Entdecken lohnt sich. Immer.
Silberdistelweg rundum Obereichstätt

Silberdistelweg rundum Obereichstätt

ausblick silberdiestelweg

Herrlicher Ausblick ins Altmühltal

Wanderparadies Silberdistelweg: Naturgenuss rund um Obereichstätt

Wer die Natur liebt und sich nach einer Wanderung sehnt, die Herz und Sinne gleichermaßen berührt, sollte den Silberdistelweg rund um Obereichstätt unbedingt auf seine Liste setzen. Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Altmühltals entfaltet sich hier eine Kulisse, die kaum abwechslungsreicher sein könnte – ein wahres Fest für alle, die draußen unterwegs sein wollen.

Atemberaubende Ausblicke – Schritt für Schritt ein neues Panorama

Schon nach den ersten Metern wird klar: Diese Wanderung hat etwas Besonderes. Der Weg führt über sonnige Jurahöhen, vorbei an schroffen Felsen und weiten Wacholderheiden. Immer wieder öffnen sich spektakuläre Ausblicke ins Altmühltal – ein Panorama, das zum Innehalten einlädt.

Oben auf den Höhen scheint die Welt ein Stück weiter zu sein. Der Blick schweift über grüne Täler, durchzogen von der gemächlich fließenden Altmühl, während sich kleine Dörfer wie hingetupft in die Landschaft einfügen. Gerade bei klarem Wetter ist die Fernsicht beeindruckend – ein Moment, der lange im Gedächtnis bleibt.

Eine botanische Schatzkammer

Doch nicht nur die Aussicht macht den Silberdistelweg so besonders. Es ist vor allem die unglaubliche Vielfalt der Flora, die diesen Weg zu einem echten Naturjuwel macht.

Die namensgebende Silberdistel ist dabei nur ein Highlight unter vielen. Besonders auf den trockenen Kalkmagerrasen entfaltet sich eine faszinierende Pflanzenwelt: zarte Enziane, leuchtende Küchenschellen und duftende Kräuter säumen den Weg. Je nach Jahreszeit verändert sich das Bild – mal dominieren frische Grüntöne, mal bunte Blütenmeere, die die Landschaft in ein lebendiges Kunstwerk verwandeln.

Hier wird Wandern zu einer Entdeckungsreise. Mit jedem Schritt gibt es etwas Neues zu sehen, zu riechen und zu bestaunen. Wer aufmerksam unterwegs ist, kann sogar seltene Pflanzenarten entdecken, die nur in diesen besonderen Lebensräumen vorkommen.

Natur erleben mit allen Sinnen

Der Silberdistelweg ist mehr als nur eine Wanderstrecke – er ist ein Erlebnis für alle Sinne. Das Rascheln des Grases im Wind, das Zirpen der Insekten und der Duft der Kräuter schaffen eine Atmosphäre, die entschleunigt und gleichzeitig belebt.

Gerade die Kombination aus weiten, offenen Flächen und schattigen Waldabschnitten sorgt für Abwechslung. Mal wandert man in der warmen Sonne über die Höhen, mal taucht man ein in kühle, ruhige Waldpassagen – ein perfektes Gleichgewicht, das die Tour so angenehm macht.

Fazit: Ein Geheimtipp für Naturbegeisterte

Der Silberdistelweg rund um Obereichstätt ist ein echtes Highlight für alle, die das Besondere suchen. Atemberaubende Ausblicke, eine beeindruckende Pflanzenvielfalt und die stille Schönheit des Altmühltals machen diese Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wer einmal hier unterwegs war, versteht schnell, warum dieser Weg so viele begeistert. Es ist die Mischung aus Weite, Ruhe und natürlicher Vielfalt, die den Silberdistelweg zu einem Ort macht, an den man immer wieder zurückkehren möchte.

Infos zum Wanderweg

Da der Weg nicht durchgehend gut beschildert ist, empfiehlt es sich, zur Sicherheit eine Wanderkarte mitzunehmen oder die gpx-Datei zu laden. Zur gpx-Datei

Text und Fotos: Sigrun von Berg

Japanische Ranunkeln und Me(H)er: Bettina Süss Eichstätt

Japanische Ranunkeln und Me(H)er: Bettina Süss Eichstätt

Japanische Ranunkeln und Me(H)er: Bettina Süss Eichstätt

Bettina Süss

Bettina Süss hat bis zum Alter von 34 nicht gemalt. Obwohl sie die Malerei vielleicht in den Genen hat, ist sie Autodidaktin. Ihre zwei großen Themen sind große Blüten der japanischen Ranunkel und das Meer.

