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Reiner Grunwald – Stadt und Mensch im M11

Reiner Grunwald – Stadt und Mensch im M11

Reiner Grunwald: STADT UND MENSCH

Dass Reiner Grunwald,  Jahrgang 1952, einmal im fortgeschrittenen Alter auf einer griechischen Insel als Kursleiter für Aquarellmalerei landen würde, konnte er sich einst nur schlecht vorstellen. Das Staatsexamen in Sprachen hatte er in der Tasche, eine Lehrerkarriere lag vor ihm. Sollte er wirklich dem inneren Drängen nachgeben, Maler zu werden? „Diesen Spagat schafft man nur in jüngeren Jahren“, sagt Grunwald. Und weiter: „Auch diese langen, abenteuerlichen Jahre  des Lernens und der Ungewissheit, aber auch die Liebe zu Griechenland, wo damals noch sehr viel möglich war, erwiesen sich als Motor in meinem Leben.“

So wollte es auch der Zufall, dass Reiner Grunwald  von einem Kölner Reiseunternehmen als Malkursleiter engagiert wurde. Und dies bereits vor 30 Jahren.

Franke ist er trotz seiner langen Zeit in Griechenland  geblieben und das mit großer Verbundenheit zu Franken und vor allem zu Ansbach, wo er wohnt und arbeitet – wenn er nicht in Griechenland ist.

Zahlreiche Ausstellungen und Projekte begleiteten sein künstlerisches Schaffen, er ist Mitglied im BBK sowie in mehreren Kunstvereinen. Sein Tätigkeitsfeld umfasst die Aquarellmalerei, Acrylbilder und  – wenn Zeit bleibt – Skulpturen in Ton. Die Ausstellung STADT UND MENSCH wird einen  Querschnitt seiner Arbeit zeigen, also Bilder von Griechenland, Ansbach, der Region und Bilder vom Menschen.

www.kunstforum-fraenkisches-seennland.de

Info zur Ausstellung

Kunstaustellung im M11, Marktplatz 11, Gunzenhausen

Öffentliche Vernissage am 22.1.26 um 19.30 Uhr

Geöffnet: Donnerstage 10-12 Uhr, Samstage und Sonntage 11-16 Uhr

Eintritt frei

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Die Wemdinger Zeitpyramide – Prozesskunst zur Geschichte der Stadt Wemding

Die Wemdinger Zeitpyramide – Prozesskunst zur Geschichte der Stadt Wemding

Die Wemdinger Zeitpyramide befindet sich auf der Weminger Platte, unweit der Innenstadt von Wemding. Ein schöner Fussmarsch von ca 25 Minuten verbindet den Aussichtspunkt mit der Innenstadt.

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den Rieskrater, wo vor ca. 14,5 Millionen Jahren ein Asteroid auf die Erde traf. Ein wohl ausgewählter Platz für ein Kunstwerk.

Hier sieht man nicht nur ein Feldkreuz des Künstlers Ernst Steinacker (1956), sondern eben auch besagte Zeitpyramide.

 

Manfred Laber Rand scaled

Bild: Annette Steinacker-Holst

 

Ein Modell der Zeitpyramide kann u.a. im KunstMuseum Donau-Ries besichtigt werden.

 

Prozesskunst – Kunst, die sich entwickelt

Die Wemdinger Zeitpyramide wurde anlässlich der 1.200 Jahrfeier von Wemding vom Künstler Manfred Laber erschaffen und begonnen. Sie soll den Zeitraum des Entstehens der Stadt von 1.200 Jahren in 120 Steinquadern wiederspiegeln. Alle 10 Jahre wird ein  neuer Steinquader hinzugefügt. So entsteht das Gesamtkunstwerk der Zeitpyramide, das nach 1.200 Jahren im Jahr 3183 vollendet sein wird.

 

Der Künstler Manfred Laber

Der in Wemding geborene Künstler Manfred Laber (1932-2018)absolvierte in Berlin bei Prof. Ernst Schumacher an der Hochschule für Bildende Künste  sein Studium für Malerei. Auf Auslandsaufenthalten in Rom, Neapel und Ischia lernte er Gilles, Bargheer, Purrmann und Auden kennen. Er gewnn zahlreiche Wettbewerbe und errang mit staatlichen Aufträgen einen großen Bekanntheitsgrad.

Die Auseinandersetzung mit der Zeit und die Prozesshaftigkeit seiner Kunstwerke zeigt sich in Farbwitterungsexperimenten und der „Gestaltung“ der Kunstwerke durch die Einflüsse der Natur.

Ab 1993 begann Manfred Laber mit dem Konzept der Zeitpyramide.

Neue Ausstellung in der mondo galerie in Ansbach – Retro 15

Neue Ausstellung in der mondo galerie in Ansbach – Retro 15

In der mondo galerie an der Platenstraße 4 stellt zum Jahresende Galeristin
Annelies Schindler ihre eigenen Werke aus: es handelt sich um eine
Retrospektive der letzten 15 Jahre.

