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SOLNHOFEN WANDERT – Rundwanderung„Zum Geotop „Zwölf Apostel““ – Geführte Wanderung

SOLNHOFEN WANDERT – Rundwanderung„Zum Geotop „Zwölf Apostel““ – Geführte Wanderung

Am Sonntag, den 10.05.2026 findet wieder der beliebte Aktionstag „Solnhofen wandert“ statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Rathaus in der Bahnhofstraße.  Die Gemeinde Solnhofen lädt alle Gäste des Ortes und der Region der „STEINreichen5“ herzlich zu der Wanderung in Altmühlfranken ein.

Ein Führer gibt Einblicke in die Geologie der Kalkschwammriffe der Felsengruppe „12 Apostel“.

Der abwechslungsreiche Weg führt über die „Teufelskanzel“, wo laut Sage der Teufel seine Hexen und Druiden um sich versammelte,  zu dem  prämierten Bayerischen Geotop „12-Apostel-Felsen“, vorbei an Wacholderheiden, über Trockenrasen und den Altmühltal-Panoramaweg.  Ausklingen wird die Veranstaltung „Solnhofen wandert“ mit einer Brotzeit  im „Ristorante La Rustica“. Dort findet dann unter den anwesenden Wanderern eine Verlosung mit attraktiven Gewinnen rund um die Themen Solnhofener Natursteinplatten, Lithografie und Fossilien statt. Die Besucher, die den weitesten Anreiseweg haben, bekommen eine besondere Anerkennung.

Das Museum Archaeopteryxwelten Solnhofen hat durchgehend von 9 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zu einem Besuch der Ausstellung „Gedruckte Urzeit:  Spuren im Stein – Spuren im Bild “ ein.

Solnhofen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln im VGN günstig mit der R 6 bis Treuchtlingen und dann weiter mit der R 63 erreichbar.

Foto:

Touristinformation Solnhofen

Ute Grimm

Die ehemalige Residenzstadt Pappenheim im Altmühltal lädt ein

Die ehemalige Residenzstadt Pappenheim im Altmühltal lädt ein

Auch in diesem Jahr bieten die Gästeführer Pappenheim wieder öffentliche Stadt- und Themenführungen an – und nehmen Besucherinnen und Besucher mit auf eine lebendige Reise durch Geschichte, Kultur und Alltagsleben der fränkischen Kleinstadt.

Wer schon immer wissen wollte, was es mit dem geflügelten Wort „Ich kenne meine Pappenheimer“ auf sich hat, wer hinter die Fassaden historischer Gebäude blicken oder einfach eine Stadt auf ungewohnte und persönliche Weise entdecken möchte, ist bei den Stadtführungen in Pappenheim genau richtig. Ab dem Ende Mai 2026 finden regelmäßig öffentliche Führungen statt – ein Programm, das für Einheimische ebenso wie für Gäste interessant ist. Familien mit Kindern sind auf den Führungen ebenfalls willkommen.

Stadtführungen: Auf den Spuren der Geschichte im historischen Zentrum

Die regulären Stadtführungen erkunden das historische Herz der fränkischen Kleinstadt. Die Teilnehmer erkunden den mittelalterlichen Marktplatz, besichtigen die Galluskirche und werfen ein Blick auf das Alte und Neue Schloss. Sie erfahren dabei, welche Bedeutung Pappenheim als einstige Residenzstadt der Reichsgrafen von Pappenheim hatte. Natürlich wird auch das berühmte Zitat aus Schillers „Wallenstein“ erklärt, das bis heute sprichwörtlich für die „Pappenheimer“ steht. Die Führungen finden an folgenden Sonntagen jeweils um 10.30 Uhr statt:

  • So, 31. Mai

  • So, 28. Juni

  • So, 26. Juli

  • So, 2. August

  • So, 9. August

  • So, 16. August

  • So, 23. August

  • So, 30. August

  • So, 27. September

Themenführungen bieten besondere Einblicke in Geschichte und Gegenwart

Ergänzend zu den Stadtführungen bieten die Gästeführer Pappenheim Führungen zu besonderen Themen an, die jeweils samstags um 14.00 Uhr beginnen. Eine Ausnahme sind Stadtführungen über das „Jüdische Leben in Pappenheim“, die jeweils Freitag nachmittags stattfinden.

