Helli Keilholz – Früher Puppenspielerin – Heute Künstlerin

Helli Keilholz – Früher Puppenspielerin – Heute Künstlerin

Helli Keilholz: Eine vielseitige Künstlerin aus dem Fränkischen Seenland

Helli Keilholz hat mit ihren kreativen Werken und ihrer Vielseitigkeit die  Kunstszene in Altmühlfranken nachhaltig geprägt. Die gebürtige Bayreutherin hat zusammen mit ihrem Mann in Altentrüdingen seit 1987 die “Puppenspielerei Keilholz” betrieben.

Die gelernte Kindergärtnerin kam über ihren Mann Günter zur Kunst. Zunächst hatten die beiden in Roth gelebt, Günther verdiente sein Geld als Industriekaufmann. Doch seine wahre Leidenschaft war die Bühne.

Vom Puppenspiel zur bildenden Kunst

Ihre Puppenspiele waren bekannt für ihre Kreativität und die Fähigkeit, Geschichten auf eine fesselnde und einzigartige Weise zu erzählen. Mit der Zeit verlagerte Keilholz ihren Fokus von der Bühne hin zur bildenden Kunst. Sie experimentierte mit verschiedenen Materialien und Techniken, bevor sie schließlich zur Betonkunst fand. Beton, ein Material, das oft als kalt und industriell angesehen wird, verwandelte sie in faszinierende Kunstwerke. Ihre Werke sind bekannt für ihre Ausdrucksstärke und ihre Fähigkeit, Emotionen und Geschichten durch die rohe Schönheit des Betons zu vermitteln.

Betonkunst: Eine neue Form des Ausdrucks

Keilholz’ Betonkunst ist einzigartig und zeugt von ihrem innovativen Geist. Sie schafft Skulpturen, die sowohl kraftvoll als auch filigran wirken. Ihre Werke reichen von abstrakten Formen bis hin zu figürlichen Darstellungen, die tiefere Bedeutungen und Botschaften transportieren.

Ein zentrales Thema in Keilholz’ Betonkunst ist die Verbindung von Mensch und Natur. Sie nutzt die strukturelle Stärke und die raue Textur des Betons, um die Zerbrechlichkeit und die Widerstandskraft des menschlichen Geistes zu symbolisieren.

Helli Keilholz, die mittlerweile in Gunzenhausen lebt und dort lange Jahre VHS-Kurse gegeben hat, fertigt heute noch Auftragsarbeiten aus Beton, Wellpappe oder Marmor.

 

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Kontakt:

Helli Keilholz

0179 5348786

Keilhoelzer@t-online.de

 

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Ausstellung – Anton Brandl Kiesgruben und Schotterwerke. Fotografien

Ausstellung – Anton Brandl Kiesgruben und Schotterwerke. Fotografien

Ausstellung – Anton Brandl Kiesgruben und Schotterwerke. Fotografien

Anton Brandl, geboren 1954 in Ingolstadt, lebt seit fast 50 Jahren in München. Als freischaffender Fotograf arbeitet er für Werbekunden und Kunstverlage. Eigene Projekte führten und führen ihn in seine alte Heimat. Dazu gehören Fotoarbeiten über Steinbrüche entlang der Altmühl, über die Holledau, den Gerolfinger Eichenwald, die Schutter und den Auwald zwischen Neuburg und Ingolstadt.
Die Fotos wurden bayernweit in Ausstellungen gezeigt. Bisher zweimal waren Themenausstellungen in Eichstätt zu sehen. Zuletzt gestalteten seine Fotografien einen Bildband über den Eichstätter Dom.

Brandl ist seit 16 Jahren Lehrbeauftragter für Fotografie an der

Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 07. Juni 2024, 18.00 Uhr

Die Ausstellung läuft bis 28. August 2024.  

Ort: Museum Das Jurahaus, Eichstätt, Rot-Kreuz-Gasse 17  

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Ausstellung Annelies Schindler – der Sonne entgegen