Damals lag ihr Schwerpunkt in der Acrylmalerei, später kamen Kohle, Pastell- und Ölkreide sowie Ölmalerei dazu, insbesondere ihre selbst entwickelte Öl-Auswischtechnik.

Annelies Schindler zeichnet und malt gegenständlich in unterschiedlichen
Abstraktionsstufen und ist bezüglich Motivwahl, Malgründen und -technik sehr
breit aufgestellt: Bäume, Tiere, Menschen, Landschaften, Stillleben, Aktmalerei
und Phantasiemotive. Sie ist Mitglied bei der Künstlerinnenvereinigung GEDOK
Franken, bei Kunst International und beim Kulturforum Ansbach.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils am Mittwoch und Sonntag von 14 bis 17 Uhr
sowie samstags von 10 bis 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Nebst Bildern können hier auch ihre Jahreskataloge und Kunstkarten – darunter auch Adventskarten – erworben werden. Alle Einnahmen aus dem Kartenverkauf bis Weihnachten werden dem Förderverein Retti e.V. Ansbach fürs neu eröffnete Museum
gespendet. Die Ausstellung dauert bis 23. Dezember 2025.

Während der Ausstellungszeit finden zwei spezielle Anläße statt:

Am Freitag, 21. November, ist die mondo galerie Schlussstation des alljährlichen
Lesespaziergangs, der um 15.00 Uhr beim Theater Ansbach beginnt und um
16.30 Uhr in der Platenstraße 4 ihren Abschluss findet. Die Lesungen an den vier Stationen dauern je 15 Minuten, es lesen Robert Arnold, Adelheid und
Friedmann Seiler sowie Dagmar Bender.

Am Samstag, 13. Dezember, tritt das Piano-Duo „Pohl & Pohl“ aus Nürnberg
auf. Hildegard Pohl („Wilde Hilde“), die momentan am Theater Ansbach die
musikalische Leitung der Eigenproduktion „Bis dass der Bus kommt“ innehat,
spielt zusammen mit ihrer Tochter Victoria Pohl (Jessicats und VIP Trio) zwei- bis vierhändig unter dem Titel Weihnachtswunderland“ mit fließenden
Übergängen zwischen Klassik, Jazz, Blues und Pop.

Hilde Pohl ist Trägerin des Kulturpreises 2025 der Stadt Nürnberg. Das Konzert findet um 15.00 Uhr statt, aufgrund der bereits erkennbaren hohen Nachfrage erfolgt eine Zusatzvorstellung um 17.00 Uhr. Für einen gesicherten Sitzplatz empfiehlt sich frühzeitige Anmeldung unter 01575 186 19 20 oder per Mail, der

Eintritt ist frei (Hutsammlung).

mondo galerie im Haus für Kunst
Platenstr. 4
91522 Ansbach
info@mondo-atelier.de
www.mondo-atelier.de

Ausstellungseröffnung in Pappenheim: Das Erwachen der Farben

Ausstellungseröffnung in Pappenheim: Das Erwachen der Farben

Ausstellungseröffnung in Pappenheim
Das Erwachen der Farben

Bunt und Vielfältig

Vom Kunst- und Kulturverein Pappenheim war eigentlich für den Mai eine andere Ausstellung vorgesehen und angekündigt – eine bunte Palette mit Bildern der Hofer Künstlerin Heidemarie Rauh, die leider im März dieses Jahres verstorben ist. Mit der Familie wurde vereinbart, diese geplante Ausstellung erst einmal abzusagen und dafür eine andere Künstlerpersönlichkeit nach Pappenheim zu holen, die auch das Thema „Farben“ zum Mittelpunkt ihres Schaffens gemacht hat. Das ist mit Roman Pionke aus Regensburg bestens geglückt.
Uschi Kreißl, die Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins hieß die Gäste willkommen, insbesondere Tochter und Enkel Heidemarie Rauhs. David Weiß, der Enkel, spielte zur Eröffnung der Ausstellung mit seiner Gefährtin Jarah Labib einfühlsame Melodien, die eine positive musikalische Stimmung bei den Besucherinnen und Besuchern erzeugten.
Die Erläuterung und Vorstellung der Kunst von Roman Pionke übernahm Arno Pietschmann aus Regensburg. Ihn verbindet eine enge Malerfreundschaft mit Roman Pionke, mit dem er regen Austausch pflegt. Roman Pionke wuchs in Polen auf, er hat sich schon in jungen Jahren mit der Malerei beschäftigt, machte aber eine Ausbildung als Fotograf, da er damals in der sozialistischen Ära nicht sein Wunschfach Kunst studieren durfte. Sein Fotohandwerk als Grundlage hat ihm bei seinem späteren künstlerischen Werdegang sehr geholfen. Seit 1980 lebt er in Bayern und in Regensburg. Seit mehr als 15 Jahren ist die Malerei seine Hauptaktivität geworden. Er malt gerne mit Ölfarben, liebt daneben die Acrylmalerei, zeichnet mit Kreide und Bleistift. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in Pastell- und Aquarellgemälden. Der Laudator betont besonders den ständigen Wunsch des Künstlers, nicht in einer einmal für gut befundenen Machart stehen zu bleiben, sondern sich ständig weiterzuentwickeln und nach weiteren varianten Ausschau zu halten. Er möchte seinen Malstil und Maltechnik ständig verbessern und ändern. Die Ausdrucksweise seiner groß- wie kleinformatigen Bilder kann als gegenständlich mit zunehmender Abstraktion beschrieben werden, man könnte ihn als abstrakten Realisten bezeichnen. Landschaften, Städtebilder wie Regensburg und andere Ortschaften, aber auch klassische Porträts zeigen seine breite Palette. Faszinierend und charakteristisch bei ihm sind seine bezaubernden, lebensfrohen Farben, die viel Licht und Schatten erzeugen – so die Ausführungen Arno Pietschmanns. In der farbenfrohen Ausstellung in der Städtischen Galerie Pappenheim sind auch Motive aus Pappenheim aufgenommen. Nicht nur deswegen ist ein Besuch an den Sonntagnachmittagen in der Galerie empfehlenswert, die drei Räume strahlen nämlich mit ihren bunten Gemälden großen Optimismus aus.
Städtische Galerie Pappenheim, An der Stadtmühle 1, Pappenheim (Zugang im roten Turm von der Klosterstraße aus), geöffnet an Sonn- und Feiertagen vom 18. Mai bis 6. Juli 2025 von 14 bis 17 Uhr.
Eintritt frei.