  • Sa, 1. August – „So schön ist Pappenheim …“
    Eine Führung, die die verborgenen Perspektiven der Stadt ins Licht rückt.

  • Sa, 8. und 22. August – „Auf den Spuren der Grafschaft“
    Wer war das Geschlecht der Pappenheimer, und welche Spuren haben sie hinterlassen?

  • Sa, 15. August – „Einzelhandel und Gewerbe“
    Ein Blick auf die lebendige Geschäftswelt in der zentralen Einkaufsstraße Pappenheims.

  • Sa, 29. August – „Kirchen in Pappenheim“
    Sakrale Bauwerke und ihre Geschichten – vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart.

  • Fr, 12. Juni, 24. Juli, 21. August und 18., September – „Jüdisches Leben in Pappenheim“

Praktische Informationen

  • Treffpunkt: Tourist-Info am Marktplatz, Pappenheim

  • Teilnahmegebühr: 8 € | ermäßigt 6 €

  • Sonderführungen (für Gruppen und nach Vereinbarung): Buchung unter 09143 / 606-66

Weitere Informationen sowie aktuelle Hinweise zu den Führungen sind über die Tourist-Info Pappenheim erhältlich.

Quelle Foto: https://pappenheim.de/tourismus/fuehrungen/

Saisonstart am Zeltplatz Hammermühle und im Schäferwagendorf

Saisonstart am Zeltplatz Hammermühle und im Schäferwagendorf

spass am wehr

Saisonstart am Zeltplatz Hammermühle und im Schäferwagendorf

Direkt an der Altmühl und am Altmühltalradweg liegt sehr idyllisch die Freizeitanlage Hammermühle mit ihrem Schäferwagendorf.

Die sechs Schäferwagen sind mit moderner Technik ausgestattet, so dass es einem an nichts fehlt: Kühlschrank, Steckdosen und sogar einer Heizung, wenn’s mal etwas kühler wird. Bis zu zwei Erwachsene und zwei Kinder oder auch 3 Erwachsene finden in den gemütlichen Wägen aus heimischem Holz eine kuschlige Unterkunft. Geschirr, Gläser und Besteck sind natürlich auch vorhanden. Im Kiosk am Zeltplatz kann man sich mit allem Nötigen verpflegen. 

Bootstour auf der Altmühl

familien bootstour altmuehl frankenboot

Der Zeltplatz Hammermühle ist der ideale Startplatz für eine Bootstour auf der Altmühl. Selbst für unerfahrene Paddler ist der Fluss ideal, ist er doch der Fluss mit der geringsten Fließgeschwindigkeit in Bayern. Am Zeltplatz macht die Altmühl eine Schleife und es gilt auch ein kleine Wasserrutsche zu überwinden – eine Riesenspaß für groß und klein.

Von Treuchtlingen bis zum Main-Donau-Kanal kann man auf über 100 Flusskilometern die Schönheiten des Naturparks Altmühltal entdecken. Von der eigenen Muskelkraft angetrieben, fährt man vorbei an schroffen Kalkfelsen, ins Wasser hängenden Weiden und schilfbestandenen Ufern. Für Naturfreunde jeden Alters, für Familien und Gruppen ist die Tour auf der Altmühl ein unvergessliches Erlebnis. 
Ob Klassenfahrt oder BetriebsausflugGeburtstagsfeier oder Familienausflug mit KindernGruppen oder Vereinsausflug, eine Kanutour hat immer einen Spaß Faktor und ist ein schönes Freizeitvergnügen.
Die Touren können online gebucht werden.

Für einen Kurzurlaub eignet sich die 12-Apostel-Tour:
Von Zimmern bis zur „Hammermühle“ sind das 12 km,  3 Stunden reines Paddelvergnügen. Dort kann man dann im Schäferwagen übernachten. 

Wohnmobilstellplatz Hammermühle

Auch Wohnmobilisten und Camper kommen am Wohnmobilstellplatz Hammermühle bei Mörnsheim auf ihre Kosten. 21 Stellplätze inklusive Entsorgungsstationen stehen für Wohnmobile zur Verfügung. Moderne Sanitäranlagen und ein idyllischer Biergarten sind vor Ort. Dank seiner Lage an der Bootwanderstrecke auf der Altmühl, am Altmühltal-Radweg sowie nahe des Altmühltal-Panoramawegs ist er der ideale Ausgangspunkt für Kanu-, Rad- und Wandertouren im Naturpark Altmühltal. 

