütenmeer. Noch bis ungefähr Ende März kann man die Pracht bewundern.

Eintritt: frei
Der Park ist frei zugänglich.

Sonderführungen
Am 26.03.2023 bietet die Bayerische Schlösserverwaltung zwei Sonderführungen an. Um 11.00 und um 13.30 Uhr.
Die Tickets kosten 3,00 Euro

Zurück in die Kindheit – ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen

Zurück in die Kindheit – ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen

spielzeugmuseum ellingen 7
spielzeugmuseum ellingen 4

Kontakt & Öffnungszeiten

Geöffnet am Ellinger Altstadtfest bis 23.00 Uhr.
Ansonsten Terminvereinbarung jederzeit unter der Telefonnummer 09141-70545.

Altmühlfranken entdecken: Die Idee kann man ja haben. Aber wie geht man dann vor? Wen fragt man?

HW: Ich habe lange überlegt und mir dann einen Termin bei Bürgermeister Hasl geben lassen. Dem habe ich erzählt, was ich gerne machen möchte, und dass ich dazu seine Hilfe brauche. Er hat mir dann ganz pragmatisch und ohne zu zögern den Schlüssel des Torturms in die Hand gedrückt und gesagt: „Madla, mach!“ – und ich habe gemacht (lacht). Damals war im Turm noch das Heimatmuseum untergebracht, aber dreiviertel des Turms stand leer. Und da konnte ich erstmal anfangen. Inzwischen ist das Heimatmuseum ausgelagert, nur ein paar Reste sind noch im Turm. Aber die sollen auch bleiben. Ich kann schöne alte Sachen einfach nicht wegwerfen oder aufgeben.
Schwierig ist nur manchmal, dass man alles anpassen muss, weil ein runder Turm nun mal keine rechten Winkel hat. Und Mauern, die so alt sind, sind nun mal nicht wirklich gerade. Darum muss man alle Regale und Schränke extra anfertigen. Aber da hilft mir mein Mann. Und Vitrinen habe ich auch schon geschenkt bekommen. So findet alles seinen Platz.

Altmühlfranken entdecken: Sie haben also „gemacht“. Was heißt das genau?

HW: Zum einen hatte ich schon viel gesammelt, das ich jetzt endlich so ausstellen konnte, dass die Sachen gut zur Geltung kamen. Ich konnte arrangieren und dekorieren, wie ich wollte. Da ich schon immer sehr auf Details geachtet habe, hat mir das sehr viel Spaß gemacht – und macht es immer noch.
Außerdem habe ich damals noch im Schwabacher Krankenhaus im Nachtdienst gearbeitet. Wenn nicht viel los war, hatte ich Zeit zu basteln und meine Sammlung um die Dinge zu ergänzen, die ich mir gut vorstellen konnte, um das Gesamtbild abzurunden.
Inzwischen bekomme ich immer wieder mal etwas Neues von Menschen, die das Museum besucht haben und begeistert vom Konzept sind. Außerdem wissen die Mitarbeiter beim Recyclinghof schon, dass ich regelmäßig vorbeikomme. Die Sammlung wächst also stetig weiter.

Altmühlfranken entdecken: Dann bleibt ja nur noch, dem Museum viele interessierte und begeisterte Besucher zu wünschen! Allein die Atmosphäre versetzt in alte Zeiten und lässt so manche Jugenderinnerungen wach werden.
Wann haben Sie denn geöffnet?

HW: In nächster Zeit ist am ersten Julisonntag zum Braureifest von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Danach zum Altstadtfest. Da habe ich sogar bis 23 Uhr auf. Ansonsten kann man mich jederzeit anrufen, und einen Termin vereinbaren. Das geht auch ganz kurzfristig unter der Telefonnummer 09141-70545.

Altmühlfranken entdecken: Frau Westinger, vielen Dank für das Gespräch.

 

Text und Fotos: Anette Lederhos-Fay (mit freundlicher Genehmigung)

Der Künstler Willi Halbritter – Der Herr der Buchstaben

Der Künstler Willi Halbritter – Der Herr der Buchstaben

Der Künstler Willi Halbritter – Der Herr der Buchstaben

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Eigentlich sind es ja keine Buchstaben, sondern Charaktere. Schätze fast vergangener Zeit, die Willi Halbritter in seiner Werkstatt in Treuchtlingen sammelt. Willi Halbritter absolvierte ein modulares Studium zum Mediendesigner und Projektmanager und arbeitete später in einer Werbeagentur. Doch schon bald wurde ihm dieses Korsett zu eng.

Eine alte Andruckpresse mit einigen Sätzen Bleischrift aus dem Besitz eines Freundes eröffnete neue Wege, als er 2006 nach Ellingen umsiedelte. Mit diesen Lettern entdeckte Willi Halbritter nicht nur seine Liebe zum Druckhandwerk, sondern auch eine ideale Möglichkeit, sich grafisch neu auszudrücken.

