Entdecken lohnt sich. Immer.
Syburg – Märchenschloss in der Moderne

Syburg – Märchenschloss in der Moderne

Syburg - Märchenschloss in der Moderne

Das Wasserschloß Syburg, das im 11. Jahrhundert das erste Mal erwähnt wurde, hat eine wechselvolle Geschichte. Seit dem Jahr 1470 befand sich SchloßSyburg etwa 500 Jahre im Besitz der Herrschaft Freiherren Schenk von Geyern. Als der „Zehnt“ weniger wurde und die Erhaltungskosten der Burg höher, begann eine wechselvolle Geschichte im Besitz verschiedener Familien. Das Schloss verfiel mehr und mehr.

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Das Schloss soll jedoch nicht nur als Wohnsitz dienen. Neben dem privaten Bereich gibt es einen Event-Bereich, der für Hochzeiten, Konzerte oder ähnliches gebucht werden kann. Auch die Orangerie wird im Sommer vermietet.

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Kontakt Hans-Jürgen Hilscher info@syburg2025.de
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Im Jahr 2021 gelangte die Syburg in den Besitz von Anja Schikarski-Hilscher und Hans-Jürgen Hilscher. Im Projekt Syburg 2025 wurde die gesamte Schlossanlage saniert. Derzeit wird die Zehntscheune noch entkernt. Das Parkcafe, die Orangerie, die Kapelle und das Schloss selbst werden sorgsam wieder mit Leben gefüllt. In den Stallungen und dem Försterhaus entstand ein Garni Hotel mit 35 Zimmern.

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Geheimtipp in Solnhofen: Gasthaus und Biergarten Alte Schule Solnhofen!

Geheimtipp in Solnhofen: Gasthaus und Biergarten Alte Schule Solnhofen!

Die Alte Schule Solnhofen – seit diesem Jahr unter neuer Leitung – bietet richtig leckere, fränkische und regionale Spezialitäten an.

Der Biergarten liegt sehr idyllisch an der Altmühl, hat zwar keinen eigenen Bootsanleger (siehe Karte), ist aber mit dem Fahrrad oder zu Fuß gut zu erreichen.

Im historischen Ambiente des alten Schulhauses bietet Christiane Schlierf typisch fränkische Mahlzeiten. Ihr ist wichtig, dass alles frisch und soviel wie möglich selbstgemacht ist. So macht sie nicht nur die Gerichte selbst, sondern auch Kartoffelsalat oder Kräuterquark.

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Doch nicht nur Schnitzeltag oder der bezaubernde Biergarten (mit prächtiger Linde) locken. Christiane Schlierf und ihre Familie bieten auch Bewirtung für alle Festlichkeiten wie Geburtstage oder Hochzeiten an. Auch hat sie vielleicht wegen dem nahe gelegenen Friedwald öfter Trauerfeiern.

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Kontakt:

https://www.alte-schule-solnhofen.com/home

 

Öffnungszeiten

Montag14.00-23.00
Dienstag,
Mittwoch
schulfrei
Donnerstag,
Freitag,
Samstag
11.00-23.00
Sonntag10.00-23.00

 

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Ein  weiterer Geheimtipp für die Freunde guten Kabaretts ist der Förderverein alte Schule e.V., der die Kleinkunstbühne, die im Saal untergebracht ist, betreibt.

Start

Die Kleinkunstbühne hat bereits viele Künstler und Autoren vorgestellt. Sie schreiben auf der Website: „

Wer verdient besondere Erwähnung? Auch weil sie bei uns ihre Karrieren starteten! Es seien die Wellküren oder der „Allesüberflieger“ Michael Mittermeier genannt. Letzterer war dreimal in Solnhofen. Seine Gage betrug beim ersten Auftritt 400,– DM. Viele dieser Künstler sind heute einem breiten Publikum durch das Fernsehen bestens bekannt.
Stellvertretend seien desweiteren herausgegriffen: Sigi Zimmerschied, Die Mehlprimeln, Holger Paetz, Maria Peschek, Andreas Giebel, Günter Grünwald (1. Gage 300,– DM), die Meedels, Valtorta, Faltsch Wagoni, Tiger Willi und und und ..“