Aber da kommt noch vieles hinzu, denn die Künstlerin probiert sich gerne aus. So gibt es durchaus Serien mit dem Titel „Ich wollte da mal was ausprobieren“.

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Ausstellungen:

  • 2023 Maximiliansklinik Nürnberg
  • 2024 Vamed KLinik Kipfenberg
  • 2024/25 Therme Bad Windsheim
  • 2026 Vinothek  Oronero Freising
  • 2026 Kunsthotel Brunner Amberg
  • 2026/27 Ameos Klinik Neuburg a.D.

Kontakt

Bettina Süss
www.bettinasuess.wordpress.com
Telefon: 0173-3830405
E-Mail: suesstina@gmx.de

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Dabei ist für sie nicht der „Prozess der Kunsterstellung“ im Vordergrund, sondern das Ergebnis. „Wenn die Firniss drauf kommt, bin ich zufrieden“, sagt sie. Das Malen hat die Künstlerin auch Geduld gelehrt und Mut. Mut, auch gute Bereiche des Bildes wieder zu übermalen, wenn die Gesamtkomposition nicht stimmt.

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Ein Wanderliebling feiert Jubiläum – 20 Jahre Altmühltal-Panoramaweg

Ein Wanderliebling feiert Jubiläum – 20 Jahre Altmühltal-Panoramaweg

Altmuehltal Panoramaweg Blick auf Eichstaett 2

Ein Wanderliebling feiert Jubiläum 20 Jahre Altmühltal-Panoramaweg

Geführte Touren auf der Paradestrecke

Aus dem Wald heraus schlängelt der weiche Pfad über die Wacholderheide, zwischen säulenartigen Büschen und hellen Kalkfelsen hindurch. Hier eröffnet sich ein weiter Blick über das Tal: Zwischen Feldern und Wiesen windet sich das glitzernde Band der Altmühl auf die Türme und Dächer eines historischen Städtchens zu. Von der Anhöhe gegenüber grüßt eine mächtige Burg und eine Bank lädt dazu ein, das Panorama bei einer Pause zu genießen. Die weiten Aussichten sind das Markenzeichen des Altmühltal-Panoramawegs. Quer durch den Naturpark Altmühltal führt der zertifizierte „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ von Gunzenhausen bis Kelheim zu Traumblicken über das Altmühltal – und das seit mittlerweile 20 Jahren. Das Jubiläum ist ein idealer Anlass, die Strecke neu oder wieder zu entdecken, auf eigene Faust oder bei geführten Wanderungen.

Im Jahr 2005 wurde die 200 Kilometer lange Paradestrecke eröffnet. Sie sollte ein Aushängeschild für den Naturpark Altmühltal als Wanderregion werden, die Neugier der Gäste wecken und ein Qualitätsvorbild für weitere regionale Routen sein. All das hat sich rundum erfüllt. Heute ist der Altmühltal-Panoramaweg weithin bekannt und bei Wanderurlaubern sowie Tagesausflüglern beliebt. Letzteres ist einerseits der guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verdanken und andererseits den Schlaufenwegen: Diese Rundtouren wurden in vielen Orten entlang der Route ausgeschildert. Sie stehen der Hauptstrecke in Sachen Wanderqualität in nichts nach und verlaufen meist auch ein Stück gemeinsam mit dieser. Wer eine Mehrtagestour auf dem Altmühltal-Panoramaweg unternehmen möchte, hat praktische Arrangements zur Auswahl, bei denen Unterkünfte, Karten und Gepäcktransport inklusive sind (www.naturpark-altmuehltal.de/wandern/angebote).

Zwischen Meeresriffen, Buchenwäldern und Barockbauten

Neben traumhaften Aussichten bietet der Altmühltal-Panoramaweg jede Menge Abwechslung – landschaftlich, kulturell und auch kulinarisch. In Gunzenhausen, wo die Tour beginnt, steht typisch Fränkisches auf den Speisekarten, etwa grobe Bratwürste oder „Schäufele“, eine knusprig gebratene Schweineschulter. Im Naturpark Altmühltal ist aber immer auch Regionalität Trumpf, deshalb warten je nach Saison von frischem Spargel bis zu aromatischen Pilzen unterschiedliche Genüsse. Gut gestärkt geht es los: Sanfte Hügel, Felder, Streuobstwiesen und Wälder, in denen sich bei Wolfsbronn eine „Steinerne Rinne“ verbirgt, prägen die ersten Kilometer. Die Kurstadt Treuchtlingen empfängt die Wanderer mit Wellness-Welten in der Altmühltherme. Nach einem waldreichen Abschnitt bietet sich ein Panoramablick auf das Städtchen Pappenheim, das sich, gekrönt von der eindrucksvollen Burg, an eine Flussschleife der Altmühl schmiegt.