Freizeitanlage "Hammermühle"

Hammermühle 5
91804 Mörnsheim, OT Altendorf
Tel. +49 (0) 9145 8364515

Das Schäferwagendorf an der Altmühl – idyllisches Übernachten

 

Auch für die Fahrräder ist gesorgt, es gibt Fahrradgaragen.

Tipp: Gutschein verschenken

Das besondere Geschenk

Ein Gutschein für eine Kanutour auf der Altmühl verbunden mit einer Übernachtung im Schäferwagendorf ist eine ideale Geschenkidee für aktive Entdecker!

Bezahlter Beitrag

Museum Archaeopteryxwelten Solnhofen

Museum Archaeopteryxwelten Solnhofen

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Wo Urzeitgeschichte lebendig wird – das Museum Archaeopteryxwelten Solnhofen

Er begrüßt die Besucher schon draußen, bevor sie auch nur einen Fuß ins Haus gesetzt haben: ein lebensgroßer Raubdinosaurier, der drohend die Zähne fletscht und dabei irgendwie bezaubernd wirkt. Wer in Solnhofen ankommt, weiß sofort: Hier ist die Erde anders. Älter. Tiefer. Und wer genau hinschaut, findet darin Geschichten, die 150 Millionen Jahre zurückreichen.

Das Museum Archaeopteryxwelten Solnhofen – früher bekannt als Bürgermeister-Müller-Museum – ist ein Museum, das begeistert. Ein Ort, der mit Konzept, Leidenschaft und echter Wissenschaft aufwartet – und dabei für Laien, Familien und Fachpublikum gleichermaßen faszinierend ist.

Solnhofen und seine Steine – eine Weltgeschichte

Solnhofen, Fundort des berühmten Plattenkalks und Entdeckungsort des Urvogels Archaeopteryx, gehört zu den geowissenschaftlich bekanntesten Orten der Erde. Was heute Steinbruchlandschaft ist, war vor rund 150 Millionen Jahren ein flaches, tropisches Insel- und Lagunenarchipel des Urmittelmeeres – und die feinsandigen Sedimentschichten dieser Lagunen konservierten das Leben der Jurazeit mit einer Präzision, die weltweit ihresgleichen sucht.

Ammoniten wie der auf unseren Fotos zu sehende prachtvolle Großammonit mit seinen markanten Rippen oder die zierlichen Kleinexemplare auf den Gesteinsplatten gehören zu den häufigsten Funden dieser Region. Gleich zu Beginn des Rundgangs wird der Besucher vom Ammoniten empfangen – dem Wappentier des Naturparks Altmühltal. Kein Wunder: Nirgendwo sonst in Deutschland ist der Ammonit so allgegenwärtig und so vielfältig erhalten wie hier.

Ein Museum mit langer Geschichte

Solnhofen genießt Weltruf als Lieferant der einzig geeigneten Steine für den Steindruck (Lithographie) und als Fundstelle des Urvogels Archaeopteryx. Die Erfindung der Lithographie durch Alois Senefelder um 1798 brachte dem Ort einen gewaltigen Aufschwung, da nur der feinkörnige Solnhofener Stein für Druckzwecke verwendet werden kann. Das heutige Museum trägt beide Themen unter einem Dach.

Bekannt geworden ist Solnhofen vor allem durch den Fund eines versteinerten Urvogels 1861, dem ein Jahr zuvor der Fund einer einzelnen Feder vorausging – diese gab dem Urvogel auch seinen wissenschaftlichen Namen. Seitdem hat der Ort seinen Platz in der Wissenschaftsgeschichte sicher. Einen zweiten Archaeopteryx-Fund machte man 1877; bei diesem sehr gut erhaltenen Exemplar sind Federkleid und Schwanzfeder deutlich erkennbar. Werner von Siemens stellte damals 20.000 Goldmark zur Verfügung, um das wertvolle Fossil der deutschen Wissenschaft zu erhalten.