 

Gasthaus Alte Schule

Ferdinand-Arauner-Straße 28
91807 Solnhofen

Tel. 09145 201 301

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Ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen, der sich lohnt

Ein Besuch im Spielzeugmuseum Ellingen, der sich lohnt

Auf mehreren Stockwerken zeigt Henriette Westinger, die Gründerin und Betreiberin des Museums, im stadtauswärts gelegenen Turm des Pleinfelder Tores ihre über viele Jahre zusammengetragene umfangreiche Sammlung. Die Besucher des Spielzeugmuseums erwartet eine Zeitreise zurück in die Kindheit und die Kindheit unserer Eltern und Großeltern. Die liebevoll präsentierte Sammlung und die Vielfalt der Objekte lässt Besucherherzen höherschlagen. Schon beim Betreten des Turms kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Dort ist so viel geboten, dass man nicht weiß wohin man zuerst blicken soll. Jede Menge Details auf kleinem Raum.

Wie kommt man darauf, ausgerechnet Spielzeug zu sammeln und dann ein Museum daraus zu machen? Bei unserem Rundgang durch das Museum konnten wir einiges erfragen.

Altmühlfranken entdecken: Frau Westinger, Sie haben all das, was es hier zu sehen gibt, eigenhändig gesammelt und zusammengestellt. Wie kommt man auf eine solche Idee? Woher kommt die Begeisterung?

HW: Ich bin in Polen aufgewachsen und 1981 nach Deutschland gekommen. Da ich nach einem Besuch bei Verwandten einfach nicht mehr zurückgefahren bin, hatte ich natürlich nichts, außer den paar Sachen, die man eben zu einem kurzen Besuch mitnimmt. Und auch aus meiner Kindheit kannte ich nicht viel Spielzeug. In Polen herrschte Mangel an allem. Da waren Spielsachen bestimmt nicht das, worauf besonders viel Wert gelegt werden konnte und was uns unsere Eltern einfach so schenken konnten. Das, was wir hatten, haben unsere Eltern für uns gebastelt oder eben wir selbst. Ich hatte eine Puppenstube aus Karton und habe meinen Puppen selber die Kleidung genäht. Sicher haben mich diese Erfahrungen geprägt und seither nicht mehr losgelassen.

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Noch etwas zu den Öffnungszeiten. Besichtigung jederzeit nach Vereinbarung möglich     – Eintritt frei –

Kontakt: 

Henriette Westinger

Tel.: 09141 / 70545

                                                           Mobil: 0157 / 874 878 34

E-Mail: henriette16@t-online.de

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Altmühlfranken entdecken: Sie hatten also keinerlei „Grundstock“ für Ihre Sammlung, als Sie hierhergekommen sind. Wie kommt man dann zu so vielen Stücken aus den verschiedensten Epochen? Es ist ja inzwischen eine beträchtliche Sammlung, die ihresgleichen sucht.

HW: Am Anfang hatte ich nicht viel Geld und konnte natürlich nicht alles kaufen, was mir gefallen hätte. Ich habe also mit den Dingen angefangen, die damals billig zu bekommen waren. Spielsachen aus den 60er und 70er Jahren. Plastik pur, oft in grellem orange (sie lacht). Später dann, als ich nicht mehr ganz so auf jeden Pfennig schauen musste, habe ich in Auktionshäusern Stücke ersteigert, die mich fasziniert und begeistert haben. Aber damals habe ich natürlich noch nicht an ein Museum gedacht. Erst als es zu Hause immer voller wurde und Besucher, die sich meine Sammlung angeschaut haben, nicht lange genug schauen konnten, kam mir die Idee, meine Schätze auch anderen Menschen zu zeigen.

Altmühlfranken entdecken: Die Idee kann man ja haben. Aber wie geht man dann vor? Wen fragt man?