Der Pfad quert nun immer wieder typische, südländisch anmutende Wacholderheiden. In den Steinbrüchen für Hobby­sammler und den Fossilienmuseen in Solnhofen und Eichstätt taucht man bei Zwischenstopps ein ins Jurameer, dessen faszinierende Bewohner als Fossilien die Jahrmillionen überdauert haben. Die zerklüfteten Felstürme, die an den Hängen des nun deutlich engeren Tales aufragen, entstanden in der Jurazeit als Riffe und wurden später von urzeitlichen Strömen in Form geschliffen. Besonders beeindrucken die „Zwölf Apostel“ bei Solnhofen und der Burgsteinfelsen bei Dollnstein. Aber nicht nur die Natur hat hier prächtige „Bauwerke“ geschaffen, sondern auch die Menschen: In barockem Glanz präsentiert sich die Bischofsstadt Eichstätt. Durch den lichten Buchenwald führt der Weg „über den Dächern“ der Stadt am Hang entlang. Dann entspannt man zwischen den prunkvollen Fassaden aus der Zeit der Fürstbischöfe, den stolzen Kirchen und Kopfsteinpflaster­gassen auf einer Café- oder Restaurant­terrasse. In die kulinarische Auswahl mischt sich nun immer mehr Altbaierisches, vom Weißwurstfrühstück bis zum Kaiserschmarrn.

Das teilrekonstruierte Kastell Vetoniana bei Pfünz, die Burg Kipfenberg mit dem Römer und Bajuwaren Museum oder die Kindinger Kirchenburg zeugen auf dem Weiterweg von der bewegten Geschichte der Region. Der Naturgenuss kommt ebenfalls nicht zu kurz: Bei Walting und Kipfenberg zeigt sich die Wacholderheidelandschaft mit den Naturschutzgebieten Gungoldinger Wacholderheide und der Arnsberger Leite noch einmal von ihrer schönsten Seite. Auf den folgenden Etappen sind immer wieder Burgen und Schlösser markante Wegmarken: Schloss Hirschberg kündigt das gastfreundliche Städtchen Beilngries an, altmühlabwärts geht es an Dietfurt und Schloss Eggersberg vorbei Richtung Riedenburg mit der beeindruckenden Rosenburg, die einen Falkenhof beherbergt. Nächstes Ziel ist die Ritterburg Prunn, zuvor verläuft der Weg durch die Klamm bei Riedenburg: Moosbewachsene Felsen und schmale Durchgänge verleihen dem Wald hier eine märchenhafte Atmosphäre.

Bei Essing, das sich zu Füßen der Ruine Randeck malerisch an eine steile Felswand schmiegt, überquert man den Kanal auf einer der längsten Holzbrücken Europas. Dann führt der Pfad noch einmal steil bergauf, bevor man zum Donauufer absteigt. Mit einer Zille, dem traditionellen Boot der Donaufischer, setzen die Wanderer zum Kloster Weltenburg über, wo sie ihre Tour gern bei einer Einkehr im Klosterbiergarten Revue passieren lassen – etwa bei einem deftigen Wurstsalat oder einem bayerischen Schweinebraten. Zum Abschluss wartet noch ein besonderes Highlight: die Fahrt mit dem Ausflugsschiff durch den Donaudurchbruch mit seinen bis zu 70 Meter hohen, fast senkrechten Felswänden. In der Herzogstadt Kelheim klingt der Tag dann zu Füßen der Befreiungshalle entspannt aus.

