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Peter-Cornell Richter „unbekannt – weltbekannt“

Peter-Cornell Richter „unbekannt – weltbekannt“

FOTOGRAFIEN

12.Juni bis 26.Juli 2026

M11 – Marktplatz 11- Gunzenhausen

Geöffnet:

Do 10-12 Uhr

SA und SO von 11 bis 16 Uhr

Öffentliche Vernissage 12.Juni um 19.30 Uhr

Eintritt frei!

 

„Ich gestalte meine Bilder, ich lichte nicht ab“, sagt Peter-Cornell Richter über seine Fotografien.

Peter-Cornell Richter lebte kurze Zeit in Gunzenhausen. Das Stadtarchiv Gunzenhausen steht im Kontakt mit der Familie des 2022 verstorbenen Fotografen.

Richter, der 1936 in Erlangen geboren wurde und seit den 1970er Jahren Fotografie lehrt, sucht den geglückten Augenblick nicht mitten im Trubel, sondern im Stillen. Seine Motive sind einzelne Blüten, ungewöhnliche Wolkenformationen, Lichterscheinungen, die von der Sonne auf den Untergrund gemalt werden.

Peter-Cornell Richter wählt dabei Ausschnitte, die das Detail zum Ganzen werden lassen. Nicht immer lässt sich einordnen, was hier abgebildet wird. Der Winkel an der Wand, die rostige Metallfläche, das Schattenspiel werden zur Hauptfigur. Der Ausschnitt und die Komposition waren schon immer wichtige Gestaltungsmerkmale von Richters Aufnahmen.

Nach dem Abitur studierte Richter in München japanische Kulturgeschichte, Philosophie und Literatur. Diese Studien prägten seinen Blick auf Kunst und Ästhetik. Besonders die Ruhe, Klarheit und Konzentration auf das Wesentliche, die man oft in der japanischen Kunst findet, spiegeln sich später auch in seinen Fotografien wider.

Seit den frühen 1970er-Jahren arbeitete Richter intensiv als Fotograf und Autor. Gleichzeitig war er viele Jahre als Lehrer tätig: Von 1972 bis 1993 unterrichtete er künstlerische Fotografie an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg. Dort vermittelte er seinen Studierenden nicht nur technische Kenntnisse, sondern vor allem ein bewusstes und aufmerksames Sehen.

Das Besondere an Richters Arbeiten ist seine sehr konzentrierte und reduzierte Bildsprache. Er fotografiert häufig unscheinbare Motive – etwa Pflanzen, Wolken, Strukturen von Stein oder Metall oder kleine Ausschnitte von Skulpturen. Durch sorgfältig gewählte Bildausschnitte, Licht und Schatten werden diese einfachen Dinge zu ausdrucksstarken Bildern.

Richter geht es dabei weniger darum, ein Motiv nur abzubilden. Vielmehr gestaltet er seine Fotografien bewusst und lenkt den Blick auf Formen, Linien und Stimmungen. Dadurch wirken seine Bilder ruhig, klar und oft beinahe meditativ.

So zeigt die Arbeit von Peter-Cornell Richter, dass Fotografie mehr sein kann als eine bloße Aufnahme der Wirklichkeit: Sie kann helfen, das Besondere im Alltäglichen zu entdecken.

www.kunstforum-fraenkisches-seenland.de

Foto: Copyright René Richter

Offener Künstlertreff in Ansbach

Offener Künstlertreff in Ansbach

Offener Künstlertreff

Herzliche Einladung an Künstler, Künstlerinnen und Kunstinteressierte, die an einem Austausch und am zwanglosen Netzwerken interessiert sind.

Dienstags ab 19 Uhr

Wo:
Ab September treffen wir uns im Café Klatsch

Wer:
Jede und jeder an Kunst Interessierte, nicht nur aus dem Kulturforum.

Was:
Gespräche, Austausch, Netzwerken, natürlich überwiegend zum Thema Kunst. Und einen kurzen thematischen Impuls gibt es auch.