HW: Ich habe lange überlegt nach einem Aufruf des damaligen Bürgermeisters Walter Hasel und mir dann einen Termin bei ihm geben lassen. Ihm habe ich erzählt, was ich gerne machen möchte, und dass ich dazu seine Hilfe brauche. Er hat mir dann ganz pragmatisch und ohne zu zögern den Schlüssel des Torturms in die Hand gedrückt und gesagt: „Madla, mach!“ – und ich habe gemacht (lacht). Damals war im Turm noch das Heimatmuseum untergebracht, aber dreiviertel des Turms stand leer. Und da konnte ich erstmal anfangen. Der Pleinfelder Turm gehört übrigens zum ältesten Teil der Stadtbefestigung von 1660.
Schwierig war nur manchmal, dass man alles anpassen musste, weil ein runder Turm nun mal keine rechten Winkel hat. Und Mauern, die so alt sind, sind nun mal nicht wirklich gerade. Darum muss man alle Regale und Schränke extra anfertigen. Aber da hilft mir mein Mann. Und Vitrinen habe ich auch schon geschenkt bekommen. So findet alles seinen Platz.

Altmühlfranken entdecken: Sie haben also „gemacht“. Was hat dies dann für sie bedeutet?

HW: Zum einen hatte ich schon viel gesammelt, das ich jetzt endlich so ausstellen konnte, dass die Sachen gut zur Geltung kamen. Ich konnte die Dinge arrangieren und dekorieren, wie ich es wollte. Da ich schon immer sehr auf Details geachtet habe, hat mir das besonders viel Spaß gemacht – und macht es immer noch.
Außerdem habe ich damals noch im Schwabacher Krankenhaus im Nachtdienst gearbeitet. Wenn nicht viel los war, hatte ich Zeit zu basteln und meine Sammlung um die Dinge zu ergänzen, die ich mir gut vorstellen konnte, um das Gesamtbild abzurunden.
Inzwischen bekomme ich immer wieder mal etwas Neues von Menschen, die das Museum besucht haben und begeistert vom Konzept sind. Außerdem wissen die Mitarbeiter beim Recyclinghof schon, dass ich regelmäßig vorbeikomme. Die Sammlung wächst also stetig weiter.

Altmühlfranken entdecken: Dann bleibt uns ja nur noch, dem Museum viele interessierte und begeisterte Besucher zu wünschen! Allein die hier herrschende Atmosphäre versetzt einen in frühere Tage und lässt so manche Jugenderinnerung wach werden.

 

Mein persönlicher Eindruck war wirklich überwältigend denn ich hätte nicht vermutet auf dieser kleinen Fläche so viele Exponate sehen zu können. Der Turm bietet sich geradezu für eine Ausstellung dieser Art an und die behutsame Präsentation spricht jeden Besucher auf seine Weise an. Dieses Museum zeigt wieder deutlich was private Initative zu leisten vermag.

– Thomas Fay –

Steinerne Rinne: Wachsende Steine in Rohrbach

Steinerne Rinne: Wachsende Steine in Rohrbach

Wachsende Steine in Rohrbach – Steinerne Rinne

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Sehenswertes

In der Umgebung kann man auch zum Märzenbecherwald in Ettenstadt wandern oder fahren.

Der Märzenbecherwald ist im März ein Naturschauspiel, wenn hunderte Märzenbecher blühen

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Bei uns in der Gegend gibt es mehrere „Steinernen Rinnen“, weil die Gegend für Kalktuffrinnen prädestiniert ist. Eine steinerne Rinne ist ein Wasserlauf, der aus einer Quelle mit besonders hohem Kalkgehalt entsteht. Hiervon gibt es in Altmühlfranken, aber auch im Altmühltal einige!

Mit der Zeit „häuft“ das kalkhaltige Wasser dann Kalkrinnen auf, in deren Bett das Wasser verläuft. Eine besonders sehenswerte steinerne Rinne befindet sich bei Rohrbach etwa 4 km nordöstlich von Weißenburg.

Steinere Rinne in schönem Laubwald

Solche Naturspektakel gibt es in Deutschland nur 21 Mal – sieben Mal bei uns. Die steinerne Rinne in Rohrbach ist etwa 60 Meter lang und bis zu 1,5 Meter hoch und ist damit eine der größeren steinernen Rinnen. Die Rinne liegt in einem sehr schönen Laubwald, der zum Wandern einlädt. Der nahe gelegene Kinderspielplatz und das Kneipbecken machen das Angebot auch für Kinder interessant.