Der PaläoZoo: Fossilien in ihrem Lebensraum

Das Herzstück des Museums ist der sogenannte PaläoZoo im Erdgeschoss. Das Ausstellungskonzept ist klug: Tiere, die sich zu Lebzeiten begegneten, sind als Fossilien nach ihren Lebensräumen zusammengefasst. Das Ausstellungskonzept verbindet die Gedanken eines Naturkundemuseums mit denen eines zoologischen Gartens.

So trifft man auf Prachtfossilien wie den perfekt erhaltenen Knochenfisch, dessen Schuppen und Flossen man noch heute auf dem Gestein ablesen kann – oder auf die Libelle, deren Flügelgeäder mit verblüffender Detailgenauigkeit in den Stein gepresst wurde, als wäre sie gestern dort gelandet. Eine fossil erhaltene Echse, ein Seestern, eine Schildkröte: Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte aus einer Welt, die wir uns kaum vorstellen können.

Der sogenannte „Ikonenraum“ bildet den finalen Höhepunkt des Rundgangs. Im Mittelpunkt stehen die Originale des Raubdinosauriers Sciurumimus mit seinem buschigen Schwanz sowie die vogelartigen Archaeopteryx und Wellhoferia.

Weltbedeutung in einem Regionalmuseum

Was dieses Haus so besonders macht, ist die schiere Dichte an international bedeutsamen Originalen unter einem Dach. Das regionale Schwerpunktmuseum beherbergt in seiner Dauerausstellung vier internationale Referenzstücke der Evolutionsforschung: vier Originale der bis dato dreizehn bekannten Exemplare des Urvogels Archaeopteryx sowie den weltweit einzigartigen Babyraubdinosaurier Sciurumimus albersdoerfii.

Das im Museum ausgestellte sechste Exemplar ist das größte bisher gefundene. Nach Aussage von Prof. Dr. Oliver Rauhut von der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie in München ist der Sciurumimus nach dem Archaeopteryx-Fund von 1861 der bedeutendste Fossilienfund in Bayern.

Selbst auf Entdeckung gehen

Das Museum ist kein reiner Schaukasten. Im Hobbysteinbruch am Hummelberg kann man selbst auf Fossiliensuche gehen. Mit Hammer und Meißel – Ausleihe vor Ort möglich – ist das Fossilien sammeln ein Erlebnis für Klein und Groß. In den fossilreichen Schichten wartet mit etwas Glück ein Ammonit, den man mit nach Hause nehmen darf. Für Schulklassen gibt es spezielle Führungsangebote, und jeden Mittwoch im Zeitraum April bis Oktober bietet das Museum Führungen im Haus und im Steinbruch an, ohne vorherige Anmeldung.

Ein Pflichtbesuch im Altmühltal

Das Museum liegt mitten in Solnhofen, unmittelbar am Altmühlradweg und nur 100 Meter vom Bahnhof entfernt – idealer geht es kaum für einen Tagesausflug oder als Zwischenstopp auf einer Radtour durch das Altmühltal. Wer einmal den Ikonenraum mit dem Archaeopteryx-Original gesehen hat, versteht, warum dieser kleine Ort im Naturpark seit mehr als 160 Jahren Wissenschaftler, Sammler und neugierige Besucher aus aller Welt anzieht.

 

Infos

Museum Archaeopteryxwelten Solnhofen
Bahnhofstr. 8, 91807 Solnhofen.

Geöffnet Ende März bis Anfang November täglich 9–17 Uhr.
Zur Website

Hobbysteinbruch am Hummelberg direkt beim Museum
Montag – Sonntag: 10 – 17 Uhr
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Der Walburgaweg in Heidenheim

Der Walburgaweg in Heidenheim

Der Walburgaweg in Heidenheim am Hahnenkamm – Auf den Spuren einer großen Heiligen

Heidenheim am Hahnenkamm blickt auf eine jahrtausendealte Klostergeschichte zurück und gilt als einstiger Lebens- und Sterbeort einer der bedeutendsten Heiligen Europas: der heiligen Walburga. Genau diese Geschichte macht sich nun ein neues Ausflugsziel zunutze – der Walburgaweg, ein Pilger- und Erlebnispfad rund um das historische Kloster Heidenheim.

Ein neuer Weg für Pilger, Wanderer und Neugierige

Das Klosterprojekt „Neues Leben in Alten Mauern“ hat sich zum Ziel gesetzt, Walburga als zentrale Identifikationsfigur Heidenheims wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Das wichtigste Element dabei ist der neu entstandene Walburgaweg, der Besucher auf kunstvolle Weise mit dem Leben und Erbe dieser Heiligen in Berührung bringt.