 

Jubiläumstouren am Altmühltal-Panoramaweg

Wer den Altmühltal-Panoramaweg gemeinsam mit anderen entdecken und dabei noch Interessantes über Natur und Geschichte am Wegesrand erfahren möchte, ist bei den geführten Wanderungen im Jubiläumsjahr richtig. „Mit dem Ranger unterwegs“ warten zum Beispiel am 13. April 2025 unter dem Motto „Lebendige Abenddämmerung“ spannende Begegnungen mit Fledermaus, Uhu & Co. bei Kinding. Weitere Touren mit den Naturpark-Rangerinnen und -Rangern stehen am 7. Juni, 10. August und 12. Oktober 2025 an. Wer es gern ganz entspannt angehen lässt, wandert „Mit Genuss zum Schluss“ am 9. Mai 2025 über die Gungoldinger Wacholderheide zur Fischzucht in Regelmannsbrunn. Beilngries und seine „grünen Oasen“ stehen bei Touren am 25. Mai und 12. Oktober 2025 im Mittelpunkt. Diese und weitere Termine sind auf der Website der Region unter www.naturpark-altmuehltal.de/20-jahre-panoramaweg.  Ganz im Zeichen des Jubiläums stehen auch die Eichstätter Wanderwochen „Frühlingserwachen im Altmühltal“ (21. April bis 14. Mai 2025) und „Herbstzauber im Altmühltal“ (20. September bis 12. Oktober 2025). Dabei werden jeweils an den Wochenenden und Feiertagen geführte Touren angeboten, unter anderem auf den Etappen Dollnstein-Eichstätt und Eichstätt-Walting sowie auf der TraumSchlaufe Eichstätt, einem der Schlaufenwege an der Route.

Mit Zelt, Rucksack und in netter Gesellschaft

Ganz nah an der Natur erkundet Gästeführerin Susanne Höltken den Altmühltal-Panoramaweg: Sie hat sich vorgenommen, die gesamte Route in mehreren Abschnitten als Backpacker-Tour zu erwandern. Begleitung ist dabei willkommen, für einzelne Etappen ebenso wie für längere Abschnitte. Wer nicht wie die Gästeführerin im Zelt übernachten möchte, kann sich natürlich auch eine Unterkunft in den Orten an der Strecke buchen. Die geplanten Wandertermine sind der 16. bis 18. Mai, der 25. bis 27. Juli und der 5. bis 7. September 2025. Nähere Informationen über Etappen und Streckenlänge gibt es online. Als „Übung“ für die Mehrtagestour bietet sich die Tour am 27. April 2025 an: Unter dem Motto „Fernwandern – auch etwas für mich?“ geht es bei einer Wanderführung auf dem Altmühltal-Panoramaweg von Dollnstein nach Eichstätt. Unterwegs bekommen die Teilnehmenden viele Infos rund um die Planung und Organisation einer Mehrtagestour.

Copyright: Naturpark Altmühltal | Fotograf Dietmar Denger

Mehr Informationen: Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt, Telefon 08421/9876-0, info@naturpark-altmuehltal.de, www.altmuehltal-panoramaweg.de, www.naturpark-altmuehltal.de/wandern, www.naturpark-altmuehltal.de/20-jahre-panoramaweg

Jurahausverein feiert Jubiläum

Jurahausverein feiert Jubiläum

Jurahausverein feiert Jubiläum

Ausstellung und Musik als Rahmen

Der Jurahausverein wurde vor 40 Jahren gegründet. Seit 30 Jahren gibt der Verein einmal jährlich die Fachzeitschrift „Das Jurahaus“ heraus, mit Fachbeiträgen und kritischer Begleitung aktueller Entwicklungen rund um den Haustyp Jurahaus und den Denkmalschutz. Seit 23 Jahren gibt es die „Tage der offenen Jurahäuser“ mit einem umfangreichen jährlichen Besichtigungsprogramm.

Vor 20 Jahren besichtigte der Vorstand zum ersten Mal das heruntergekommene Jurahaus in der Rot-Kreuz-Gasse 17, das im Volksmund wegen seiner speziellen Farbe damals „Lila Villa“ hieß. Vor 15 Jahren übernahm der Jurahausverein das Handwerkerhaus von 1657 von der Stadt Eichstätt, um es zu sanieren. Und vor 10 Jahren schließlich wurde dort das Museum Das Jurahaus eröffnet.