Eine zweite steinerne Rinne gibt es in Wolfsbronn auf dem Hahnenkamm. Sie war ursprünglich etwa 130 Meter lang und 1,6 Meter hoch. Allerdings ist sie ein Beispiel für eher frevelhaften Umgang mit Naturdenkmälern. Die Rinne wurde teilweise aufgemauert und durch einen Forstweg unterbrochen. Im unteren Teil wurde der Verlauf vermutlich umgeleitet.

Weitere Steinerne Rinnen finden sich in Heidenheim (Käsrinne), Oberweiler (Meinheim), Hechlingen (Heidenheim), Buckmühle (Gnotzheim) und Kurzenaltheim (Meinheim).

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Bilder: Hartwig Neumeyer, Karin Auernhammer

Autorin:
Oldie Town Festival in Wolframs-Eschenbach

Oldie Town Festival in Wolframs-Eschenbach

Das 5. Oldie Town Festival in Wolframs-Eschenbach –
Straßenkreuzer, Petticoats & Rock ’n‘ Roll

Am 08. und 09.07.2023 fand zum fünften Mal das Oldie Town Festival in Wolframs-Eschenbach statt. Was die Stadt da an diesem Wochenende auf die Beine stellt, ist einfach phantastisch. In der Innenstadt mit ihren kleinen Gassen, Brunnen und Fachwerkhäusern, die noch komplett von einer Stadtmauer samt Stadttoren umgeben ist, tummeln sich Tausende von Menschen, viele von ihnen stilecht in Petticoat, mit Anzug, Koteletten und Schmalztolle. Auf sieben Bühnen wird ein abwechsulgsreiches musikalisches Programm geboten. Überall wird getanzt und nicht wenige schwingen sich zu wahren Rock ’n‘ Roll Tänzern auf (samt Hebefiguren ).
In der ganzen Stadt verteilt sind natürlich auch Stände für das leibliche Wohl, von der fränkischen Bratwurst, zum Flammkuchen, Pizza usw. ist alles geboten. Und dazu gibt’s das gute Spalter Bier.

Auf einem Parkplatz und auch in den Straßen und Gassen stehen wahre Augenweiden von Autos. Ausladende automobile Schiffe, oft in Bonbonfarben und bestens restauriert zeigen in welcher Pracht die Autobauer einst geschwelgt haben. Fern von Gedanken an Aerodynamik, Benzinverbrauch und Parkplatznot.

 

Der Hohentrüdinger Burg- und Kirchturm

Der Hohentrüdinger Burg- und Kirchturm

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Herrlicher Rundblick – Richtung Hesselberg

Der Hohentrüdinger Kirchturm

Auf einem Berghügel am westlichen Abhang des Hahnenkamms erhebt sich seit etwa Mitte des 12. Jahrhunderts der Bergfried von Hohentrüdingen. Er gehörte zur Burg, die Friedrich von Truhedingen wegen kriegerischer Zeiten erbaute. Diese Burg war eine der größten mittelalterlichen Burganlagen in der Region um Gunzenhausen. Heute ist nur noch der Bergfried mit seinen wuchtigen Quadern erhalten. Die jetzige Kirche wurde in den Jahren 1818/19 erbaut.

Minnesänger zu Besuch
Wolfram von Eschenbach war wohl einst beim Grafen zu Truhendingen zu Gast und lobte….die „Truhendinger Pfanne“ mit ihren guten Krapfen. Schon damals war die fränkische Küche wohl sehr schmackhaft!

Besonderes Erlebnis mit Weitblick

Der Turm ist frei zugänglich und bietet einen phnatastischen Rundblick ins Ries, auf das Tal der Wörnitz und den Hesselberg. Etwas ganz Besonderes ist es, wenn man im Treppenhaus  auf der steilen Holzstiege des Turms ist und das Glockenläuten beginnt. Der Turm und der eigene Körper geraten in Schwingungen.

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Bergfried mit Kirchtum

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Das geht’s rauf – das Treppenhaus im Kirchturm

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Die Kirche in Hohentrüdingen

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Blick zum Hanhenkamm

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Dicke Mauerquader im Innerne des Bergfrieds