Ausstellung Annelies Schindler – der Sonne entgegen

Neue Ausstellung in der mondo galerie in Ansbach

der sonne entgegen

In der mondo galerie an der Platenstraße 14 ist ab Anfang Juni eine neue Ausstellung zu sehen: Die Spalter Künstlerin Annelies Schindler, die unter dem Künstlernamen „mondo“ malt, stellt eine Auswahl ihrer neuesten Werke mit indischen Motiven sowie andere Werke aus, um den nahenden Sommer willkommen zu heißen. Dazu zeigt sie die Auftragswerke, die als Cover für zwei neue Bücher zum Einsatz kommen.
Im Herbst 2022 weilte Annelies Schindler für zwei Monate in Indien, wo sie ihre Künstlerkollegin Rachana Nagarkar besuchte und mit ihr in Mumbai ein gemeinsames Kunstprojekt realisierte. Momentan konzentriert sie sich auf die Schaffung einer Serie großformatiger Bilder, die im Herbst 2025 in der KunstSchranne Weißenburg ausgestellt werden.
Die Vernissage der neuen Ausstellung findet am Freitag, 31. Mai, um 19 Uhr statt. Die Künstlerin erläutert ihre neuesten Werke und beantwortet Fragen zu Werk, Technik und Motivation. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage durch den in Wassermungenau lebenden Peruaner Alejandro Conza (Gitarre, Gesang) aus Wassermungenau und den Ansbacher Hubert Rieß (Cajon) mit südamerikanischen Liedern.
Am verkaufsoffenen Sonntag, 2. Juni, wird der frühere Ansbacher Kripo-Chef und heutige Krimi-Autor, Hermann Lennert, von 14-17 Uhr in der mondo galerie signieren. Kürzlich erschien die Taschenbuchausgabe seines Dinkelsbühl-Krimis „Höllenhund“, dessen neues Cover Annelies Schindler gestaltet hat.
Geöffnet ist die mondo galerie jeweils am Mittwoch und Samstag von 14 bis 17 Uhr sowie jederzeit auf Voranmeldung. Nebst Bildern können hier auch ihre Jahreskataloge und Kunstkarten erworben werden. Annelies Schindler ist Mitglied der Künstlerinnenvereinigung GEDOK Franken und des Kulturforums Ansbach.
mondo galerie
annelies schindler Platenstr. 14 91522 Ansbach
Telefon 01575 186 19 20 (Galerie) 01575 186 19 19 (Atelier in Spalt)
info@mondo-atelier.de www.mondo-atelier.de

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Ausstellung: Holzkunst trifft Knopfkunst

Ausstellung: Holzkunst trifft Knopfkunst

Sommer-Ausstellung 2024

Holzkunst trifft Knopfkunst
Kleine Kunstwerke  ̶  aber groß in der Wirkung

Viele denken bei Kunstausstellung an Bilder, an kleinere und größere Skulpturen, manche
auch an Installationen, aber die wenigstens wohl an so kleine Teile, wie sie in der
Städtischen Galerie in Pappenheim demnächst gezeigt werden. Die Künstlerin Ruth König
hat ihre Liebe zu zwei besonderen Kunsttechniken in dieser Ausstellung vereint: Sie macht
aus kleinen Knöpfen große Kunstwerke und stellt aus kleinen Holzteilen meisterhaft
komponierte Stücke her. Daher der Titel der Ausstellung: Holzkunst trifft Knopfkunst.
Erinnern ihre Holzarbeiten zuerst an einfache geometrische Intarsien in älteren Möbeln, so
geben sie bei näherem Hinsehen ihre Dreidimensionalität preis – obwohl sie Flachware sind
und machen sie lebendig. Ähnlich verfährt sie mit der Veränderung der Knöpfe: Hier erinnert
sie mit ihren bunten Schnurgeflechten an die in der Region früher weit verbreitete
Posamentenherstellung, die Fertigung eines schmückenden Kleiderbesatzes. Das
komplizierte Handwerk stellte Borten und Tressen her, insbesondere für die Uniformen
waren sie unverzichtbar, später hier industriell gefertigt.
Ruth König aus Fürth ist eine talentierte Handwerkerin, die ihr Können mit ihrer Leidenschaft
vereint, um einzigartige Kunstwerke zu kreieren, die die Wärme und Natürlichkeit des Holzes
als auch die Vielseitigkeit und Eleganz der Knöpfe einfängt. Jedes Stück ist ein Unikat und
zeugt von höchster Handwerkskunst und Liebe zum Detail. Man merkt der in
Wassertrüdingen geborenen Künstlerin an, dass sie eine klassische Handwerkerausbildung
hinter sich hat, die sie später im Studium zur Form- und Raumgestalterin ausgebaut hat.
Dabei schafft sie faszinierende Designs, bei denen die Maserung des Holzes mit den Farben
und Formen der Knöpfe wetteifern. Ob traditionell, modern oder abstrakt, die kleinen
Kunstwerke bezaubern immer. Man braucht dazu etwas Muße, um in die faszinierende Welt
der kleinen Knöpfe und Holzeinlegearbeiten eintauchen zu können, präsentiert in der
Städtischen Galerie in Pappenheim.
Vernissage Sonntag, 2. Juni 2024, 11:15 Uhr.
Städtische Galerie (früher: Museum neben der Stadtmühle) Pappenheim, Stadtmühle 1
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
Geöffnet sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr bis zum 14. Juli 2024
KUNST- UND
KULTURVEREIN
PAPPENHEIM E.V.

