Menschliche Seelenabgründe und sakraler Trost, aber auch Aktbilder und Ansbacher, alte Ansichten. Das sind die Sujets von Reiner Grunwald, der beinahe Profi-Fußballer geworden wäre. Doch weil der Revoluzzer damals seine langen Haare nicht abschneiden wollte, wurde die Fußball-Karriere jäh beendet.

Zum Glück, denn manchmal führen erst verschlungene Lebenswege zum Ziel. Glücklich wirkt der Künstler, der doch auch so tiefgründige Themen in seinen Bildern verarbeitet. Nach seinem Lehramtsstudium zog es ihn erstmal nach Griechenland, wo er zunächst als Straßenkünstler seinen Unterhalt bestritt und schließlich eine Malschule eröffnete. Die Malschule begleitet ihn bis heute und so verbringt er jedes Jahr die Sommermonate mit seiner Frau in Griechenland. Doch der Künstler und Kunstpreisträger gibt auch Malkurse in Deutschland und organisiert Ausstellungen.

Seine Kunst orientiert sich einerseits an Schiele und Klimt und zeigt doch andererseits einen eigenständigen Stil. Farbenfroh und ausdrucksstark zeigen sich zum Beispiel der „Gewissensbiss“ oder die „Macht“. Aber auch sakrale Kunst, eine Reihe von 12 Bildern, die Grunwald in Arbeit hat, zeigen kirchliche Themen in eigener Interpretation.

Publikumsmagnet: Alte Stadtansichten von Ansbach

Besonders viele Besucher zog die Ausstellung „Ansbach in alten Bildern“ an, in der Grunwald 70 Aquarelle mit alten Ansbacher Ansichten im Brückencenter zeigte. Der umtriebige Künstler plant nun ein eigenes Buch mit diesen Bildern.

Seit über 13 Jahren ist er auch Initiator des Projektes „Menschen helfen“.  Mit dem Verkauf von Weihnachtskarten unterstützt er bedürftige Menschen in Ansbach.

 

Kontakt

Reiner Grunwald
Hennenbacher Straße 52
91522 Ansbach
Tel. & FAX: 0981-62419
E-Mail: Renos1(das-at-bitte-einsetzen)gmx.de

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