Zwei Varianten – Startpunkt Walburgasäule

Je nach Zeit und Kondition kann der Weg in zwei Varianten begangen werden: einem kürzeren Rundweg mit acht Stationen, für den man rund eineinhalb Stunden einplanen sollte, sowie dem vollständigen Walburgaweg mit insgesamt zwölf Stationen und einer Gesamtlänge von etwa 5 Kilometern. Startpunkt ist jeweils die Walburgasäule des Bildhauers Ernst Steinacker vor dem romanischen Münster St. Wunibald. Von dort führt der Weg durch den ehemaligen Klostergarten, vorbei am Heidenbrünnlein, am Gießbach entlang durch den Ort bis zur katholischen Kirche St. Walburga – und schließlich wieder zurück zum Münster, wo mit dem Walburgagrab und dem 5-Boten-Altar besondere Glanzpunkte warten.

An jeder Station erwartet die Besucher eine künstlerisch gestaltete Installation. Die Stationen tragen Titel wie „Sehnsucht“, „Aufbruch“, „Lebenskraft“, „Innehalten“, „Heilung“ oder „Lichtwunder“ – allesamt Begriffe, die aus dem Leben Walburgas heraus entwickelt wurden und gleichzeitig universelle menschliche Themen berühren. Denn der Weg versteht sich nicht nur als historisches Lehrpfad, sondern auch als Angebot zur persönlichen Reflexion: Er lädt ein, das eigene Leben in ein neues Licht zu rücken und Fragen zu stellen, die über den bloßen Spaziergang hinausgehen. 

Die heilige Walburga – Eine Frau, die Geschichte schrieb

Um den Walburgaweg wirklich zu verstehen, lohnt ein Blick auf die Frau, die ihm den Namen gibt: die heilige Walburga – Äbtissin, Missionarin und eine der einflussreichsten Frauen des frühen Mittelalters.

Walburga erblickte um das Jahr 710 im südenglischen Wessex das Licht der Welt. Sie entstammte einer Familie, die gleich mehrere Heilige hervorbrachte: Ihr Vater war der heilige Richard von England, ihre Brüder die späteren Heiligen Willibald, erster Bischof von Eichstätt, und Wunibald, Gründer des Klosters Heidenheim. Und mit Bonifatius, dem „Apostel der Deutschen“, war sie verwandtschaftlich verbunden. Früh verwaist, wurde sie bereits als Kind in das angesehene Kloster von Wimborne in Dorset aufgenommen, wo sie über zwei Jahrzehnte lang eine umfassende klösterliche und intellektuelle Ausbildung erhielt – und auf ihre spätere Aufgabe als Missionarin vorbereitet wurde.

Um 748 folgte sie schließlich dem Ruf ihres Onkels Bonifatius und überquerte mit einer Gruppe von Gefährtinnen die Nordsee in Richtung Kontinent. Nach einem ersten Aufenthalt in Tauberbischofsheim zog es sie weiter nach Süden, wo ihr Bruder Wunibald in Heidenheim am Hahnenkamm ein Benediktinerkloster aufgebaut hatte. Als Wunibald 761 starb, übernahm Walburga nicht nur die Leitung des Frauenkonvents, sondern wandelte die gesamte Anlage in ein sogenanntes Doppelkloster um, in dem Mönche und Nonnen gemeinsam, aber getrennt voneinander, unter einem Dach lebten. Das war für die damalige Zeit eine bemerkenswerte, ja geradezu revolutionäre Entscheidung: Heidenheim war damit das erste und für lange Zeit einzige Kloster dieser Art auf dem europäischen Kontinent – und stand unter der Führung einer Frau.

Walburgas Wirken beschränkte sich nicht auf das Geistliche. Die Gemeinschaft der Nonnen kümmerte sich um Kranke, nahm Waisenkinder auf und führte Schulen, in denen vor allem Mädchen unterrichtet wurden. Das Kloster entwickelte sich zu einem bedeutenden Missions- und Kulturzentrum der Region. Auch die Überlieferung des Lebens ihrer Brüder geht auf Walburgas Initiative zurück: Sie beauftragte die angelsächsische Nonne Hugeburg, deren Biographien aufzuschreiben – ein wertvolles Zeugnis frühmittelalterlicher Hagiographie.