Renate Himmls „Farben, Formen, Linien“ – Kunst, Musik und Genuss bei der Art-Night

Renate Himmls „Farben, Formen, Linien“ – Kunst, Musik und Genuss bei der Art-Night

Renate Himmls „Farben, Formen, Linien“ – Kunst, Musik und Genuss bei der Art-Night

Am 22. Februar 2025 lädt die Galerie korridor.art in Gunzenhausen zur Art-Night „Farben, Formen, Linien“ ein. Im Mittelpunkt steht die Künstlerin Renate Himml aus Muhr am See, die an diesem Abend ihr vielseitiges Schaffen präsentiert. Musikalisch begleitet wird die Ausstellungseröffnung von Markus Hofer.

Renate Himml lebt und arbeitet in Muhr am See und kann auf zahlreiche Ausstellungen in der Region zurückblicken – darunter in Gunzenhausen, Muhr am See, Ornbau und Hilpoltstein. Seit über 25 Jahren widmet sie sich der Kunst und experimentiert dabei mit unterschiedlichsten Materialien und Techniken. Sie arbeitet mit Aquarell, Acryl, Mixed Media sowie Skulpturen aus Stein oder Upcycling-Holz. Im Zentrum ihrer Werke stehen Farben, Formen und ihr Zusammenspiel – sei es in Harmonie oder Kontrast. Die Linie als drittes Element gibt ihren Arbeiten eine außergewöhnliche Dynamik und Tiefe, was sich auch im Titel der Ausstellung widerspiegelt. Renate Himml ist Mitglied der Künstlergruppe „Malprojekt Muhr am See“, mit der sie bereits im vergangenen Jahr in der Galerie korridor.art ausgestellt hat. In ihrer kommenden Einzelausstellung kann sie nun die ganze Bandbreite ihres Könnens zeigen.
Für die musikalische Untermalung sorgt Markus Hofer, der seit seiner Jugend auf der Bühne steht und in Gunzenhausen als Solo-Künstler, DJ Johnny Gorilla oder mit seiner Band Sutcliffe bekannt ist. Mit ihrem Live-Musik-Projekt „Das Cabinet des Dr. Caligari“ begeisterte die Band im vergangenen Jahr das Publikum. Zur Art-Night bringt Markus eigene Songs aus seinem vielseitigen Repertoire mit und sorgt für den passenden musikalischen Rahmen. Als besonderes Highlight verwöhnt Renate Himml ihre Gäste mit bunten Häppchen, die farblich und geschmacklich zur Ausstellung passen.

Die Art-Night „Farben, Formen, Linien“ findet am 22. Februar 2025, 18:00 Uhr, in der Galerie korridor.art, Dr.-Martin-Luther-Platz 13 in Gunzenhausen statt, zu der alle Kunst- und Musikfreunde herzlich eingeladen sind. Der Eintritt ist wie immer frei und für ausreichend Erfrischungen in einer entspannten Atmosphäre ist gesorgt. Die Ausstellung läuft vom 22. Februar bis zum 3. April 2025.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung: korridor.art | George Arauner & Juliane Zeh GbR Tel.: 09831 / 879 08 09 | E-Mail: galerie@korridor.art
Über die Galerie: Die Galerie im Herzen von Gunzenhausen zeigt auf knapp 50 m² exklusive Werke zeitgenössischer Kunst, Illustrationen und Grafiken ausgewählter KünstlerInnen. Im Internet ist die Galerie mit eigenem Online-Store unter korridor.art und einem wachsenden Portfolio präsent.
Aktuelle Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag | 13:00 – 17:00 Uhr

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