So referierte die 1. Vorsitzende, Eva Martiny, die Jubiläumsgeschichte des Jurahausvereins bei der Feier am vergangenen Freitagabend. Sie begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder, die teilweise weit angereist waren. Als besondere Ehrengäste freute sich der Verein über den Stellvertretenden Landrat Sven John, den Geschäftsführer des Naturparks, Christoph Würflein, als Verteterin und Kulturbeauftragte der Stadt Eichstätt Frau Susanne Reuter, die Leiterin des Diözesanmuseums, Frau Dr. Claudia Grund, Stadträtin Maria Lechner und Kreisheimatpfleger und Gründungsmitglied des Vereins Dr. Karl Heinz Rieder. „Eine große Freude ist mir, dass der langjährige Leiter des Freilandmuseums Bad Windsheim, Prof. Konrad Bedal, gekommen ist. Von seinem Nachfolger, Dr. Herbert May, soll ich herzliche Grüße und Glückwünsche ausrichten“, so Martiny.

In 23 Jahren „Tage der offenen Jurahäuser“ habe man rund 20.000 Teilnehmer bei Besichtigungen, Wanderungen, Vorträgen und Konzerten betreut. Rund 3.500 Besucher konnten in den vergangen 10 Jahren im Museum Das Jurahaus begrüßt werden. „Seit der Eröffnung haben wir unser Angebot stetig erweitert“, so Eva Martiny. Zu den Ausstellungstafeln, die das Haus selbst als Ausstellungsobjekt ebenso beschreiben wie den Haustyp Jurahaus im Allgemeinen, seien immer wieder Neuerungen hinzugekommen: Ein Monitor, auf dem Fotosequenzen zu verschiedenen Themen rund ums Jurahaus und Kurzfilme abgerufen werden können, ein Audio-Guide, über den ehemalige Bewohner Geschichten aus ihrem Leben erzählen. Seit kurzem sei ein Touchscreen installiert worden, auf dem weitere Hausgeschichten nachzulesen seien. Diese würden ergänzt durch kurze Informationen zur allgemeinen Zeitgeschichte, in denen die früheren Bewohner lebten, sowie durch historische Dokumente.

„Ein besonderes Anliegen ist es uns, Kinder anzusprechen“, so Eva Martiny. „Deshalb gibt es auf dem neuen Touchscreen ein Kinderquiz mit der Maus Fipsi. Demnächst begleitet Fipsi auch neue Infotafeln für Kinder mit kindgerechten Texten, die bereits bei der Druckerei warten.“

Jährlich würden drei Kunstausstellungen das Museum zur „Galerie im Jurahaus“ machen: Skulpturen, Objekte, Zeichnungen, Malereien, Modelle und Fotografien.

Umrahmt wurde die Feier dann auch durch die Eröffnung der Ausstellung “Kiesgruben und Schotterwerke“ mit Fotografien von Anton Brandl (EK berichtete). Eva Martiny bedankte sich bei dem Künstler auch für seine langjährige Unterstützung des Vereins. So seien seine Fotografien vom Museum auch auf der Homepage www.jurahausverein.de./Museum zu sehen.

 Bei Speis und Trank traf man sich anschließend im Höfchen des Museums, wo die Gruppe „Platerspil“ auf nachgebauten historischen Instrumenten die Gäste mit Musik von der Renaissance bis zur modernen Folklore unterhielt.

jurahausverein feiert jubilaeum

Fotos: Konrad Martiny, alle Rechte beim Jurahausverein.

Ausstellung – Anton Brandl Kiesgruben und Schotterwerke. Fotografien

Ausstellung – Anton Brandl Kiesgruben und Schotterwerke. Fotografien

Ausstellung – Anton Brandl Kiesgruben und Schotterwerke. Fotografien

Anton Brandl, geboren 1954 in Ingolstadt, lebt seit fast 50 Jahren in München. Als freischaffender Fotograf arbeitet er für Werbekunden und Kunstverlage. Eigene Projekte führten und führen ihn in seine alte Heimat. Dazu gehören Fotoarbeiten über Steinbrüche entlang der Altmühl, über die Holledau, den Gerolfinger Eichenwald, die Schutter und den Auwald zwischen Neuburg und Ingolstadt.
Die Fotos wurden bayernweit in Ausstellungen gezeigt. Bisher zweimal waren Themenausstellungen in Eichstätt zu sehen. Zuletzt gestalteten seine Fotografien einen Bildband über den Eichstätter Dom.

Brandl ist seit 16 Jahren Lehrbeauftragter für Fotografie an der

Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 07. Juni 2024, 18.00 Uhr

Die Ausstellung läuft bis 28. August 2024.  

Ort: Museum Das Jurahaus, Eichstätt, Rot-Kreuz-Gasse 17  

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