Wir freuen uns auf eine weitere Begegnung und viele interessante Gespräche.

Freundliche Grüße
Angelika Wagner
Kulturforum Ansbach

Reiner Grunwald – Stadt und Mensch im M11

Reiner Grunwald – Stadt und Mensch im M11

Reiner Grunwald: STADT UND MENSCH

Dass Reiner Grunwald,  Jahrgang 1952, einmal im fortgeschrittenen Alter auf einer griechischen Insel als Kursleiter für Aquarellmalerei landen würde, konnte er sich einst nur schlecht vorstellen. Das Staatsexamen in Sprachen hatte er in der Tasche, eine Lehrerkarriere lag vor ihm. Sollte er wirklich dem inneren Drängen nachgeben, Maler zu werden? „Diesen Spagat schafft man nur in jüngeren Jahren“, sagt Grunwald. Und weiter: „Auch diese langen, abenteuerlichen Jahre  des Lernens und der Ungewissheit, aber auch die Liebe zu Griechenland, wo damals noch sehr viel möglich war, erwiesen sich als Motor in meinem Leben.“

So wollte es auch der Zufall, dass Reiner Grunwald  von einem Kölner Reiseunternehmen als Malkursleiter engagiert wurde. Und dies bereits vor 30 Jahren.

Franke ist er trotz seiner langen Zeit in Griechenland  geblieben und das mit großer Verbundenheit zu Franken und vor allem zu Ansbach, wo er wohnt und arbeitet – wenn er nicht in Griechenland ist.

Zahlreiche Ausstellungen und Projekte begleiteten sein künstlerisches Schaffen, er ist Mitglied im BBK sowie in mehreren Kunstvereinen. Sein Tätigkeitsfeld umfasst die Aquarellmalerei, Acrylbilder und  – wenn Zeit bleibt – Skulpturen in Ton. Die Ausstellung STADT UND MENSCH wird einen  Querschnitt seiner Arbeit zeigen, also Bilder von Griechenland, Ansbach, der Region und Bilder vom Menschen.

www.kunstforum-fraenkisches-seennland.de

Info zur Ausstellung

Kunstaustellung im M11, Marktplatz 11, Gunzenhausen

Öffentliche Vernissage am 22.1.26 um 19.30 Uhr

Geöffnet: Donnerstage 10-12 Uhr, Samstage und Sonntage 11-16 Uhr

Eintritt frei

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Die Wemdinger Zeitpyramide – Prozesskunst zur Geschichte der Stadt Wemding

Die Wemdinger Zeitpyramide – Prozesskunst zur Geschichte der Stadt Wemding

Die Wemdinger Zeitpyramide befindet sich auf der Weminger Platte, unweit der Innenstadt von Wemding. Ein schöner Fussmarsch von ca 25 Minuten verbindet den Aussichtspunkt mit der Innenstadt.

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den Rieskrater, wo vor ca. 14,5 Millionen Jahren ein Asteroid auf die Erde traf. Ein wohl ausgewählter Platz für ein Kunstwerk.

Hier sieht man nicht nur ein Feldkreuz des Künstlers Ernst Steinacker (1956), sondern eben auch besagte Zeitpyramide.

 

Manfred Laber Rand scaled

Bild: Annette Steinacker-Holst

 

Ein Modell der Zeitpyramide kann u.a. im KunstMuseum Donau-Ries besichtigt werden.

 

Prozesskunst – Kunst, die sich entwickelt

Die Wemdinger Zeitpyramide wurde anlässlich der 1.200 Jahrfeier von Wemding vom Künstler Manfred Laber erschaffen und begonnen. Sie soll den Zeitraum des Entstehens der Stadt von 1.200 Jahren in 120 Steinquadern wiederspiegeln. Alle 10 Jahre wird ein  neuer Steinquader hinzugefügt. So entsteht das Gesamtkunstwerk der Zeitpyramide, das nach 1.200 Jahren im Jahr 3183 vollendet sein wird.

 

Der Künstler Manfred Laber

Der in Wemding geborene Künstler Manfred Laber (1932-2018)absolvierte in Berlin bei Prof. Ernst Schumacher an der Hochschule für Bildende Künste  sein Studium für Malerei. Auf Auslandsaufenthalten in Rom, Neapel und Ischia lernte er Gilles, Bargheer, Purrmann und Auden kennen. Er gewnn zahlreiche Wettbewerbe und errang mit staatlichen Aufträgen einen großen Bekanntheitsgrad.

Die Auseinandersetzung mit der Zeit und die Prozesshaftigkeit seiner Kunstwerke zeigt sich in Farbwitterungsexperimenten und der „Gestaltung“ der Kunstwerke durch die Einflüsse der Natur.

Ab 1993 begann Manfred Laber mit dem Konzept der Zeitpyramide.

Neue Ausstellung in der mondo galerie in Ansbach – Retro 15

Neue Ausstellung in der mondo galerie in Ansbach – Retro 15

In der mondo galerie an der Platenstraße 4 stellt zum Jahresende Galeristin
Annelies Schindler ihre eigenen Werke aus: es handelt sich um eine
Retrospektive der letzten 15 Jahre.

Damals lag ihr Schwerpunkt in der Acrylmalerei, später kamen Kohle, Pastell- und Ölkreide sowie Ölmalerei dazu, insbesondere ihre selbst entwickelte Öl-Auswischtechnik.

Annelies Schindler zeichnet und malt gegenständlich in unterschiedlichen
Abstraktionsstufen und ist bezüglich Motivwahl, Malgründen und -technik sehr
breit aufgestellt: Bäume, Tiere, Menschen, Landschaften, Stillleben, Aktmalerei
und Phantasiemotive. Sie ist Mitglied bei der Künstlerinnenvereinigung GEDOK
Franken, bei Kunst International und beim Kulturforum Ansbach.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils am Mittwoch und Sonntag von 14 bis 17 Uhr
sowie samstags von 10 bis 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Nebst Bildern können hier auch ihre Jahreskataloge und Kunstkarten – darunter auch Adventskarten – erworben werden. Alle Einnahmen aus dem Kartenverkauf bis Weihnachten werden dem Förderverein Retti e.V. Ansbach fürs neu eröffnete Museum
gespendet. Die Ausstellung dauert bis 23. Dezember 2025.

Während der Ausstellungszeit finden zwei spezielle Anläße statt:

Am Freitag, 21. November, ist die mondo galerie Schlussstation des alljährlichen
Lesespaziergangs, der um 15.00 Uhr beim Theater Ansbach beginnt und um
16.30 Uhr in der Platenstraße 4 ihren Abschluss findet. Die Lesungen an den vier Stationen dauern je 15 Minuten, es lesen Robert Arnold, Adelheid und
Friedmann Seiler sowie Dagmar Bender.

Am Samstag, 13. Dezember, tritt das Piano-Duo „Pohl & Pohl“ aus Nürnberg
auf. Hildegard Pohl („Wilde Hilde“), die momentan am Theater Ansbach die
musikalische Leitung der Eigenproduktion „Bis dass der Bus kommt“ innehat,
spielt zusammen mit ihrer Tochter Victoria Pohl (Jessicats und VIP Trio) zwei- bis vierhändig unter dem Titel Weihnachtswunderland“ mit fließenden
Übergängen zwischen Klassik, Jazz, Blues und Pop.

Hilde Pohl ist Trägerin des Kulturpreises 2025 der Stadt Nürnberg. Das Konzert findet um 15.00 Uhr statt, aufgrund der bereits erkennbaren hohen Nachfrage erfolgt eine Zusatzvorstellung um 17.00 Uhr. Für einen gesicherten Sitzplatz empfiehlt sich frühzeitige Anmeldung unter 01575 186 19 20 oder per Mail, der

Eintritt ist frei (Hutsammlung).

mondo galerie im Haus für Kunst
Platenstr. 4
91522 Ansbach
info@mondo-atelier.de
www.mondo-atelier.de