Walburga starb am 25. Februar 779 in Heidenheim. Ihr Ruhm verbreitete sich jedoch erst nach ihrem Tod so richtig – und zwar mit erstaunlicher Wucht. Als ihre Gebeine um 870 auf Geheiß des Eichstätter Bischofs Otgar nach Eichstätt überführt wurden, was kirchenrechtlich als ihre Heiligsprechung gilt, begann eine europaweite Verehrungswelle. Von Belgien und den Niederlanden über Frankreich und Skandinavien bis hin nach Österreich und in die Schweiz wurden ihr Kirchen, Kapellen und Klöster gewidmet. Allein in Deutschland tragen heute fast 60 Gotteshäuser ihren Namen.

Ein besonderes Zeichen ihrer Verehrung ist das sogenannte Walburgisöl: Jeden Winter, etwa von Oktober bis zum Todestag am 25. Februar, sammelt sich an ihrem Reliquienschrein in Eichstätt eine klare Flüssigkeit, der seit Jahrhunderten Heilkraft zugesprochen wird. Zahllose Votivtafeln in der Gruftkapelle zeugen bis heute von den Erfahrungen Hilfesuchender aus aller Welt. Die Verehrungspraktiken rund um die heilige Walburga in Eichstätt wurden inzwischen als bayerisches immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Infos

Zur Website des Fränkischen Seenlands mit gtx-Datei

Mehr Infos zum Walburgaweg

Zur Website Kloster Heidenheim
Lohnenswert ist auch ein Besuch im Klosterlade, der regionale Spezialitäten bietet.

Einkehren:
Café Emil in Heidenheim
Forellenhof Hechlingen

Die Aktivmühle in Solnhofen: Kulinarik, Wasserwandern und Übernachten

Die Aktivmühle in Solnhofen: Kulinarik, Wasserwandern und Übernachten

Die Aktivmühle in Solnhofen: Kulinarik, Wasserwandern und Übernachten

Ein besonderes Erlebnis nicht nur für Kinder ist eine Kanufahrt auf der Altmühl und eine Übernachtung auf dem Zeltplatz der Aktivmühle in Solnhofen.

Die Altmühl ist einer der am langsamsten fließenden Flüsse Deutschlands und bietet neben wunderschönen landschaftlichen Eindrücken auch kleine Bootsrutschen und allerlei Sehenswertes im Verlauf.

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Die Anreise ist einfach und sogar mit der Bahn möglich. Für das leibliche Wohl sorgt der Mühlenwirt, der auch Sonntagsbrunch (Winter) oder BBQ anbietet. Der Mühlenwirt hat übrigens auch erstmals im Winter geöffnet und lädt immer wieder Bands der Region für einen musikalischen Abend (Mittwochs-konzerte – kostfrei) ein.

Übernachtungen können entweder auf der Zeltwiese im eigenen Zelt erfolgen oder im festen Rundzelt (Familienwochen), das auch einen festen Boden und feste Betten aufweist. Auch Sanitärcontainer stehen zur Verfügung.

 

Die Aktivmühle eignet sich übrigens auch für Firmenfeiern oder Familienfeiern.

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Die Aktivmühle Solnhofen befindet sich seit Oktober 2024 unter neuer Leitung. Obwohl Altbewährtes und ein Großteil des Teams übernommen wurden, gibt es doch neue Akzente im Programm.

So wird in Zusammenarbeit mit dem „Mutterunternehmen ReNatour“ aus Nürnberg nun eine Familienwoche angeboten, die nicht nur Kanufahren vorsieht, sondern auch Besuche im nahegelegenen Steinbruch, Yogastunden, Baden oder andere Veranstaltungen in Kooperation mit dem EBZ Pappenheim.

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Kontakt

Kanuzentrum AKTIV MÜHLE
Solnhofen im Naturpark Altmühltal
Eßlingerstr. 3
91807 Solnhofen im Altmühltal
Info-Tel.: +49 (0)911 89462555

MO-FR 10-17 Uhr
SA, SO + Feiertage 9-13 Uhr
Mail: info@aktivmuehle.de

Fotos: Aktivmühle Solnhofen