Experimental Painting – Der Künstler Michael Lange oder „Wo ist das Einhorn?“

Experimental Painting – Der Künstler Michael Lange oder „Wo ist das Einhorn?“

Der Autodidakt Michael Lange will die Interpretation seiner Bilder nur dem Betrachter überlassen. Aus diesem Grund wählt er auch Titel, die auf keine Inhalte hindeuten. Das besagte Einhorn führte zu grotesken Interpretationsversuchen, obwohl es nicht existent war.

Michael Lange wollte schon sein ganzes Leben malen. Doch es kam zunächst anders. Der gebürtige Prenzlauer wollte Kunst studieren. Um das Abitur und die Studienerlaubnis zu bekommen, bewarb er sich zunächst bei der Stasi mit der „Lüge“ Jura studieren zu wollen. Als er jedoch erlebte, was er als Mitglied der Stasi für Aufgaben haben sollte, kündigte er kurzerhand wieder. Da die Staatssicherheit der ehemaligen DDR davon nicht erfreut war, wurde er mit einem lebenslangen Studienverbot belegt.

Nach mehreren Schicksalsschlägen und langer Depression fand er schließlich 2016 in der Nähe von Gunzenhausen wieder zum Malen und ist seitdem freischaffender Künstler.

Malen ist jedoch bei Michael Lange der falsche Ausdruck, denn Pinselstriche sucht man vergebens. Er experimentiert eher mit Farben. In einer von ihm entwickelten Technik trägt er mit allem anderen als Pinseln Farbe auf und erschafft Strukturen und Lichtspiele. Seine Bilder sollen Freude und Spaß machen, sagt der Künstler im Interview.

Und der Erfolg gibt ihm Recht. Allein 2024 bestreitet er sieben Ausstellungen in Altmühlfranken, unter anderem im September 2024 in der Kunstschranne in Weißenburg. Ab Herbst kann man auch Workshops für experimentelle Malerei bei der vhs in Gunzenhausen mit ihm besuchen.

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Derzeit Ausstellung im M11 Gunzenhausen

12.4.-12.5.24

Führungen Donnerstags 10.00 Uhr und Sonntags 14.00 Uhr

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Film: Michael Lange M11, Gunzenhausen

Kontakt

Künstler und Maler Michael Lange
Unterasbach 24
91710 Gunzenhausen

Telefon: 0175 7008581
E-Mail: michalange@online.de

Michael Lange “ML ART” – Experimentelle abstrakte Acrylmalerei – Home (michael-lange.me)

 

Einzelausstellungen

15.04.2023 – 02.06.2023

“Experimente” Galerie korridor.art – 91710 Gunzenhausen

06.02.2023 – 28.02.2023

“Experimental Painting” Café LebensKunst – 91710 Gunzenhausen 

19.12.2021 – 18.02.2022

“COLOR WARS 2.0” Café LebensKunst – 91757 Treuchtlingen

01.2020 – 09.2020

“COLOR WARS” Café LebensKunst – 91757 Treuchtlingen

07.2019 – 08.2019

“COLOR WARS” Café LebensKunst – 91710 Gunzenhausen

08.2018

“Heimspiel” 17291 Nordwest-Uckermark OT Sternhagen Gut

07.2017

“Experimente mit Acryl und Alkohol” 17291 Nordwest-Uckermark OT Sternhagen Gut

 

Gruppen-ausstellungen

01.24 – 03.24

“Die offene Galerie” Bürgerhaus – 90579 Langenzenn

09.23 – 11.23

“Gunzenhausen Underground Vol. 2” Kunstgalerie korridor.art – 91710 Gunzenhausen

06.23 – 07.23

Mitgliederausstellung 2023 – Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. “Das kleine Format” M11 – 91710 Gunzenhausen

10.2022

“Gunzenhausen Underground” Kunstgalerie korridor.art – 91710 Gunzenhausen

03.2019 – 04.2019

Ausstellung 42. Kunstpreis der  Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe “Unterwegs – wohin?”

10.2018 – 11.2018

Ausstellung “Kunstpreis Ansbach” – Kunstverein Brücke 92 Ansbach Gotische Halle Stadthaus und Kunsthaus Ansbach

07.2018                                                      Mitgliederausstellung 2018 – Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. “Lieblingsstücke” M11 – 91710 Gunzenhausen