Heute besitzt der Künstler eine umfangreiche Schriftensammlung mit Charakteren aus Holz und Blei. Unermüdlich und liebevoll zeigt er seine Schätze, Schriften aus dem letzten Jahrhundert aus ganz Europa. Seine zweite Leidenschaft sind die Wörter. „Sie sind wundervoll, sind Reisende, kommen für mich von weit her. Sie überbrücken Zeit und Raum. Wörter und Buchstaben sind phantastisch, wer sie liebt, teilt sie gerne mit.“

Ausstellungen und Projekte:

2003-2005
Ausstellungen im Kunsthaus Bethanien / Berlin

2007-2008
Projekt Villa Hügel in Ellingen

2009-2011
Tag des offenen Ateliers in der Villa Hügel

2012
Ausstellung in der Kunstschranne Weißenburg „Grafische Welten“

2013
Tag des offenen Ateliers und Ausstellung bei den Weißenburger Kunsttagen

2014
Ausstellung Stadtbücherei Gunzenhausen „vieles wächst im Verborgenen“

2014-2016
Ausstellung mit Druckvorführung bei den Weißenburger Kunsttagen

2016
Ausstellung im Kulturzentrum Forsthaus in Treuchtlingen

2017
Ausstellung in München im Cafe Weisser Rabe

2018
Druckprojekt „Nussbaumpark“ in München

2019
Druckaktion mit Kindern aus einem Problemviertel in Buenos Aires

2019
Projekt „Pappenheimer Wörter“ im K14 in Pappenheim

2019
Jahreskünstler bei Regens Wagner in Gunzenhausen

2020
KunstMuseum DonauRies, „Blauverschlossene Träume“

2021
Ausstellung in der Stadtmühle Pappenheim „Auf der Straße des Lebens“

2021
Ausstellung bei den Kunsttagen in Weißenburg

2021
Ausstellung bei Kunst am Hof in Hundsdorf

Auf der Straße des Lebens

Um wir selbst zu sein, müssen wir uns selbst haben, wir müssen unsere Lebensgeschichte besitzen oder, wenn nötig, sie uns wieder aneignen. Wir müssen uns erinnern – an unsere innere Geschichte, an uns selbst. Der Mensch braucht eine fortlaufende Geschichte, um sich seine Identität, sein Selbst zu bewahren.

Den Menschen in meinen Texten und Grafiken fehlt etwas davon, aber ihr Bedürfnis danach gibt ihnen einen Faden an die Hand, eine Orientierung, eröffnet ihnen Weg und Straße. Da sie ihrer Kontinuität, ihrer ruhig und unablässig dahinfliessenden inneren Geschichte beraubt sind, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als wie verrückt Geschichten zu erzählen. Ihre Welt löst sich unablässig in ihre Bestandteile auf, verliert ihren Sinn und verschwindet – sie versuchen verzweifelt, ihr einen Sinn zu geben, indem sie immerfort einen erfinden, indem sie Brücken des Sinns über die Abgründe der Sinnlosigkeit schlagen, über das Chaos, das sich ständig unter ihnen auftut.

Diese Menschen finden Weg und Straße. Das Erinnerungsvermögen und die Vorstellungskraft eines jeden Menschen ermöglicht es ihm, weit zu reisen in seiner Geschichte. Fühlend, denkend, handelnd. Visionen und Träume sind der Faden seiner inneren Erzählung und sein Gehirn dient ihm als magischer Webstuhl, der in der Lage ist, einen fliegenden Teppich zu weben, mit dem er auf Reisen gehen wird. Diese ist die Reise auf der Straße des Lebens.

Willi Halbritter 2021

 

Kontakt:

Willi Halbritter
Villa Hügel
Bahnstrecke 3
91792 Ellingen
01578/ 80 75 486
09141/ 997371
Willi.Halbritter@gmx.de
www.typocat.de

Willi Halbritter Grafik

Die „Druckerei“ befindet sich in Treuchtlingen im blauen Haus gegenüber des Schlosses!

Plakat Typocat Blaues Haus
Fürst Carl

Fürst Carl

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Fürst Carl

Die Geschichte der Schlossbrauerei ist eng verknüpft mit der Deutsch-Orden-Kommende Ellingen. Ihre erste urkundliche Erwähnung fand die Brauerei 1690, als sich die Brauerei noch im Vorhof des alten Schlosses befand.

Unter der Marke Fürst Carl wird auch heute noch in der Schlossbrauerei Bier gebraut. Zur Schlossbrauerei gehört ein sehr schöner Biergarten des Bräustüberls. Unter uralten Kastanien kann man hier ein kühles Bier genießen und „fürstlich“ speisen. Im Bräuladen kann man sich mit Getränken eindecken. Den Besuch des Biergartens oder eine Führung in der Schlossbrauerei lässt sich gut mit einem Besuch der gegenüberliegenden Residenz in Ellingen verbinden. Ein Teil der Residenz beherbergt heute ein Museum, das besichtigt werden kann.

Die Sommerrodelbahn bietet ein besonderes Highlight für Kinder. Hier kann man auf zwei Bahnen rasant den Hang hinunterrutschen.

Autorin: